Donnerstag, 9. August 2012

Neue Folterkammer

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Das hier ist weder ein Schlachtschiff, noch ein Entwurf für eine Raumstation. 


Dieses Beispiel lebensfeindlicher Architektur ist der "Mäusebunker" der FU-Berlin-Zentrale Tierlaboratorien.
Angst einflößend und uneinnehmbar für Tierbefreier.


Ich habe lange in der Nähe gewohnt und obwohl der Komplex schön abseits gelegen ist, nur einsehbar für Fahrradfahrer, Jogger und Spaziergänger, haben meine Augen oft genug drunter gelitten.

Innen pfui, außen pfui...

Jetzt soll in Berlin ein weiteres Labor entstehen, das wohl mit Platz für über 61.400 Tiere als Deutschlands größtes Tierversuchslabor in die Geschichte eingeht.
Die Architektur ist dabei zweitrangig, was hinter den Mauern geschieht, ist einfach nicht hinnehmbar.
Tierversuche sind ethisch indiskutabel, auf den Menschen nicht übertragbar und dienen in erster Linie kommerziellen Zwecken.

Wenn Du in Berlin wohnst, demonstriere dagegen, wenn nicht, unterschreib wenigstens die Petition.

Wir brauchen keine weiteren Folterkammern und auch keine Hauptstadt der Tierversuche!

Siehe auch:
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Donnerstag, 26. Juli 2012

Coole Rezension ;o)

Mal wieder eine tolle Rezension für unser Kinderbuch.
Vielen Dank an Biodeals!


Wo in Orwells “Animal Farm” der emanzipatorische Freiheitskampf der Tiere in die Schweine-Diktatur führt, mündet Kaminskis Kinderbuch in die vegane Idylle jenseits des Bauernhof-Drangsals.
Vegane Aufklärung für Kinder.

Von Tieren lesen – und lernen

Tiergeschichten sind ja immer auch Geschichten über uns Menschen. Sei es als Fabel oder, wie hier, als vermenschlichte Parallelwelt:
In herrlicher Eintracht finden die Tiere das, was wir alle letztlich in der einen oder anderen Art suchen, nämlich Freiheit.
Jedoch driftet hier nichts in den Kitsch ab, sondern bleibt, von Katja Kaminski gekonnt dargestellt, in einer herrlich utopisch-idyllischen und zugleich lehrreichen Spur.

Keine heile Welt

Initiiert durch einen unbekannten Tieraktivisten gelangen Lotti, die Kuh, und viele andere Tiere des Bauern Heine in Freiheit. Ihr Glück:
Es ist Nacht und Bauer Heine schläft. Schon hier erfahren die Kinder, dass Tiere zu befreien eine Nacht-und-Nebelaktion sein muss, etwas Verbotenes. 
In dieser Schonungslosigkeit liegt die Stärke von Kaminskis Geschichte.
Mit Lotti erfahren wir, dass der Bauernhof nicht der natürliche Lebensraum der Tiere ist.

Ein unbekümmerter Spaziergang in die Freiheit

Lottis Geschichte ist die aller Nutztiere:
Der berufsmäßigen kaltblütigkeit des Bauern Heine ausgeliefert, trauert sie ihrem jüngst entrissenen Kälbchen Luna hinterher, dass sie dank der nächtlichen Befreiungsaktion sogleich auf dem Hof wiederfindet.
Von da an beginnt für Lotti, Luna und all die anderen Tiere – Schweine, Hühner und Schafe – statt einer halsbrecherischen Flucht vor Bauer Heine vielmehr ein unbekümmerter, von Neugier getragener Spaziergang in die gerade eben entdeckte Freiheit.

Lottis Freiheit braucht keinen Helden

Bauer Heine bleibt abwesend; und wo kein Antipode, da kein Held.
Doch ein fehlender Konflikt ist für Kaminskis kleine Geschichte völlig unproblematisch.
Die neue Freiheit der Tiere ist angenehm friedlich und bleibt ungefährdet. 
Die für dieses Kinderbuch passende Portion Dramatik steckt ohnehin in der Rückschau.
Im Ganzen finden wir hier eine Welt der klaren Gegensätze:
Hier der konventionelle Bauernhof als lebensunwürdiger Ort, dort die für Lotti “köstliche schmeckende” Freiheit in der idyllischen Natur.

Leas Lebenshof als Ort der Glückseligkeit

Lotti gelangt schießlich mit ihren Freunden an den Ort des Glücks, den “Lebenshof” einer klischeesicher zottelig frisierten, fröhlichen Frau namens Lea.
Ihr Hof ist die vegane Utopie, die Enklave des intelligenten Umgangs mit Tieren. Dort wird, so ganz anders, nicht drangsaliert, vernutzt und verwurstet. Echte Geborgenheit und Unversehrtheit für die Tiere gibt es nur bei tierlieben Menschen wie Lea – bei Veganern.
Das weiß der Kinderleser jetzt.
Klar, dass Lotti mitsamt ihren Freunden liebendgern bei Lea bleiben will.

Durch Veganismus motivierte Lesekost

Wie schon mit “Kochen mit Herz – ohne Mord und Totschlag” und “Die süße Versuchung für Zuckerbäcker im Anfangsstadium”, widmet sich Katja Kaminski in diesem Buch – ihr erstes für Kinder – dem Thema des veganen Lebens.
Auf eine geschickte Art und Weise stellt sie dieses zugegebenermaßen selbst für viele Erwachsene schwierige Thema kindgerecht verständlich und vor allem unterhaltsam dar.
Und wie es sich für ein gutes Kinderbuch gehört, findet der junge Leser darin auch wundervolle Illustrationen, hier von Schlunz.

Der Rezensent meint: Sehr empfehlenswert!
Katja Kaminski: “Die geschenkte Freiheit”, erschienen 2012 bei fair-antispe-fashion, dort auch erhältlich für 15 Euro.

Donnerstag, 7. Juni 2012

IN VEGAN VERITAS

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Mal wieder was Knuffiges... ;o)
Auch auf Shirt, für Große und Kleine...




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Sonntag, 3. Juni 2012

SOCCER SUCKS!

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Unzählige "streunende" Hunde und Katzen wurden in der Ukraine für das kommende Fußballereignis lebendig verbrannt, in fahrbaren "Minikrematorien", auf offener Straße...
Ich hab mir Filme und Bilder rein gezogen, die will ich hier nicht verlinken, ich hab geweint und Petitionen unterzeichnet.
Die Reaktion der FIFA und ihrer Sponsoren bleibt bis heute aus, auch der DFB, die gesamte Liga und die Vereine anderer europäischer Länder schweigen.
Das Morden geht weiter und alles singt und gröhlt...
Am Fußball klebt Blut.
Schon lange... Von "Fans" ermordete Profispieler, die bei Großereignissen versagten, Selbstmorde wegen Leistungsdruck, Korruption und Homophobie, die vielen Toten bei Ausschreitungen...
Eltern ist davon abzuraten, mit ihren Kindern ein Ligaspiel zu besuchen, es sei denn, es handelt sich um Frauenfußball.
Das einzige uns bekannte Spielprinzip -sich zu freuen, wenn andere sich ärgern-, Vereinsmeierei, Lokalpatriotismus, Nationalstolz und Alkohol...
Das verbindet Menschen, führt sie zusammen, um sich gegenseitig auszulachen und auf die Fresse zu haun...
Als Kind hab ich im Verein gespielt, dann mit Papa ins Olympiastadion, boah, was ne Atmosphäre, Teamgeist, Einsatz, Dribbelkunst...
Jetzt ist das Blutfass übergelaufen und Fußball hat sich für mich komplett erledigt.
Bringt überwiegend negative Assoziationen, muss ich nicht mal boykottieren, find ich einfach nur noch doof...


Donnerstag, 12. April 2012

Donnerstag, 5. April 2012

Du bist doof!

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Wir haben vor ein paar hundert Jahren begonnen, Maschinen zu entwickeln, die uns die Arbeit abnehmen.
Mittlerweile werden fast alle manuellen und geistigen Prozesse von Maschinen umgesetzt. Sie bauen, rechnen, transportieren und simulieren.
Was uns bleibt, ist Abstrahieren, Philosophieren und das Bedienen der Maschinen.
Letzteres "qualifiziert" uns in sämtlichen Bereichen, vom Büro-PC zum Gabelstapler.

Nicht die Maschinen bedienen uns, sondern wir sie!

"Hochqualifizierte Maschinenbediener" haben wir schon zu viele, also müssen sich die übrigen darum bemühen, weniger komplizierte Maschinen zu bedienen, zu "warten" oder zu reinigen, sofern sie überhaupt gebraucht werden.
Seit Erfindung der ersten Fließbandroboter stiegen die Arbeitslosenzahlen und wir sind immer noch dabei, produktivere Maschinen zu entwickeln!
Da stellt sich mir die Frage: Wenn wir Maschinen entwickeln, die uns die Arbeit abnehmen, warum haben wir dann ein so großes Problem mit dem Nichtstun?
Es ist doch völlig logisch, dass bei einer solchen Entwicklung ein Großteil der Gesellschaft keine "Beschäftigung" hat!
Statt den eigentlichen Gewinn von Zeit zu genießen, schämen sich jene, die ohne "Beschäftigung" und "Erwerb" sind.
Negativ assoziierte "Freizeit", die aufgrund von Konditionierung den meisten Menschen nichts als vergeudete Lebenszeit bedeutet..
Dieses schlechte Gewissen wird uns eingeredet!

Wir haben mit der "Veredelung" pflanzlicher Nahrung zu Tierleidprodukten und dem Anbau von Biosprit ganz offensichtlich ein Nahrungsüberangebot und dennoch knurrt vielen der Magen, die am "Existenzminimum" leben.
Das impliziert natürlich, dass jene, die eine "Beschäftigung" haben, in Angst leben, diese zu verlieren.
Es geht kaum paradoxer!
In der Schule und von der "Glotzmaschine" programmiert, die ein Leben lang für neue "Updates" sorgt, werden diese Widersprüche von der sich fügenden Masse der Maschinenbediener als unumgänglich hingenommen.
Die Angst, Dein täglicher Begleiter und wichtiges Instrument jener, für die Menschen keine Individuen, sondern statistische Zahlenspiele, Versuchskaninchen, Sklaven und Kanonenfutter sind.

Uns wird nicht nur von klein auf suggeriert, dass nichtmenschliche Spezies "nutzbar" sind, auch wir werden zur "Nutzbarkeit" konditioniert.
Seit der Industrialisierung war absehbar, dass wir irgendwann eine Masse "unnützer Esser" werden, da wir unseren "Nutzen" über den Nahrungserwerb definieren.
"Bedingungsloses Grundeinkommen"? Wie bitte?
"Halte die Menschheit unter 500 Millionen!" Wer hat das in die "Goergia Guidestones" gemeißelt?
Ist es reiner Zufall, dass man uns Aspartam, Glutamat, Phtalate und Fluorid unterjubelt? Sind wir nicht alle ein bisschen Monsanto?
Monsanto, Nachfolger der IG-Farben, verantwortlich für Zyklon-B, Agent-Orange, Monosodiumglutamat (MSG), Aspartam, patentierte Genpflanzen...
Konstruierte Verrohung der Masse durch Tierleidfrass und Gewalt in den Medien, konstruierte Spaltung (rechts, links, oben, unten, Dortmund, Schalke, Deutsch, Ausländer). Innerhalb "meiner nationalen Grenzen" habe ich "Autoritäten" und "Hierarchien" anzuerkennen, soll die Interessen meiner "Nation", meines "Volkes" (meiner Herde) gegen jene Menschen außerhalb dieser Grenzen verteidigen und mich freuen, wenn meine Herde besser da steht als die anderen...
Konstruierter Welthunger, konstruierter Börsencrash, konstruierte Verarmung von Ländern (Hedge-Fond gefällig?), konstruierter Terrorismus, konstruierter "Antisemitismus", konstruierte Kriege, konstruierter Klimawandel, konstruiertes Extremwetter, konstruierte Angst, die uns lähmen soll, unser konstruiertes Weltbild zu überdenken, durch konstruierte Verunglimpfung, Angst vor Ausgrenzung, weil man nicht zu den "Verschwörungstheoretikern" gehören will...

Wenn die "Experten" in der Glotzmaschine sagen, dass wabbelige Alu-Leichtbau-Flieger bis zur Tragflächenspitze durch meterdicke Stahlträger zischen können und "Experten" im Internet das Gegenteil behaupten, glauben wir lieber denen in der Glotze.
Und der Himmel sieht in den letzten Jahren ein wenig merkwürdig aus, weiße Streifen, schwarze Wolken, man hört von "Klimate-Engineering", "Chemtrails", hohen Barium- und Aluminiumbelastungen im Regenwasser, von Monsantos aluminiumresistentem Genmais... aber solange der Maschinenbediener seine vielfältigen Unterhaltungsmaschinen bedienen kann und die "Experten" in den Mainstream-Medien das verschweigen, was er eh nicht wissen will, ist alles in Ordnung. Es reicht ja schon, Angst vor Terrorismus, Klimawandel und Arbeitslosigkeit zu haben.
Da ich kein anerkannter "Experte" bin, ist meine Meinung natürlich völlig belanglos, weshalb ich es unterlassen sollte, geistige Brücken zu bauen und mich über Unworte wie "Eugenik" auszulassen.
Am besten, ich vergesse diese ganze konspirative Scheiße, dann werd ich auch wieder ernst genommen und selbst wenn irgendwas an dem Ganzen dran wär, ich könnte ja eh nichts dagegen ausrichten...
Je unbequemer ich denke, rede und schreibe, desto unbequemer wird es für mich.
Nach ein paar schönen Abenden mit der Glotzmaschine geht es mir bald wieder besser... ;o)

Sicher gehörst auch Du nicht zu den "Experten" und kannst Dir keine eigene Meinung bilden, über Probleme, die eh nicht existieren.
Ich bin doof, Du bist doof, wir haben kein Ahnung...
Insofern: Sorry für die Zeitverschwendung!
Wenigstens weiß ich, dass der Unsinn hier weder reflektiert, noch geteilt wird oder dazu anregt, objektiv Recherchen zu betreiben.
Spätestens morgen ist alles vergessen...

LG, Schlunz

 http://schlunz-trails.blogspot.de/ 

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Freitag, 2. März 2012

Er weint...


Dieses Foto zeigt den kolumbianischen Torrero Alvaro Munera.
Er weint und er schämt sich. Mitten im "Kampf"...
Emotionaler Burnout.
Leider war dies nicht die letzte Corrida, an der er teilnahm.
Jetzt sitzt er im Rollstuhl, ist Tierschützer und setzt sich energisch gegen diesen "Sport" ein.

Mensch muss nicht gegen andere Spezies "kämpfen" um zu reflektieren. Es reicht schon, einfach den Teller mit Leichenteilen, Hennenmenstruationsprodukten und vergorenen Kühdrüsensekreten zur Seite zu schieben.
Weinen darf der Mensch dann dennoch, auch wenn kein um sein Leben flehendes Rind vor ihm steht, denn Tierleid bleibt Tierleid, ob wir ihm beiwohnen oder "nur" die daraus resultierenden Produkte konsumieren.
GO VEGAN!


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Donnerstag, 16. Februar 2012

Tierrechtskunst

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In neun Jahren kommt was zusammen, drum hab ich das mal gebündelt... http://tierrechtskunst.blogspot.com 

Es werden auf der Seite auch andere kreative Tierrechtler thematisiert. Ich hoffe, es gefällt... ;o)




LG, Schlunz


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Mittwoch, 8. Februar 2012

"Die geschenkte Freiheit"

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Kinderbuch 

 
"Was uns die engagierte Mama, Köchin und Tierrechtlerin Katja Kaminski in Zusammenarbeit mit dem Künstler Schlunz hier präsentiert, ist ein kindgerechtes, rührendes Pladoyer für den liebe- und respektvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Da konnte auch ich mir als 'gestandenes Mannsbild' am Ende ein Tränchen nicht verdrücken..." (Amazon-Rezension)

Weitere sehr schöne Rezension:
http://www.deutschlandistvegan.de/die-geschenkte-freiheit-von-katja-kaminski/

"Die geschenkte Freiheit" ist ein Kinderbuch, kindgerecht illustriert nach einer Geschichte von Katja Kaminski.
Es handelt von Kuh Lotti und ihren Freunden, die sich auf die Suche nach Freiheit und Respekt begeben
Empfohlen ab 4+, Stabiler Carton, DIN A4, hochglanz. Bestellbar bei Fair-Antispe-Fashion, über den VEBU , Amazon und überall im Buchhandel.



;o)


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Sonntag, 5. Februar 2012

Chronischer Botulismus

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Kein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher?

Zitat Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
"Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Stand kein Gesundheitsrisiko durch tierisch erzeugte Lebensmittel im Zusammenhang mit dem so genannten chronischen Botulismus.

Die Gewinnung von Fleisch durch Schlachten unterliegt in der gesamten EU strikten gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften. So dürfen Tiere, die im Rahmen der Schlachtuntersuchung klinische Anzeichen einer systematischen Erkrankung, Auszehrung oder Abmagerung aufweisen, nicht für den menschlichen Verzehr geschlachtet werden. Auch Milch darf nur von Tieren mit gutem allgemeinem Gesundheitszustand, nicht aber von Tieren mit klinischer Symptomatik als Lebensmittel gewonnen werden."
BMELV - Chronischer Botulismus 

Die Realität sieht leider anders aus...
Der chronische Botulismus hat sich in ganz Deutschland verteilt, Landwirte stecken sich durch Kontakt zu ihren Rindern an und JEDES Tier, das es schwankend in den Anhänger schafft, erreicht den Schlachthof und somit den Verbraucher.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1457156/Rinderseuche-Gefaehrlich-bei-Menschen

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1556676/#/beitrag/video/1556676/Rinder-Fleisch-kranker-Tiere-im-Handel-

Es wurde vor Jahren darüber berichtet, ohne dass sich seitdem etwas im Umgang mit der Problematik geändert hat.
Wer Frau Aigner darauf anspricht, sieht sie nur noch von hinten...
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7008634/pv=video/nid=233454/18v32pm/index.html


Gegen Botulismus ist keine spezifische Therapie bekannt. Zwar werden in Südafrika Antitoxine und zuverlässige Impfstoffe für Rinder vom Typ C und D hergestellt, jedoch sind sie in Deutschland nicht zugelassen bzw. bedarf ihr Einsatz einer Sondergenehmigung. Auch ist es für eine Behandlung mit Antitoxinen häufig zu spät. Gegen den Typ B gibt es keinen handelsüblichen Impfstoff.
http://de.wikipedia.org/wiki/Botulismus


Schützt Euch und Eure Kinder! Go vegan!

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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Narkose?

Seit langer Zeit wird vom Tierschutz im deutsch denkenden Raum das Schächten angeprangert. "Die Tiere werden ohne Narkose geschlachtet!"
Muslime und Juden schächten und so mancher Tierschützer und "Tierrechtler" ließ sich schon dazu hinreißen, gegen diese Volksgruppen zu wettern.
Würden sie sich gesetzeskonform mit Elektrozangen und Bolzenschussgeräten bewaffnen, wäre alles tutti, bzw. weniger schlimm, ja?

Bullshit! Es gibt keine Betäubung durch Elektrozangen und Bolzenschussgeräte.

Wie ich schon mal betonte, haben Elektrozangen eine Spannung von lediglich 360 Volt, während "Taser", die gegen Menschen eingesetzt werden, 50.000 Volt aufbringen.
Wer einen solchen "Bodyshocker" schon mal abbekommen hat, kann davon berichten, dass er zwar gelähmt war, ansonsten jedoch bei vollem Bewusstsein blieb.
Machen wir uns insofern einfach klar, dass jedes elektrisch "betäubte" Schwein sein Ausbluten bis zum Herzstillstand voll und ganz miterlebt.
Bevor ich mich jetzt mit Elektrotechnikern rum streite, dass auch Ampere eine Rolle spielen, mache ich auf William Francis aufmerksam, der den elektrischen Stuhl überlebte und nicht für einen Moment sein Bewusstsein verlor.
Wenn mensch diese Art der "Narkose" als "human" im Tierschutzgesetz verankert, sollte sie folglich auch für menschliche Tiere im OP anwendbar sein.

In der Psychiatrie wurden einst weltweit Menschen mit Elektrozangen an den Schläfen sediert, der Körper versteift sich und der "Verrückte" ist ruhiggestellt.
"Narkose" oder "Betäubung", das sind Begriffe der human- und veterinärmedizinischen Anästhesie.
Bei Vollnarkose senkt sich der Blutdruck, was natürlich unvorteilhaft ist, wenn das Tier schnell ausbluten soll.
Bei örtlicher Betäubung spürt Mensch/Tier partiell keinen Schmerz.
Wenn Mensch/Tier aber mit Elektrizität gelähmt wird oder einen Schlag vor die Stirn kriegt, ohne komplett ohnmächtig zu werden, wird alles, was schmerzt oder Angst bereitet, weiterhin voll wahrgenommen. Die Wahrnehmung ist dann zwar verzerrt, doch sie ist gegeben.
Unzählige Menschen, die Opfer von Unfällen oder Gewalt wurden, können das bestätigen.
Warum also interpretieren wir etwas in nichtmenschliche Tiere hinein, was auf uns sicher nicht zutrifft, wenn sie doch dieselben Grundlagen für Leidensfähigkeit besitzen, wie wir?

Auch die mit Bolzenschussgeräten "betäubten" Rinder und Rinderkinder haben volle Herzleistung, während sie ausbluten. Von "Narkose" keine Spur.
Schauen wir uns Bilder oder Videos aus dem Schlachthof an (ich weiß, das macht keinen Spaß), so haben die Tiere während des Ausblutens alle eins gemeinsam: Ihre Augen sind offen.
Wie viel "Narkose" gestehen wir einem Individuum zu, das mit offenen Augen und voller Herzleistung ausblutet?
Je nach Konstitution kommen menschliche und nichtmenschliche Tiere nach einem K.O. wieder relativ schnell zu sich.
Spätestens dann, wenn sie an der Kette hängen...
Google mal "Das Brüllen der Rinder".


Jetzt debattiert mensch darüber, bei wie vielen Tieren die "Narkose" oder "Betäubung" nicht wirkt, weil die Elektrozange oder das Bolzenschussgerät schief angesetzt wurde.
Ist das Ausbluten elektrisch gelähmt und mit sehr starken Kopfschmerzen weniger schlimm?

Im Vergleich zu elektrischem Strom und stumpfen Schlägen verursachen Schnitte mit einer scharfen Klinge kaum Schmerzen. Das weiß jeder Mensch, der sich mal mit einem scharfen Küchenmesser geschnitten und es erst später bemerkt hat, weil da so viel Blut fließt.
Das Schächten läuft im “Idealfall“ so ab, dass kein Tier bei vollem Bewusstsein an der Kette hängt und schließlich lebendig zerlegt wird.
Das Tier liegt am Boden, ein “sauberer Schnitt“ (der bei einem scharfen Messer in der Tat kaum Schmerz verursacht) öffnet die Halsschlagader und zeitgleich wird beruhigend auf das Tier eingewirkt.
Dann wird abgewartet, bis das Tier wirklich tot ist, bevor man es zerlegt.
 
Bei industrieller Halal-Schlachtung rücken beruhigende Aspekte in den Hintergrund, aber es ist davon auszugehen, dass kein Tier lebendig zerlegt wird.
Schaut man sich Videos mit traditioneller Halal-Schlachtung im Internet an und vergleicht sie mit Schlachtungen nach EU-Richtlinien, wird schnell klar, wer hier wirklich pervers agiert.
Im folgenden Video sieht man den Vorgang (keine Angst, es fließt kein Blut).
 

Wir leben in einer Gesellschaft, die irrationale Vermutungen auf andere Spezies projiziert und sie nie hinterfragt. 
Schächten ist schlimm, aber im "Idealfall" weniger brutal als das, was in unserem Tierschutzgesetz zur "Betäubung" vorgeschrieben ist.
Elektrozangen und Bolzenschussgeräte sind abartige Folterinstrumente, die perverse "Kirsche" auf dem "Sahnehäubchen" eines verkackten Lebens.
Und mit diesen Folterinstrumenten beruhigen die Leichenfledderer ihr Gewissen.
Denk drüber nach und wenn Du es verstanden hast, erzähl es bitte weiter.
Vielleicht erreicht es auch jene, die das Thema "Schächten" nur zu gern benutzen, um gegen Ausländer zu hetzen und ihren eigenen Speziesismus in ein besseres Licht zu rücken.

Schlunz


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Montag, 19. Dezember 2011

"Die Kunst Widerstand zu leisten"

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Seit neun Jahren betreibe ich radikale Tierrechtskunst. Artworks, Comics, Videos, und Gedichte...
So richtig ans Bein gepisst hat mir deshalb noch niemand.

Auch Chris Moser betreibt radikale Tierrechtskunst.
In seinem Häuschen in Österreich arbeitet er an Skulpturen, welche die Verhältnisse zwischen Mensch und Tier umdrehen.
Analog zu den Arbeiten von Roland Straller sieht man Teile von Menschen mit derselben "trockenen Ästhetik" als Jagdtrophäen drapiert oder als Speise zubereitet.
Eine durchaus legitime Betrachtungsweise...

Der österreichische Staat sieht das anders, Chris Moser ist einer von vielen ehemaligen "Tierrechtsinhaftierten".
Die sind in sein Haus gepoltert, fanden Tierschutzflyer und "Material zum Bombenbau", das später als vergorene Sojamilch identifiziert wurde, aber bis dahin ist das "unbequeme Subjekt" erstmal schön weggesperrt...

Und wie bei den anderen inhaftierten Tierrechtlern und Tierschützern in Deutschland und Österreich kam natürlich nichts dabei heraus, Chris Moser ist "auf freiem Fuß", aber sein Leben ist mehr oder weniger im Arsch.
Welche Nachwirkungen einer Inhaftierung finanziell, beruflich, gesellschaftlich und psychisch folgen, bleibt oft im Dunkeln.
In seinem Buch "Die Kunst Widerstand zu leisten" verarbeitet er das Erlebte.
Ich hoffe, es bringt ihm auch einen finanziellen Puffer.



Es gibt keinen Grund, etwas "hinzunehmen", sich "abzufinden", zu schweigen, weil man sonst auf die Fresse kriegt...
"Man muss nicht erwarten, dass man fair behandelt wird, wenn man sich gegen Unfairness einsetzt!" Fuck you!

Der Tierrechtsgedanke lässt sich nicht unterbinden, sowenig wie Mutterliebe oder der Drang zu atmen.
Und in einer stickigen Zelle, analog zu "Ställen", "Gattern", "Boxen" und "Zwingern" wird er sicher nicht schwinden...
Chris hört nicht auf, seine Kunst zu verbreiten und es haben sich sowohl während des Aufenthalts in der Zelle, als auch im Gerichtssaal viele neue unbequeme Gedanken in seinem Kopf manifestiert, die er der Öffentlichkeit vermittelt.
War es wirklich schlau, ihn wegzusperren?

In diesem Sinne ... etwas Musik:




Mein Widerstand heißt Lebendigkeit!




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Montag, 12. Dezember 2011

"Kochen mit Herz"

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Ich stelle Euch heute einen besonderen Menschen vor:

Katja Kaminski Tierrechtlerin/Künstlerin/Autorin



Ihre Bücher "kochen mit Herz - ohne Mord und Totschlag" und "Die süße Versuchung..." zeigen, wie mensch mit Spass und einfachen Mitteln vegane Leckereien kocht und backt.
In Kürze geht ein Kinderbuch zum Thema Tierrechte in den Druck, das wir in Kooperation erstellt haben.

Sowohl unser Buch, als auch ihre anderen Produkte (Shirts, Sticker, etc.) sind an Projekte gebunden, die befreiten "Nutztieren" das Leben so angenehm wie möglich machen.
Darunter sind der Antitierbenutzungshof, Hof Butenland und Lebenshöfe...

Ich lass sie jetzt mal reden und hoffe, Ihr schaut in ihren Blog und ihren Shop... ;o)

Sonntag, 20. November 2011

"Vegetarier"

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Ich war mal einer von Euch!
Allerdings wurde ich von einem auf den anderen Tag vegan, nachdem ich realisierte, was mein Vegetarierdasein bedeutet.
Darin liegt mein Unverständnis für Vegetarier, das ich mit vielen Veganern teile.
Wenn Ihr das Töten nichtmenschlicher Individuen nicht als "Mord" definieren wollt, weil man Euch dann als Mörder entlarvt, setzt Ihr deren Status herab, was Euch wiederum als Speziesisten entlarvt.
Als Beleidigung betrachtet Ihr allerdings beides!
Ihr seid ein schizophrenes Auslaufmodell.
Menschen, die sich eine eigene Bezeichnung geben und Kommunitys bilden, weil sie kein Fleisch essen... Als Ginge es um harte Drogen.

Warum gibt es Euch eigentlich? Ich meine nicht Euch als Individuen, sondern Euch in der Definition "Vegetarier".
Was ist daran so toll, kein Fleisch zu essen?
Würdet Ihr jemandem, der keine Eier oder keine Milchprodukte konsumiert, auch eine eigene Bezeichnung geben?
Dass sich das Wort Vegetarier von "Vegetable" bzw. "Vegetation" ableitet, wisst Ihr natürlich. Was Eier- und Milchprodukte damit zu tun haben, könnt Ihr mir nicht erklären.
Ihr regt Euch über Menschen auf, die Fleisch essen. Verursacht Fleisch wirklich mehr Tierleid, als Milch und Eier?
Ihr regt Euch über Menschen auf, die sich keinen Kopf um Schlachthöfe machen, in denen auch Eure Milchkühe und deren Kinder landen, gleichzeitig meidet Ihr Infos und Filme, in denen man sieht, wie Küken lebendig geschreddert werden.
Ihr wisst auch längst, dass "Bio" eine Lüge ist, wenn es darum geht, ob Tiere weniger oder mehr leiden.
http://bio-wahrheit.de/inhalt/eier.htm

Ihr redet vom "Verzicht" auf Fleisch, was den meisten Veganern so unverständlich ist, als würden Fliegen vom Verzicht auf Scheiße reden.
Ihr denkt mit Eurem Gaumen und Eurer Zunge, wie ein Vergewaltiger mit seinem Geschlecht!
Ihr redet davon, dass Ihr mit Veganern "an einem Strang zieht".
Dabei seid Ihr der faule Haufen am Ende des Strangs, nur eine Hand frei, in der anderen habt Ihr ein Brot mit Käse und Eiern, Eure Füße stecken in der Haut Eurer Milchkühe...
Ihr seid Vollzeitspeziesisten, umso mehr, wenn Ihr als "Teilzeitvegetarier" dem neuen Trend des VEBU folgt.

Ich freu mich nicht über kleine Schritte und kleine Erfolge, über mehr Platz in Legebatterien und Apels Neuland-Lüge.
Die Zeiten sind vorbei, jeder Mensch in dieser Gesellschaft hat freien Zugang zum Internet, wo alle Infos über die Hintergründe der "Nutztierhaltung" zur Verfügung stehen.
Ich freu mich sowenig über Vegetarier, wie über PETA-Promis, die fressen können, was sie wollen, solange sie nur nackt und ohne Pelz sind.
Ich freu mich nicht über einen pseudoveganen Hildmann, der bei Stefan Raab den eingeschränkten Fleischkonsum für einen niedrigen Cholesterinspiegel mit dem Hinweis propagiert, auf "Qualität" zu achten.
Da, wo sich andere freuen, läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
Würden wir uns auch freuen, wenn die Castor-Züge einen Waggon weniger ziehen?
Würden die Menschen dann aufhören, zu demonstrieren?
Würden wir uns über geringere Halbwertzeiten freuen?

Nein! Wir freuen uns nur dann über kleine Erfolge, wenn es nicht um unseren eigenen Arsch geht!
Ansonsten wollen wir sofortige Ergebnisse, sind selten kompromissbereit.

Macht Euch das obige klar! Therapiert Euch bitte, fresst Euere Tierleidprodukte vorm Spiegel, schaut Euch dabei in die Augen, bildet anonyme Vegetarier-Selbsthilfegruppen, aber regt Euch bitte nicht über andere Speziesisten auf, die einfach nur anders morden, als Ihr!
Ich sag das Euch und nicht den Fleischessern in neuen Worten und altem Gewand, weil Ihr angefangen habt, zu denken und zu fühlen, um dann gleich wieder aufzuhören.
Vielleicht habt Ihr nur nen Wackelkontakt und wenn ich Euch verbal etwas schüttel, geht es bei Euch weiter.
Es ist mir den Versuch wert... ;o)

LG, Schlunz

Montag, 4. Juli 2011

"Der Tod liebt Pelz"

Schlunz-Sticker bei den Kreaktivisten!

Weil der Tod nicht nur Krieg und Kapitalismus, sondern auch Pelz liebt.

Größe: ca. 7x10cm für je 0.05 Euro

http://kreaktivisten.org/der-tod-liebt-pelz



Auch als Shirt erhältlich:
http://schlunz-vegan-shirts.spreadshirt.de


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Freitag, 1. Juli 2011

"Tierrechtsaikido"

oder "Ethik und Kampfsport"

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Lebst Du vegan?

Setzt Du Dich für Tierrechte ein und hast manchmal das Gefühl, nicht weiter zu kommen?

Kennst Du die Situation, Dich rechtfertigen zu wollen, weil ethische Aufklärung aggressiv abgeblockt wird?

Führst Du "einen aussichtslosen Kampf"?

Dann arbeite an Dir!

Wer sich der Ethik öffnet, öffnet seine Augen, sein Herz, nimmt das vielfältige Leid von Individuen auf und stößt schnell an seine Grenzen.

Leider überschreiten viele Menschen diese Grenzen, wollen sie nicht akzeptieren und verirren sich dahinter.

Im Moment ist es vielleicht so, dass Du innerlich wütend aufstampfst, andere mehr oder weniger anschreist und an ihrem ethischen Unverständnis verzweifelst.

Vielleicht bist Du auch schon dabei, eine innere Mauer aufzubauen, hinter der Du dann zwischen "mentalem Hospitalismus" und Menschenhass vegetierst...

Wir (Veganer) sind eigentlich schon ziemlich viele...
Doch wo wir unsere Gedanken und Emotionen nicht in Einklang bringen, geht zu viel Energie verloren, verpufft sinnlos in Raum und Zeit.

Ich denke, sofern wir erfolgreich für Tierrechte kämpfen wollen, ist es nicht verkehrt, wenn wir es uns leichter machen, indem wir ein paar Grundlagen aus der Philosophie des Kampfsports nutzen.

Unsere "Waffe" ist das Wort.

Wir können es nur einsetzen, wenn wir es mit Wissen untermauern.
Dann kann es viel bewirken!

Es beinhaltet schmerzhafte Griffe wie den Sarkasmus, den man -wohl dosiert- einsetzen darf.

Für den optimalen Einsatz von Rhetorik und Eloquenz unter ethischen Aspekten gilt dasselbe, wie für die meisten Kampfsportarten:

Der Lehrer bleibt bei der Sache, ist fokussiert und lässt sich nicht von egozentrischen Gefühlen leiten.

Er wird die Energie des Angriffs nicht in sich aufnehmen, sondern dem Schüler zukommen lassen, er bringt ihn zu Fall, ohne ihm zu schaden.

Er wird hoffen, dass jene, welche die Prüfung nicht bestehen (wollen) es im nächsten Jahr noch mal versuchen und er wird an sich selbst arbeiten, um sie dann besser zu erreichen, statt wütend seinen Dojo zu zertrümmern.

Suggestion lehnt er ab, denn dann wären seine Schüler nur Marionetten, die zwar kämpfen können, das Wissen um die Vorgänge aber nicht verinnerlicht haben.
Folglich können sie es auch nicht weitergeben.

Er wird die Unbelehrbaren nicht in seine Schule hineintreiben und anbrüllen, er steht lieber lächelnd vor dem Eingang und winkt ihnen zu, mit dem Wissen, dass sie sich ihrer Schwäche grämen.

Er weiß, dass einige zu ihm zurück kommen und es noch mal versuchen, dass es insofern kein "dummes Schülervolk" gibt, über das er sich aufregen sollte.

Ihm ist bewusst, dass viele seiner Schüler nur einen Teil der Philosophie verinnerlichen (wollen), sich aber aufführen, als hätten sie den schwarzen Gürtel.

Und er weiß auch, dass jene Schüler, die ihr Wissen nutzen, um sich über andere zu erheben, eigentlich gar nichts wissen.

Doch auch sie, so sehr sie die anderen beim Lernen stören, wird er nicht aus seiner Schule werfen, dann kann er sie nicht mehr erreichen, sie machen sofort eine eigene Schule auf und wer weiß, was sie dort lehren...

Deshalb wird er ihnen so lange seine Philosophie vermitteln, bis der Faden reißt oder ein Seil aus ihm entsteht.

Wenn er erfolgreich sein will, wird er -geduldig und weise- keinen dieser Aspekte vernachlässigen und vielleicht gelingt es uns, ihm etwas abzuschauen.

Wie gesagt: Wo wir unsere Gedanken und Emotionen nicht in Einklang bringen, geht zu viel Energie verloren, verpufft sinnlos in Raum und Zeit.

Ein bisschen "Tierrechtsaikido" ist nie verkehrt... ;o)


LG, Schlunz


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Mittwoch, 15. Juni 2011

Darmsprossen

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Sprossen sind die Quelle für EHEC...
Sprossen als Quelle für Darmkeime und Därme als Quelle für Sojakeime...
Sprossen, ob Soja oder wie im speziellen Fall Rote-Beete-Sprossen, werden nicht mit Gülle gedüngt.
Also haben Sprossen Därme? Wie sonst sollten sie die "Quelle" für Darmkeime sein?

Die Angst vor Gurken, Blattsalat und Tomaten bleibt in den Köpfen und zum Schluss kackt man mir in den Tofu, während wenige Stimmen laut werden, die -was irgendwie logisch erscheint- viel mehr die Därme von "Nutztieren" als Quelle der Darmbakterien unter Verdacht haben.
In den Massenmedien kommt dieser Gedanke nicht auf, "Fleisch ist mein neues Gemüse", Veganer müssen sterben und Kopp zu.

Naja... Schwachsinn ist in, die Comedy-Branche boomt, die ganze Welt ist ein Flashmob und Sprossen sind die Quelle für EHEC...
Was die in den Medien sagen, wird schon stimmen.
Mit Propaganda und Manipulation haben die nichts am Hut, die vertun sich höchstens mal hier und da.

Dass sich besagte Sprossen in einer bereits geöffneten Packung befanden, die man im Hausmüll einer infizierten Familie fand, wird nur in Print- und Webmedien ganz beiläufig erwähnt.
Ich betone die Worte "geöffnet" und "Hausmüll"!

Zitat Basler Zeitung:
"Laut dem Robert-Koch-Institut sind die Ehec-Infektionen definitiv auf Sprossen zurückzuführen. Die Warnung vor dem Konsum von Tomaten, Gurken und Blattsalat ist aufgehoben.

Gefährliche Ehec-Bakterien sind in einer Packung Sprossen in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. Das teilte Nordrhein Westfalens Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) in Düsseldorf mit.

Es handelt sich um den aggressiven Serotyp O104. Allerdings war die Packung geöffnet und befand sich bereits in der Mülltonne eines Haushalts im Rhein-Sieg-Kreis. Zwei der drei in diesem Haushalt lebenden Familienmitglieder haben Sprossen verzehrt und sind Mitte Mai an den Ehec-Bakterien erkrankt.

Die Sprossen stammen laut Ministerium nach den bisherigen Erkenntnissen aus dem Betrieb im niedersächsischen Bienenbüttel. Damit ist erstmalig eine ununterbrochene Kette mit dem Erreger O104 infizierter Sprossen aus dem Betrieb in Bienenbüttel und erkrankten Personen hergestellt."

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/EhecSprossen-in-Muelltonne-gefunden/story/26377113

Mir stellen sich da diverse Fragen:

*Waren da nur Sprossen im Müll?

*Wenn nicht, wurde der andere Müll auch untersucht?

*Haben die vom Robert Koch Institut die gesamte Mülltonne ausgekratz und jeden Millimeter untersucht, um sicher zu gehen, dass nur die Sprossen als Ursache genannt werden können?

*Was hatten die anderen Toten und Infizierten in ihren Mülltonnen?

*Wie ist man bei der Untersuchung deren Hausmülls vorgegangen?

*Wie kamen die nun eigentlich zuerst auf Gurken, Salat und Tomaten, die man ebenfalls aus dem Müll kramte?

Dass bei angeblich unüberlegtem Geplapper und vorschnellen Verdächtigungen ganze Wirtschaftszweige zusammenbrechen, Millionen an Ausgleichszahlungen fließen und sich über geschürte Angstfaktoren Politik machen lässt, sollte eigentlich längst allen bekannt sein, aber tun wir mal einfach so, als würden wir nichts merken.
Darin sind wir vielschichtig begabt, jeder Mensch für sich, wie er es braucht.

Die eine Frage sollte aber gestattet sein:
Ist es wirklich so geil, sich Tag für Tag verarschen zu lassen?

Bevor Du Dir selbst mit "ja", "nein" oder "vielleicht" antwortest, zieh Dir folgendes Interview rein:

"Deutsche Medien lügen"

Christoph R. Hörstel (Politikberater, Ex-ARD-Korrespondent, Ex-Coach für ISAF-Führungskräfte der Bundeswehr) über Massenverblödung und die Profiteure.
http://www.youtube.com/watch?v=G4Sd2mzHRqk&feature=player_embedded#at=44

Dienstag, 17. Mai 2011

Gedichte

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Annegret

Die Annegret hat ein Gerät, mit dem man tote Schweine brät, doch weil das Ding so krank ausschaut, hat sie’s auch gleich im Schrank verstaut.
Da sitzt sie nun und sagt sich leise: “Rohe Schweine schmecken scheisse!”
Geht los, kauft sich nen grossen Topf und kocht darin nen Schweinekopf.
Das Hirn quillt raus, die Augen auch, und schwimmen zwischen Speck und Lauch.
Das Ganze drei mal umgerührt, danach wird dann der Kopf tranchiert.
So steht sie vor mir mit ner Säge, in meinem Magen dreht sich’s rege, sägt und schnippelt an dem Schädel…völlig weich, das arme Mädel.
Die Ohren gibts beim Bäcker auch, mit Zucker, ohne Speck und Lauch.
Doch Nase, Backen und die Augen, tun nich mal was als Kuchen taugen.
Sie sticht ganz tief, es spritzt das Blut “Das Ding is ja noch gar nich gut!”
Das Kochen dauert seine Zeit, doch Hunger macht sich in ihr breit.
Da fällt ihr ein, dass son Gerät, zum braten ja im Schrank noch steht.
Sie holt es raus, obwohl ihr graut, dass dieses Ding voll krank ausschaut.
Das abgetrennte Einerlei, die Zunge und den ganzen Brei, legt sie nun auf das Bratgerät, so wie`s in Mutters Kochbuch steht.
Der Schädel grinst mich wässrig an, ob sowas nasses braten kann?
Das Ding fängt furchtbar an zu zischen, doch Annegret, die steht inzwischen tief versunken überm Topf und sucht die Augen von dem Kopf.
So habe ich nun schnell kapiert, dass dieser Kopf bald explodiert, mache mich ganz flink vom Acker, sag noch: “Anne, halt Dich wacker!”
Schliesse hinter mir die Tür und frag mich: Was kann ich dafür?

Am nächsten Tag komm ich zurück und hör ein Zischen, welch ein Glück, der Schädel ist nicht explodiert und Annegret ist nichts passiert.
Doch frag ich mich, warum ’s noch zischt und klopfe, doch sie hört wohl nischt, zieh und rüttel an dem Knauf, doch die Türe geht nicht auf.
Es riecht nach Grill, das kann nicht sein … brät die immernoch das Schwein?
Nein, es riecht sogar verbrannt, das habe ich nun schnell erkannt, ich wurd zwar nicht hereingebeten, doch die Tür wird eingetreten.
Das, was ich seh, das haut mich um, die Annegret liegt völlig krumm mit ihrem Kopf auf dem Gerät, mit dem man tote Schweine brät.
Ich sehe gleich, es ist zu spät, sie ist schon eins mit dem Gerät, sie zischt und blubbert und es stinkt, dass es mich um den Atem bringt.
Ich frag mich, was ist hier passiert, doch das ist schnell analysiert.
Es ist nicht schwer, das zu kapieren, der Kopf ging hoch und traf den Ihren, darauf fiel sie auf das Gerät, mit dem man tote Schweine brät.
Seit dem ist sie dabei zu braten, ist auch schon recht gar geraten, ihr Blick ist starr mit irrem Lachen, was sehe ich für grelle Sachen…
Sie zischt und dampft aus allen Poren, sogar aus den Segelohren, wie ein Kessel voller Wasser … nur viel krasser…
So habe ich nun schnell kapiert, dass dieser Kopf bald explodiert, mache mich ganz flink vom Acker, sag noch: “Anne, halt Dich wacker!”
Geh durch die eingetretene Tür und frag mich: Was kann ich dafür?

(Schlunz 1999 / 2009)

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Gebet an den Planet

Der Fanta-Thomas D. schrieb ein "Gebet an den Planet",
doch leider weiß er nicht, wie's mit der Ethik geht

So erhebt er seine Stimme für sich und sein Label
Scheinheilig nutzt er Tiere aus, dafür hat er ein Fable

Ich weiß, du denkst Dir "schade", doch vegan sein fällt ihm schwer
Im Prinzip nutzt so'n Gebet dann aber auch nichts mehr...

Ja, der Thomas is gut drauf und fantastisch hoch vier,
doch um sich zu ernähren braucht er immer noch das Tier

Leider sind wir zu verschieden, haben nicht dasselbe Ziel
So viel könnt er gar nicht bieten, dass ich eingeh, auf den Deal

Was ich schreib, will er nicht singen, also lass ichs lieber gleich
Wer Ethik kommerziell verschachert - und nicht lebt - ist ziemlich weich...

(D.J. Schlunz is in da house)

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Doppelkinn

Nebenan, da wohnt ein Mann, der kaum noch gerade laufen kann.
Das kommt davon, dass er sich dick frisst, weil er meint, dass sowas schick ist.
Er guckt ganz schlau, trotz flacher Stirn, verwechselt gerne Bauch mit Hirn.
Stampft und schnauft, und riecht nicht gut, weil man als Dicker schwitzen tut.
Tankt man den Diesel mit Normal, fasst er sich an den Kopf vor Qual.
Doch ist der Mensch so konzipiert, dass Fleisch durch seinen Magen schliert?
Auch seine Kinder sind so rund, ich glaube, das ist nicht gesund.
Stapelweise Wurstaufschnitt, nehmen sie in die Schule mit.
Ihr Vater scheint sich nie zu fragen, warum die Zwei im Sport versagen.
Hauptsache ist, sie sehn wie er aus, denn wer kein Fett hat, der geht leer aus.
Die Mutter hätt ich fast vergessen, auch sie hat nichts im Kopf, als Fresssen.
Ihr ist im Leben wohl nichts geblieben, als das Kochen für die Lieben.
Kauft täglich Fleisch für ihre Brut, denn früher hatt man's nicht so gut.
Früher gab's nur selten was, jetzt macht das Kochen wieder Spass.
Ja, früher gab's nur Brot mit Resten, heut kann man seine Kinder mästen.
Solange uns der Sinn nach Blut steht, wissen wir, dass es uns gut geht.
Die Veganer sind nur dumm, meckern an unserem Essen rum.
Woll'n uns den Appetit verderben, indem sie für ihr Tofu werben.
Sagen, weil wir das Fleisch bezahlen, erleiden Tiere viele Qualen.
Dabei tut man sie extra züchten, eingesperrt, dass sie nicht flüchten.
Wo soll'n die ganzen Viecher bleiben, wenn wir sie uns nicht einverleiben?
Das habe ich schon oft gehört, von Dicken, die das denken stört.
Diskussionen haben keinen Sinn, bei Leuten mit nem Doppelkinn.

Schlunz 2003

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Eierpampe

Ich gehe auf der Strasse rum, da dreht sich mir der Magen um...
Tierleidwerbung überall... Sach mal ham' die denn nen Knall?

Schweinehintern, Lungenbrocken, Fischpürree mit Zungenflocken...
Käsenachos, Eierpampe, wo is hier die Landerampe?

Ich glaub ich bin nicht von dem Stern, die denken hier wohl nicht so gern...
Fühlen tun sie auch nichts mehr und fühlen lernen, das ist schwer...

Dazu muss man was erleben, soll ich dir mal eine kleben?
Ich tret dir gern auch auf den Zeh, ja jetzt heulste, das tut weh...

Zentrales Nervensystem heisst es, der Mensch legt's frei und er zerreist es...
Tut grad so, als hätt's nur er, doch weder Kuh noch Grizzly Bär...

Brauch weder Milch noch Lebertran, am besten geht's mir doch vegan.
Will nicht dick sein und dann fasten, bis meine Innerein ausrasten.

Sollen doch die Löwen jagen und Fleisch zu ihren Jungen tragen...
Doch wir, die Menschen brauchen's nicht, deshalb schrieb ich dies Gedicht.

Schlunz 2004

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Ich liebe es!

Ich liebe es, wie wir die Liebe missbrauchen, damit auch morgen die Öfen noch rauchen...
Ich liebe es, die Kühe und Schweine, nur Torso und Kopf, ganz ohne Beine...
Ich liebe es, Geschmack von durchgedrehten Rindern, die Kleinen lieben Tiere, drum verrat's nicht den Kindern...
Ich liebe es, Elend zu verdrängen, kann viel besser fressen, als meinen Kopf anzustrengen...
Ich liebe es, kein Gefühl zu haben, bin halbtot im Innern, muss ein Loch mir graben...
Ich liebe es, zu tun, was Alle machen, und über ein paar Veganer zu lachen...
Ich liebe es, bin ein Glied in der Kette, brauche Stresshormone und Leichenfette...
Ich liebe es, diesen Song zu singen, während die für mich ne ganze Herde umbringen...
Ich liebe es, wegen jedem Mist rumzuflennen, während massenhaft Tiere im Ofen verbrennen...
Ich liebe es, wenn Mac Donalds mir weismacht, dass diese Werbung cool ist, und man über diesen Scheiss lacht...
Ich liebe es, streiche Zeilen aus der Bibel, ersetz sie mit Rezepten, zum Beispiel Lamm mit Zwiebel...
Ich liebe es, wenn der Fernsehkoch schön fett ist, weil er auch in der Pause löffelweise Mett frisst...
Ich liebe es, wie es riecht auf den Toiletten, wenn grad Fleischesser drauf warn, man kann sich gar nicht retten...
Ich liebe es, wenn ich bagatelliesiere, jaja, wenns schmeckt tu ich so, als ob ich nichts kapiere...
Ich liebe es, haben Tiere eigentlich Seelen? Nenee, die ham nur Menschen, drum kann man Tiere quälen...
Ich liebe es, in dieser Tierdiktatur, ein Planet zum explodieren, warum schäm ich mich nur?
Ich liebe es...

Schlunz 2003

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Man mag nun sagen, ich sei ziemlich krank, bei solchen Gedichten, doch Jott sei dank, ich bin gesund und mein Kopf ist noch heil. Ich find nur einfach das Dichten geil...
Diese Gesellschaft voll Speziesisten, Pesci-Veggies und Tierleidfaschisten, die regt mich an, solche Zeilen zu schreiben, auch wenn sich dran manche die Nerven aufreiben.
Die sollen sich erst fragen, bevor sie mich richten, was ist schlimmer? Töten oder Dichten?

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Freitag, 6. Mai 2011

Rocky for ever!

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06.05.11

Nach einer Magen-Darminfektion und fast dreiwöchiger Nahrungsverweigerung wurde mein Rocky letzte Nacht eingeschläfert.

Wir hatten 4 Jahre voller wunderschöner Momente, er war immer an meiner Seite und ich fühle mich wie amputiert.

Rocky, ich liebe Dich und Du fehlst mir/uns so sehr...

Wir werden Dich nie vergessen! Rocky for ever!!!




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Mittwoch, 3. November 2010

Schlunz Vegan Shirts

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Digital-Direkt-Druck und dreifarbiger Flex-Druck auf Fair-Trade-Shirts, 100% Baumwolle, teils bio.



Digital-Direkt-Druck:
Wie beim Siebdruck wird die Farbe direkt aufs Shirt gebracht, nur eben ohne Sieb.
Die Shirts haben eine gute Haptik (sie sind weich und griffig, ohne kalte Folie und Folienränder), was gerade bei großflächigen Motiven angenehm ist.

Der Blog zum Shop: http://vegan-shirts.blogspot.com

Viel Spass beim Stöbern! ;o)


LG, Schlunz


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Freitag, 1. Oktober 2010

"Was hast du gegen UL und PETA?"

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Obwohl Menschen Tiere sind, unterscheiden wir ja leider zwischen Menschen- und Tierrechten und deshalb sollten hier mal Vereinigungen erwähnt werden, die nicht nur tier- sondern auch menschenrechtlich fragwürdig sind.
Dass solche Vereinigungen, egal ob es sich um antisemitische Sekten oder ausländerfeindliche Parteien handelt, gar nicht erst hier im Blog verlinkt oder beworben werden sollten, versteht sich von selbst.
Dennoch erreichen mich immer wieder Anfragen von Sympathisanten solcher Vereinigungen, meine Grafiken oder Texte für deren Webseiten zur Verfügung zu stellen.

Es gilt natürlich zu unterscheiden, ob eine Institution oder Person rechtlich fragwürdig agiert und aus einem kommerziellen, bzw. herrschaftlichen Antrieb Tier- und Menschenrechte verletzt/missbraucht, oder ob sie lediglich kontraproduktiv, inkonsequent und naiv handelt.
Hier ist Objektivität gefragt!

Den Anfang darf mal eine "Glaubensgemeinschaft" machen, es folgen "Tierrechtsorganisationen", Parteien, politische Gruppierungen, sowie Firmen und Privatpersonen.


"Universelles Leben" (UL)


UL hat sich in den letzten Jahren die Tierrechte auf die Fahne geschrieben, viel Geld mit Bioprodukten verdient und die Jagdgegner-Scene soweit unterminiert, dass man an ihnen kaum noch vorbei kommt, wenn man sich öffentlich gegen die Jagd ausspricht.
Dass die Anti-Jagd-Demos von unvegan lebenden Menschen in Lederschuhen geführt werden, ist für den Verein kein Widerspruch.
Es wurden darüber hinaus antisemitistische Tendenzen festgestellt.
In den unten aufgeführten Texten und Links ist dokumentiert, wie UL agiert:

Zitat:
Wer bzw. was ist der Verein "Universelles Leben"?


Der Sitz des Universellen Leben ist in Würzburg

Gründung: 1985 erfolgte die Umbenennung des 1977 gegründeten Heimholungswerk Jesus Christi in Universelles Leben (im folgenden UL).

Funktionäre: Gabrielle Wittek; Alfred Schulte; Klaus Meurer; German Murer; Christian Sailert; Anni Haas

Programmatik: Die "Gesandte Gottes" Wittek, ist die einzige Lehrautorität. Seit 1975 soll sie von ihrem "geistigen Bruder Emanuel" einem Engel, regelmäßig Offenbarungen übermittelt bekommen. Diese bilden die Lehre, welche als Gottes aktuelles Wort verstanden wird und alle Lebensbereiche betrifft. Die Lehre ist von der Vorstellung beherrscht, daß der Mensch eingebunden sei in eine hierarchische Geist- und Materiewelt und daß Gedanken geistige Kräfte sind. Negative Gedanken lösen Krankheiten bis Naturkatastrophen aus.

Zusammenarbeit: Kontakte bestehen zur Bruderschaft Salem, auf die Zeitschriften CODE, Unabhängige Nachrichten wird sich bezogen und E. Franke-Grieckschs antisemitische Publikation "So wurde Hitler finanziert" sowie Eustace Mullins/Roland Bohlingers "Die Bankverschwörung" empfehlen sie. Es gab Beziehungen zu Hubertus Mynarek.

Bedeutung: Dem UL mit seinem Konglomerat u.a. aus Christentum, Astrologie, Magie und Esoterik, bescheinigte ein bayrisches Verwaltungsgericht 1995 einen "Hang zum Totalitären". Das interne Papier Gemeindeordnung könne ein Instrument totalitären Machtanspruches in einem System von Bespitzelung und Überwachung sein. Die Mitglieder werden in physischer, geistiger und materieller Abhängigkeit gehalten. Ihr Hass auf die christlichen Kirchen und ihr Antisemitismus sind weitere Bezugselemente zum Rechtsextremismus. Sie propagieren einen Absolutheitsanspruch und streben einen weltweiten Christusstaat an.

(Quelle: Handbuch deutscher Rechtsextremismus, 1996, S. 393-394. Gefunden in: Braune Flecken 01/04)
http://www.projektwerkstatt.de/ul/


Zitate der "Prophetin":
"Prüft euch und euer Leben, ob ihr nicht in kleinen und in großen Dingen ähnlich denkt, redet und handelt wie die Juden zur damaligen Zeit. Auf diese Weise werden viele zum Judas. Sie werden dafür zu tragen haben - wenn nicht mehr in dieser Einverleibung, dann in den Seelenreichen oder in einer der nächsten Fleischwerdungen; denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben - bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben."
(Quelle: Gabriele Wittek in: Das ist mein Wort, Universelles Leben e.V., 2. Auflage 1993)

„Das Reich Gottes auf Erden wird nicht dort sein, wo die Ichsucht der halsstarrigen Juden regiert und jener Menschen, die Mich nur dem Wort nach annehmen.“
(Quelle: Gabriele Wittek: Das ist Mein Wort, Alfa und Omega, Universelles Leben e.V.)

"Die 'Umprogrammierung' ist nichts anderes als die Reinigung der Gehirnzellen von allen Prägungen dieser Welt, von allen Vorstellungen und Meinungen, die dem göttlichen Wort entgegenstehen. Zugleich werden alle Gehirnzellen auf das höchste Prinzip, auf Gott ausgerichtet. Diese Aufgabe obliegt dem Kontrollgeist, dem Geistlehrer."
(Quelle: Aus dem Leben der Prophetin Gottes; Universelles Leben; 2. überarbeitete Auflage März 1984)

Die folgenden Zitate und Links stammen vom deutschen Sektenbeauftragten:

Zitat:
Dr. Sailer hat in früheren Jahren auch Scientology (unter anderem gegen die Bundesrepublik Deutschland) rechtlich vertreten. Parallelen zu Scientology finden sich in der UL-Ideologie bis in die Terminologie hinein. Zwischen den 1995 von Scientology und UL beim UN-Menschenrechtszentrum in Genf eingereichten Petitionen (wegen angeblicher Diskriminierung in Deutschland) gab es nach Auffassung des Auswärtigen Amtes unübersehbare Parallelen. Einer Aussteigeraussage zufolge hat die Prophetin selbst ausdrücklich den Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit Scientology geäußert. Auch von der Hamburger Scientology-Pressesprecherin wurden "interreligiöse Kontakte" zum UL bestätigt.
[...]
Das Universelle Leben als Glaubensgemeinschaft ist dem STERN zufolge "Deutschlands gefährlichste Sekte".

http://www.michelrieth.de/ulsekte.htm

http://www.michelrieth.de/biobau.htm
http://www.michelrieth.de/kritik.htm

http://www.michelrieth.de/medi.htm
http://www.michelrieth.de/sekte.htm

Die Organisationen "A.K.T.E. - Arbeitskreis Ethik und Tierrechte" und die "Tierschutzpartei" sind als UL nah einzustufen, da UL-Mitglieder in den Vorständen agieren.

UL gehören diverse Betriebe und Verlage.
Darunter die "Lebe Gesund-Versand GmbH", "Gut zum Leben - Nahrungsmittel von Feld und Hof GmbH" und diverse "Christus-Betriebe".

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PETA (People for the Ethical Treatment of Animals)

Die Organisation PETA steht bei Tierrechtlern schon lang in der Kritik.
Mit einem jährlichen Einkommen von fast 30 Millionen Dollar lässt sich viel Unfug treiben...
Ob nun Fleisch fressende Promis Werbung für PETA machen, ob PETA sich durch Steakhäuser bewerben lässt, ob PETA Zum Verspeisen von Walen auffordert oder ob PETA dem Kannibalen von Rothenburg ein "Veggie-Starter-Kit" in den Knast schickt, PETA ist nichts zu peinlich.

Und wenn man bedenkt, wie viele männliche Küken jeden Tag vergast/vermust werden, bzw. wie viele Qualzucht-Hybriden sowohl unter Käfig- als auch unter "Freilandhaltung" leiden, bekommt folgendes Plakat einen derben Beigeschmack:

Dass es keinen Unterscheid macht, ob die Küken für den mittlerweile verstorbenen Dirk Bach geschreddert, bzw. vergast werden, oder ob er ihnen die Köpfe abbeißt, wussten die Küken natürlich nicht.

PETA und KFC:
"keine Meinungsverschiedenheiten darüber, wie Tiere behandelt werden sollten"
http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/peta-und-kfc.html


Wenn es mal keine Eier gibt, haut sich der Petapromi nen Wal rein...
http://www.dailynet.de/HilfeHelfen/37199.php

Hinzu kommt der Umstand, dass die Google-Bildersuche bei "Peta" fast nur nackte Frauen bringt, die scheinbar keine andere Alternative zu Pelzmänteln kennen.
Das ist sexistisch und bescheuert!

 

Aber es geht noch derber:
PETA's Spendenpolitik:
http://www.4pawsnet.de/spendenskandale-peta.html


 PETA tötet heimlich Tausende von Tieren
http://www.huffingtonpost.de/nathan-j-winograd/unfassbar-peta-toetet-hei_b_4315080.html

Die Frage danach, ob PETA für Tierrechte produktiv oder eher kontraproduktiv ist, sollte hiermit geklärt sein.


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Zu dem Verein "Nationale Sozialisten - AG Tierrecht" spare ich mir jeden weiteren Kommentar, denn dass Nationalsozialismus und Tierrechte nicht unter einen Hut passen, liegt auf der Hand.
http://www.4pawsnet.de/sonstiges.html


Tierschutzorganisationen haben zwar in der Regel eh nichts mit Tierrechten am Hut, da sich Tierschützer lediglich für die "sanfte Form" der Ausbeutung aussprechen, dennoch sollte man vor Mitgliedschaft warnen, denn mit Spendengeldern wird oft Schindluder getrieben.

Spendenskandale der Vergangenheit (die Organisationen sind nicht mehr existent):

"Deutsches Tierhilfswerk"

http://www.4pawsnet.de/spendenskandale-DeutschesTierhilfswerk.html

"Arche2000"
http://www.4pawsnet.de/spendenskandale-arche2000.html


In den letzten Jahren hat der "Bund deutscher Tierfreunde" obige Lücke geschlossen.
http://www.tierschutz-schattenseiten.com/bund-deutscher-tierfreunde-ev



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Möchtest Du diese Leute nicht durch Spenden, den Kauf von Zeitschriften, Büchern, Filmmaterial oder Nahrungsmittel unterstützen, so tue es auch sonst in keiner Weise.

Die Internetseiten der oben genannten Vereinigungen sind so vielfältig (allein UL hat unzählige Anti-Jagd-Seiten und Veganversände), dass man ausdrücklich davor warnen muss, diese ohne vorherige Recherche zu verlinken oder zu bewerben.
Wohin verlinkt die Seite, die ich empfehle? Wer sind die Betreiber? (Goggle hilft!)
Auch bei Personen wie Ärzten, Hotelbetreibern oder vermeintlich kleinen Vereinigungen aufpassen!

Sonst machst Du Dich zu ihrem Werkzeug.


Danke für Deine Aufmerksamkeit!
Schlunz

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Mittwoch, 10. Februar 2010

"Blood on your Shirt"

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Graphics and Music by Schlunz

Mehr Videos:
schlunz-video.blogspot.com


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Donnerstag, 14. Januar 2010

Das Prinzip

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Omnivor und vegetarisch lebende Menschen stellen oft die Frage nach der vermeintlich "sanften" und "nachhaltigen" Form der Ausbeutung, während sie sich gegen industrielle Massentierhaltung aussprechen.
Dass allein ihr Denkansatz in nichts anderem, als in industrieller Massentierhaltung enden kann, will ihnen nicht in den Sinn.

Für mich hat sich die Frage danach, ob Hühnerbefreier die Eier ihrer Schützlinge verkaufen oder selber essen sollten, vor langer Zeit beantwortet.
Sie sollten es unterlassen, denn nur solange es Menschen gibt, die Eier als "Nahrung" betrachten, wird es Legehybriden in engen Käfigen und gesexte Küken geben, solange wird sich weder für andere Spezies noch für den Menschen etwas ändern.
Solange werden auch Menschen als "Besitz", "Ware" und "Produktionseinheiten" betrachtet...
"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben" (Leo Tolstoi)
Hühnerbefreier, die Eier essen, drehen sich genauso im Kreis, wie jeder andere Mensch, der sich nur eine "Verbesserung der Umstände" wünscht.

Dazu ein alter Witz:
Ein weißer Siedler im tiefsten Kanada bereitet sich auf den Winter vor und geht in den Wald, um Holz zu hacken.
Gegen Mittag kommt ein Indianer vorbei.
"He, Indianer, wie wird das Wetter?"
"Recht kalt!" antwortet der Indianer.
Der Siedler beschließt daraufhin, mehr Holz zu hacken.
Abends kommt der Indianer wieder vorbei.
"He, Indianer, wie wird das Wetter?"
"Sehr, sehr kalt!"
Der Siedler ist beunruhigt und geht am nächsten Tag wieder Holz hacken.
Abends hat er Unmengen Holz gehackt und der Indianer kommt vorbei.
"Indianer, wie wird das Wetter?"
"Unbarmherzig kalt! Gibt härtesten Winter seit Menschengedenken..."
Der Siedler fragt: "Woher weißt Du das eigentlich?"
"Nun, immer wenn weißer Mann so viel Holz hackt, Winter wird sehr, sehr kalt."

Der Siedler und der Indianer halten einen Kreislauf im Gang, der auf einem Missverständnis beruht.
Und immer, wenn der Mensch Tierprodukte als "Nahrung" betrachtet, gibt es sehr, sehr viel Tierleid, auch dann, wenn sich die Zusammenhänge auf den ersten Blick nicht offenbaren ("Welchen Schaden sollten befreite Hühner denn davon tragen, wenn man ihre Eier isst?").

"Wenn aber keine weiteren Tiere gezüchtet und gehalten werden, dann sterben sie irgendwann aus. Das wäre doch ein weiterer krasser Eingriff in die Natur. Der Mensch verliert seinen Bezug zu den Tieren und es wird sich nichts ändern..."

Sofern es sich um Rassen und nicht um natürliche Arten handelt, also um "die Produkte menschlicher Kreativität", wohl kaum...
Diese Rassen wurden vom Menschen "kreiert und optimiert", je nach Bedürfnis...
Wenn man morgen eine neue Rasse züchtet, wird sie ihre "Liebhaber" finden, die dann genauso argumentieren.
Aussterben tut nicht weh, kein chinesischer Faltenhund wüsste, dass er der letzte seiner Rasse wäre.
Das Problem mit seinem Verschwinden hätten eher die "Liebhaber" dieser Rasse.
Dasselbe gilt für alle anderen "Nutz- und Haustierrassen".
Sich im Geiste von Tierhaltung jeglicher Art zu verabschieden, bedeutet nicht nur eine Annäherung an die Natur, sondern auch einen Abschied vom Egoismus.

Die einzige artgerechte Haltung ist die absolute Freiheit.
Dass diese Freiheit unseren Kreationen von "Nutz- und Haustieren" nicht gewährleistet sein kann, weil sie einfach nicht in die freie Natur gehören, ist klar.
Man plädiert hier also für einen Kreislauf, den der Mensch in Gang gesetzt hat und der sich nur innerhalb seiner Grenzen abspielen kann.
Jeglicher Versuch, dies zu relativieren, ist zum Scheitern verurteilt.

Dass der unvegane Bedarf der Massen von Menschen in Großstädten nie ohne "moderne Tierindustrie" stattfinden kann, sich aber jeder Tierleidkonsument unter dem Aspekt der vermeintlich "artgerechten Tierhaltung, die ja bestimmt irgendwie möglich ist", selbst belügt, liegt auf der Hand.
"Wenn man wollte, dann könnte man doch ... ich ess eh nur die Eier von den Hühnern meiner Oma ... und eine Welt ohne Haustiere kann ich mir nicht vorstellen..."

Die Frage lautet: Wie viel kann Mensch ausblenden?
Wenn ich mir nun alle überfüllten "Schweinemast-Anlagen", "Legebatterien", "Milchvieh-Betriebe", "Schlachthäuser", "Kuscheltierzüchtereien", "Tierheime" und in "Privathaltung" misshandelten Tiere vor Augen halte und diese in ihrer Masse mit jenen Tieren aufrechne, denen es in menschlicher "Obhut" wirklich "gut" geht, dann muss ich passen...
Das steht einfach nicht in Relation zueinander, egal, wie sehr man sich selbst was vormacht.

Ich halte es für legitim, befreiten Hennen, schwer vermittelbaren Hunden aus dem Tierheim und anderen Spezies ein vergleichsweise angenehmes Leben zu ermöglichen.
Sie sind nun mal existent...
Doch solange man seiner Umwelt das Signal sendet, dass es legitim sei, trotz gegebener Alternativen Tierprodukte zu konsumieren und nichtmenschliche Tiere gezielt zu züchten, hält man genau den Kreislauf im Gange, der Tierleid überhaupt erst ermöglicht.
Deshalb esse ich keine Eier, trinke keine Drüsensekrete, trage keine Kleidung aus Leder, Daunen, Seide, kaufe Körper- Kleidungs- und Raumpflegeprodukte, die frei von tierischen Inhalten und Tierversuchen sind und vermeide prinzipiell den Kauf von Tierprodukten, auch wenn es den "Produzenten" vergleichsweise "gut" gehen sollte...

Es gibt Menschen, die halten dieses Prinzip für "Dogmatismus".
Ich halte es für genauso selbstverständlich, wie den prinzipiell respektvollen Umgang, den andere Menschen von mir erwarten...


LG, Schlunz





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Sonntag, 20. Dezember 2009

Weihnachten fällt aus!

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By the way: "Das Fest der Liebe"

Frohe Weihnachten und nen guten Rutsch ins neue Jahr! ;o)

Schlunz

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Samstag, 12. Dezember 2009

"Extremisten" und "Terroristen"

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In einem Foren-Thread zum Thema "vegane Gesellschaft" kamen die Begriffe "irre, extrem-radikale, völlig bekloppte Extremisten" und "Terroristen" auf.

Ja... Passt wohl nicht auf alle Veganer, aber sicher auf alle Tierrechtler... Vielleicht passt sich unsere Justiz der österreichischen bald mal an und sperrt solche "Subjekte" weg, bevor noch mehr Menschen zu emotionalem Schaden kommen, weil ihnen radikal die Meinung gesagt wurde.
"Veganterroristen" führen ihren "unheiligen Krieg" gegen "ganz normale und überhaupt nicht extreme Gewalt an Tieren" und berufen sich dabei auf dreiste antispeziesistische Analogien.
Wegen solcher Leute werden harmlose Veganer als "Extremisten" abgestempelt...
Halten Tiere prinzipiell nicht für "nutzbar", setzen bei Lederschuhen Vergleiche zu Lampen aus Menschenhaut, bezeichnen das Töten von nichtmenschlichen Tieren als "Mord" und nennen Honig "Bienenkotze"...
Das ist sicher wesentlich "extremer", als Bolzenschussgeräte und Kükenschredder.
Jeder muss selbst wissen, inwiefern er den Gebrauch von Bolzenschussgeräten und Kükenschreddern durch sein Konsumverhalten sponsert.
Es kann nicht sein, dass auf sich ständig wiederholende liberale Ansätze mit Sarkasmus reagiert wird, denn schließlich handelt es sich nicht um eine Problematik, die Menschen betrifft.
Es geht "nur" um Tiere.
Naja, es geht zwar auch um Menschen, wenn man neben den tierethischen Aspekten die ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Probleme betrachtet, wenn man die Dekadenz im "Luxus Tierleid" und im Nahrungsungleichgewicht erkennt und zu dem Schluß kommt, dass unveganes Verhalten auch Rassismus beinhaltet, aber das ist noch lange kein Grund, radikal zu argumentieren.
Wir sind doch hier nicht auf ner Demo...
Wenn alle mit ner Knarre rumlaufen würden und Amoklaufen gesellschaftsfähig wäre, dann wären radikale Ansätze vielleicht vertretbar, aber es handelt sich ja hier vergleichsweise nur um einen Witz, um etwas, über das man sich bei antivegan.de und hier lustig machen kann...
Speziesismus ist schon viel cooler, als Rassismus. Da hat man gleich Rückendeckung, wenn man mal mit einem "radikalen und völlig bekloppten Extremisten" konfrontiert wird.

Faschistoide Ansätze werden öffentlich nicht geduldet.
Wenn es um Menschen geht, sind die meisten Menschen "extrem" (je nach Zivilcourage).
Wenn jemand sagt "na und, dann bin ich eben ein Speziesist", muss man das gelten lassen, alles andere wäre intolerant, radikal und extrem... Es gibt ja keine Brisanz, die radikale Äußerungen rechtfertigt...
Lasst uns einen "Wischi-Waschi-Veganismus" leben, in dem Tiere weiterhin als "nutzbar" gelten, in dem es keine Tierrechtler, keine Demos, keine Tierbefreiungen, keine unbequemen Analogien und keinen Sarkasmus gibt!
Radikale Ansätze sind "kontraproduktiv" und "abschreckend", die funktionieren nur bei Antipelzkampagnen, Greenpeace-Aktionen, Antiraucherkampagnen und bei Kampagnen gegen Kindes- und Frauenmissbrauch...
Tierleidverwertern bleibt vorbehalten, auf jegliche Kritik mit einem "jetzt erst recht" zu reagieren.

Ich bin ein Mörder, denn Mord verjährt nicht.
Ich probiere, kritikfähig und flexibel zu bleiben und möglichst kein Leid zu verursachen.
Unterscheide ich mich als Tierrechtler, der nicht seine Klappe hält, von anderen Leuten, egal wie sie leben?
Ich bin gesellig, lebensfroh, fit und sicher kein Misanthrop, ich beschimpfe meine Mitmenschen nicht, wünsche ihnen nichts Böses, zwänge ihnen keine Grundsatzdiskussionen auf und ich haue niemandem den Döner aus der Hand.
Dass ich dennoch dort, wo Ethik thematisiert wird, meine Meinung auf den Punkt bringe, macht mich weder zu einem "Terroristen", noch zu einem "völlig bekloppten Extremisten" und das gilt wohl für so ziemlich jeden Tierrechtler, der sich in ähnlicher Art und Weise äußert, wie ich.
Von "Extremisten" und "Terroristen" können wir reden, wenn Bauern verprügelt werden, Fleischereien in die Luft fliegen und Jagdgegner auf Jäger schießen.
Da Tierrechte die Gewalt gegen menschliche Tiere ausschließen, wird das wohl kaum eintreffen.
Das ist sicher schade aus Sicht jener, die einem Dasein als "radikaler Extremist" eine völlig "unextreme und normale Gewalt" gegenüber Tieren vorziehen.
Somit bleibt ihre Ausrede umso schwammiger...
Aber das muss man ja nicht so genau nehmen und solange man ordentlich die Relationen verzerrt, ist man sogar ein "besserer Mensch", wenn man Tiere für "nutzbar" hält.

Wenn ich beim Thema Antirassismus mit drastischen Äußerungen die Brisanz unterstreiche, wird mich niemand einen "Gutmenschen", bzw. "Extremisten" oder "Terroristen" nennen und niemand wird mich fragen, ob ich in allen Bereichen meines Lebens konsequent und ohne "Unvermeidbarkeitsklausel" den Antirassismus lebe, um mir ansonsten das Mitspracherecht zu verweigern.

Es ist noch ein sehr weiter Weg in eine vegane Gesellschaft...

Am 21.05.08 stürmten Einsatzkräfte der Polizeisondereinheit WEGA insgesamt 23 Wohnungen von Tierrechtlerinnen und Tierrechtlern in ganz Österreich. Die Wohnungen wurden laut Zeugenaussagen zum Teil mit gezogenen Waffen gestürmt, Türen trotz (schlafender) Anwesenheit der betroffenen Person aufgebrochen. Computer, Archive, Unterlagen etc. beschlagnahmt. Niemandem der 10 Verhafteten können Taten zugeordnet werden. Es reichte wohl schon aus, dass zumindest einige der Verhafteten langjährig tierrechtlerisch aktiv sind. Die Untersuchungshaft ist zutiefst menschenrechtswidrig, einige Tierrechtler sind in Hungerstreik getreten. Von dieser Repressionswelle ist auch der deutsche Verein die tierbefreier e.V. betroffen.

Die Tierrechtsszene wird durch das Vorgehen bewusst kriminalisiert und entrechtet: erstens rechtsstaatlich, zweitens in der öffentlichen Wahrnehmung. »Wenn es kriminell ist, auf Missstände hinzuweisen und die Bevölkerung über Tierrechte und Veganismus aufzuklären«, überlegt Viola Kaesmacher von der TierrechtsInititiative Rhein-Main (TIRM), »dann besteht unser ganzer Verein aus Terroristen«.
http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/252441.php

Dienstag, 8. Dezember 2009

Sie schämen sich...

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Sie schämen sich... Tag für Tag...
Irgendwo, tief in den dunklen Windungen von Psyche und Ratio, hat fast jeder Tierleidverwerter unserer Gesellschaft, mit Zugriff auf Medien und Information, gecheckt, dass Veganismus keine "Hexerei", keine "Monodiät" und kein "gefährliches Experiment" mit der eigenen Gesundheit ist.
Und so realisiert jeder dieser Menschen ebenso, dass er seine Ausreden für unveganes Verhalten genauso vor sich herschiebt, wie ein unhygienischer und unordentlicher Mensch das dreckige Geschirr, den Müll und die Schmutzwäsche...
Uns ist klar, dass es nicht nur ästhetische, sondern auch ethische Aspekte beinhaltet, unsere Mitmenschen nicht mit unserem Körpergeruch, unserem Müll und unseren selbst gezüchteten Krankheiten zu traktieren.
Bei so etwas Essentiellem, wie der Nahrungsbeschaffung, scheint uns dieser Zusammenhang aber nicht weiter zu interessieren, auch wenn Begriffe wie "Schweinegrippe", "Schweinepest", "Vogelgrippe", "Salmonellen" und "Gammelfleisch" klare Warnsignale senden.
Uns ist auch klar, dass es nicht nur ästhetische, sondern auch ethische Aspekte beinhaltet, unsere Mitmenschen nicht umzubringen, auszuweiden und öffentlich zur Schau zu stellen.
Bei so etwas Essentiellem, wie der Nahrungsbeschaffung, scheint uns dieser Zusammenhang aber im Bezug auf andere Spezies nicht weiter zu interessieren, auch wenn Begriffe wie "zentrales Nervenzentrum", "Bewusstsein" und "Leidensfähigkeit" klare Warnsignale senden.

Es mag sein, dass der Mensch in seiner kurzen Entwicklungsspanne nicht daran vorbei kam, andere Spezies zu jagen oder zu züchten, um zu überleben und es macht wenig Sinn, über Menschen zu urteilen, deren Verfügbarkeit über vegane Alternativen begrenzt war/ist.
Aber man kann über das Verhalten einer Gesellschaft urteilen, die über alle veganen Alternativen verfügt und diese dennoch ignoriert.

Wir haben doch eigentlich verstanden, dass das NS-Regime nur deshalb funktionierte, weil es von der breiten Masse toleriert und getragen wurde.
Ich frage mich nun, was in diesen Menschen vorging: Haben sie sich geschämt, so wie es Günter Grass heute tut?
Ich denke, die Meisten haben sich auch irgendwie geschämt...
Da war diese innere Stimme, die ihnen sagte, dass da was schief läuft.
Kein Deutscher wurde jemals vergast, weil er sich weigerte, Juden zu vergasen, was dennoch in unvorstellbarer Zahl geschah...
Da war zwar einerseits die Scham, aber es war auch irgendwie "toll, mal ganz unter sich" und viel "schneller", "zäher" und "härter" zu sein, als der "unarische" Rest der Welt.
Der Mensch ist ein Herdentier und er hinterfragt selten, ob die Herde nun wirklich in die richtige Richtung läuft, da er als Konsequenz eventuell eine andere Richtung anstreben müsste.
So was bedeutet u. U. Reibung, Widerstand und das Ende diverser Bequemlichkeiten.

Ich halte es für eine "Kunst", die Umstände der industriellen "Nutztierhaltung" beim Konsum von Tierprodukten geistig auszublenden oder sich und anderen einzureden, man würde ja nur "vor Glück triefende Bio-Ware" konsumieren.
Die Argumente, mit denen der Mensch in der NS-Zeit seine Mittäterschaft zu rechtfertigen versuchte, sind nicht weniger peinlich, als jene heutiger Tierleidverwerter.
Da sich Letztere gern auch mal "Tierfreund" schimpfen, stellt sich die Frage, wie viele KZ-Wärter und Deputationsgehilfen sich heimlich als "Menschenfreund" definierten.
Diese Heuchelei wird damals wie heute vom Täter erkannt, möglichst fest verschnürt und findet ihren Platz auf der individuellen moralischen Müllhalde, wo alles Unbequeme und Widersprüchliche dahinvegetiert.
So, wie eine deutsche Prominente medienwirksam Kinder in der Dritten Welt besucht und gleichzeitig für einen Textildiscount wirbt, der seinen Bestand aus bengalischen Sweatshops erwirtschaftet, hat jeder Tierleidverwerter dieser Gesellschaft seine Doppelmoral.
Doch die Scham, die daraus resultiert, bleibt standhaft unter der Oberfläche und wie das üble Aufstoßen bei Sodbrennen kommt sie immer wieder hoch, spätestens dann, wenn man aus Versehen über den vermeintlich falschen Sender stolpert, mitten in eine Doku über Tiertransporte und Akkordschlachtung oder eine Internetseite mit unbequemen Fakten und Texten.

Egal, wie schnell man den Sender wechselt, wie schnell man eine andere Seite anklickt und versucht, visuelle und argumentative Einflüsse zu verdrängen, die Scham bleibt.
Wie wir mit einem Umstand umgehen, für den wir uns schämen, ist wohl eine Charakterfrage.
Ob man die Scham nun albern überspielt, durch Selbsttäuschung zu entschärfen versucht oder die alternativen Möglichkeiten verunglimpft, ist individuell verschieden.
"Die vorsätzliche Verunglimpfung ist immer der argumentative Offenbarungseid, da der rhetorische Versager hiermit anerkennt, dass er keine Argumente hat und so den Gegner herabwürdigen muss, um seine Sicht der Dinge aufrecht erhalten zu können." (A. Odoemena)
Jeder Veganer weiß um die Wahrheit dieses Satzes.

Tja... Veganer... "Ein paar Freaks", die sich nicht länger schämen wollen...
Man kann sich retrospektiv schämen, für Dinge, die man mal getan hat, aber man kann sich wohl kaum vormachen, dass man sich charakterlich weiter entwickelt, während man die eigene Schamesröte Tag für Tag mit dummen Ausreden überpinselt.
Ich habe festgestellt, dass Veganer weniger Konfrontationsängste gegenüber visualisiertem Tierleid haben, als Ominivore und Vegetarier.
Die Abscheu, mit der Letztere auf dokumentatorisches Foto- und Filmmaterial reagieren, entlarvt ihre Scham und ihre Angst vor allem, was unbequeme Konsequenzen mit sich bringt.
Nun ist Veganismus zwar ganz bequem realisierbar, aber der Mensch ist ja ein Herdentier...
In stillem Einverständnis leben diese Herdentiere mit ihrer Scham, als würden alle dreckig sein und stinken, wie es 1700 als Norm galt, obwohl sauberes Wasser zur Verfügung steht.
Und da Empathie von so manchem vermeintlich "harten Kerl" als Schwäche ausgelegt wird, schämen sich Leute sogar dafür, dass sie sich schämen...
Wir müssen uns insofern nicht fragen, wie es zu einem Dritten Reich kommen konnte, wir müssen nur die Augen auf machen und uns umschauen.

Bevor ich jetzt wieder für Nazi-Analogien kritisiert werde, möchte ich den Kritikern empfehlen, ihren geistigen Horizont zu erweitern:
"Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka" von Charles Patterson
Über die Ursprünge des industrialisierten Tötens.
Verlag Zweitausendeins, Frankfurt a. M.

"Amerika schenkte uns den Schlachthof, Deutschland die Gaskammer.
Charles Patterson findet im System des industriellen Tötens die Brücke vom Schlachthaus zum Konzentrationslager ... Der Schriftsteller Isaac Bashevis Singer hat gesagt, dass für die Tiere jeden Tag Treblinka sei. Dass den Tieren gegenüber jeder Mensch ein Nazi sei. Der Geschichtsdozent und Psychotherapeut Charles Patterson hat ein Buch über die Ursprünge des industriellen Tötens geschrieben. Er behauptet, und er ist nicht der einzige, der das behauptet, dass ein gerader Weg von der Hölle der amerikanischen Schlachthöfe zu den deutschen Konzentrationslagern verläuft, so wie auch ein gerader Weg von den amerikanischen eugenischen Programmen zu den eugenischen Vorstellungen des Deutschen Kaiserreichs und dem Rassenwahn der Nationalsozialisten geht. Amerika, schreibt Patterson, schenkte der Welt den Schlachthof, Deutschland schenkte der Welt die Gaskammern...
Pattersons Buch ist jedem Fleischesser und Vegetarier zu empfehlen, vor allem den jüngeren. Denn es ist einfach und mit deutlichen Worten geschrieben, und es bündelt in These, Geschichte und Zitat Ungeheuerliches."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.1.2005)

Bleibt die Frage, ob wir unserer Scham erst dann Beachtung schenken, wenn wir alt und grau sind...

LG, Schlunz



Mittwoch, 28. Oktober 2009

Kunstausstellung - Straller / Schlunz

Donnerstag 29.10.2009
Eröffnung einer Kunstausstellung über das Paradoxe Mensch-Tierverhältnis in unserer Gesellschaft mit Grafiken und Comics von Roland Straller und Schlunz.

Wo? Im Jugendhaus Mitte, Hohe Strasse 9, 70174 Stuttgart
Wann? Am Do. 29.10.2009 um 18:30Uhr, mit Sektempfang, Rede, Presse und veganer Verköstigung

Jeder ist herzlich eingeladen!

Mehr Infos unter:

www.jugendhaus-mitte.de
www.schlunz-vegan.blogspot.com
www.roland-straller.com
und
www.tirs-online.de