Donnerstag, 19. September 2013

Anerzogene Denkmuster

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Wir schütteln den Kopf über Rechtsradikale und religiöse Fanatiker.
Wir schütteln den Kopf über Prügeleltern und Tierquäler.
Wir schütteln über alles Mögliche den Kopf...
Dabei sind wir austauschbar.
Wir könnten genauso gut zu jenen gehören, über die wir den Kopf schütteln. Je nach dem, in welchem sozialen Kosmos wir aufgewachsen sind, verhalten wir uns demokratisch oder faschistoid, massenkonform oder aufrührerisch.
Unser gesamtes Weltbild ist anerzogen, selbst wenn wir das nicht glauben wollen.
Nicht nur dann, wenn das allgemeine und elterliche Umfeld zu dominant ist, fügt sich der Mensch und übernimmt ungefragt fast alles, was man ihm vorgekaut hat.
Viele Menschen wachsen mit einem Feindbild auf, das sie ihr Leben lang behalten und an ihre Kinder weiter geben. Darüber schütteln wir den Kopf.
Und sehr viele Menschen wachsen mit einem Opferbild auf, das sie ebenfalls nicht überdenken und an die nächste Generation weitergeben.
Unsere „Nutz- und Haustiere“ gehören zu diesen Opfern. Sie haben das, was der Mensch mit ihnen macht, als selbstverständlich hinzunehmen, dafür sind sie da.
Stereotype Aussagen wie „ohne Käse kann ich nicht“, „Kinder brauchen Fleisch“ und „ich steh nicht an der Spitze der Nahrungskette, um Salat zu essen“, werden von einer Generation an die nächste weiter gegeben.
Anerzogene Vorurteile über mangelnde Intelligenz und Leidensfähigkeit der Opfer rechtfertigen die vermeintliche Machtposition ebenso, wie anerzogene Vorurteile über die Wertigkeit und Vielfältigkeit veganer Alternativen.
Nicht nur unsere Eltern und Lehrer prägen unser Weltbild, es sind auch Massenmedien und die mit deren Input konform gehende Gesellschaft.
Wenn wir auf unsere innere Stimme, unser Bauchgefühl hören, merken wir, was stimmt und was falsch ist.
Aber die vielen Stimmen im Kopf, die als Echo anerzogener Gesellschaftsmuster Gegenteiliges vermitteln, sind meist lauter und halten uns im Trott.
Wir werden von klein auf manipuliert und wir lernen, uns selbst zu manipulieren, um nicht aus der Reihe zu tanzen. Egal, wie viel Blut an unseren Händen klebt...
Wenn es nicht das Blut unserer eigenen Art oder unserer Kuscheltiere ist, nehmen wir es hin und klammern erfolgreich alles aus, was uns die innere Stimme vermittelt, sofern sie nicht schon längst zum Schweigen verurteilt wurde.
Faschismus gegenüber nichtmenschlichen Tieren ist in diesem System gesellschaftsfähig.
Vielleicht hilft es uns, unser Verhalten besser zu verstehen, wenn wir uns in ein Kind hinein fühlen, das in einem religiös dogmatischen Staat aufwächst, in dem anders Denkende mit einem Feindbild versehen werden.
Was unterscheidet uns von diesem Kind und dem daraus entstehen Erwachsenen?
Es sind wohl nur Grauschattierungen, etwas mehr Demokratie, etwas mehr Toleranz, weil wir Glück hatten, hier und nicht dort aufzuwachsen.
Wirklich objektiv und ehrlich können wir nicht sein, wenn wir uns mit einer Rostbratwurst im Bauch gegen Nazis aussprechen.
Empathie ist nicht erlernbar, sie ist tief in uns verankert und wird von uns unterdrückt, weil wir es nicht anders gelernt haben.
Mitgefühl gegenüber den obligatorischen Opfern wird noch immer als Schwäche ausgelegt und erntet allgemeines Gelächter.
So lernen wir es von unseren Klassenkameraden, Kollegen und Fernsehköchen und so geben wir es an unsere Kinder weiter, während wir über andere Formen des Faschismus den Kopf schütteln.
Betrachten wir uns mal von außen, aus der Sicht eines Kindes, dem früh vermittelt wurde, dass es keinen Sinn macht, mit Hunden zu leiden und Schweine leiden zu lassen, so schütteln wir vielleicht über uns selbst den Kopf.
Wir erwarten von jenen, für die wir wegen politischer oder religiöser Ansichten kein Verständnis haben, dass sie von selbst drauf kommen, was bei ihnen falsch läuft, dass sie von allein den Weg aus ihren anerzogegen Denkmustern finden.
Vielleicht erwarten wir da ein bisschen zu viel, wenn wir es nicht mal schaffen, eine einheitliche Grundethik als Selbstverständlichkeit zu etablieren.

GO VEGAN!

Schlunz

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Donnerstag, 29. August 2013

Zwischen Heckenschützen und Granaten...

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Du kommst aus einem Verfolgerstaat.
Du bist mit Deinen Kindern auf der Flucht, hast alles hinter Dir gelassen, Verwandte, Freunde, Dein Haus, sofern es noch steht...
Du findest, ein Land, das Dich aufnimmt und natürlich nimmst Du die Hilfe an, so ungewiss die Zukunft auch sein mag. Es muss doch irgendwie weitergehen!
Und dann stehen da Menschen vor dem Haus, wohlgenährt, kräftig, mit neuen Schuhen.
Sie haben wahrscheinlich keine anderen Probleme als ihre Altersvorsorge, Mindestlöhne, die Angst, sich nicht das neueste Smartphone leisten zu können und dass ihr Fußballverein absteigen könnte.
Und sie bedrohen Dich und Deine Kinder, rufen böse Parolen, werden handgreiflich, bis Du mit Deinen Kindern zitternd weiterziehst. Wohin...?!
Es sei Dir gestattet, diesen Menschen ein ähnliches Schicksal zu wünschen, dass auch sie mal die Erfahrung machen, statt Hilfe nur verschlossene Türen und Hass zu ernten.
Du denkst, es geht diesen Menschen viel zu gut, sie haben noch kein wirkliches Leid erlebt, wissen nicht, was Angst ist, sie sind dekadent, arrogant und dumm? Du hast recht!
Doch das hilft Dir wenig. Du willst nicht in einem Land bleiben, in dem Du um das Wohl Deiner Kinder kaum weniger fürchten musst, als in Deiner Heimat.
Und so haben sie gewonnen. Nicht an Menschlichkeit, nicht an Wohlstand, nur an Perversion.
Und während Du mit Deinen Kindern das Haus verlässt, in dem Du nicht erwünscht bist, gehst Du auch an Menschen vorbei, die Dir wohlgewollen sind, die sich den bösen Menschen entgegen stellen.
Du siehst, dass sie sich für ihre Landsleute schämen, dass manche weinen und mit Dir leiden.
Doch auch das hilft Dir nicht! Es ist zu spät, Dein Vertrauen wurde gebrochen, Deine Hoffnung ist um ein weiteres Mal geschwunden.
Es tut mir leid! Auch ich weine um Dich und Deine Kinder!
Und ich schäme mich!
Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann Geborgenheit, Toleranz und Liebe findest!
Wir haben eigentlich alles, was Du brauchst.
Wir haben Milliardenüberschüsse, sind Exportweltmeister...
Und wir haben Arschlöcher. Dumme Arschlöcher, die Dir und Deinen Kindern Angst machen...
Die brauchst Du nicht. Die braucht niemand. Es sind zu viele!
Da, wo Du herkommst, sind jetzt ne Menge Häuser frei, es gibt viel zu tun, viel aufzuräumen, zwischen Heckenschützen und Granaten...
Dort könnten sich diese Arschlöcher mal neu orientieren, ihr Leben übderdenken, sofern sie es nicht am Tag der Ankunft verlieren...
Vielleicht gäbe ihnen ein Besuch in Deiner Heimat die Möglichkeit, zu reflektieren, die eigene Perspektive zu überdenken...
Doch für einen solchen "Abenteuerurlaub" sind sie zu feige.
Dick, verwöhnt, unfähig, sich anzupassen, am Boden zerstört, wenn das Laken im Hotelzimmer mit fremden Haaren verseucht ist...
Als Du mit Deinen Kindern durchgefroren auf dem Flüchtlingsboot gesessen hast, konntest Du Dir nicht vorstellen, dass es solche Menschen gibt.
Jetzt weißt Du es.
Und es tut mir leid...

Schlunz
 
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Montag, 12. August 2013

animal.fair empfiehlt...

...Bilder- und Kinderbücher von Schlunz

Toll geschriebene Rezension... ;o)

http://www.animalfair.at/2013/08/animal-fair-empfiehlt-bilder-und-kinderbucher-von-schlunz/




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Mittwoch, 19. Juni 2013

"Der kleine Faschismus"

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Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen und politisch aktive Linke haben oft eins gemeinsam: Sie stehen moralisch und intellektuell auf einem "Gutmenschenpodest", welches anfängt zu wackeln, wenn Veganer das Umfeld betreten.
Kognitive Dissonanz durch Grundethik.
Einem Nazi ist scheißegal, ob Du vegan bist oder nicht, der denkt höchstens "Adolf war ja auch Vegetarier".
Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen, Lehrer, etc. und politisch aktive Linke ertragen Deinen Veganismus meist nur mit Störgefühlen.
Dazu musst Du nichts machen, nichts sagen, nicht mal irgendwie gucken, es reicht, dass sie wissen, dass Du vegan bist.
Der Grund liegt darin, dass sie die Grundethik, das moralische Gesamtpaket längst erkannt haben, dass sie die Zusammenhänge verstehen und sich dennoch gegensätzlich verhalten. Sie möchten nicht an Widersprüchliches erinnert werden (solange Mörder unter sich sind, ist das Morden legitim...).

Auch der "Gutmensch" weiß: "Angriff ist die beste Verteidigung" und es wird erstmal nach den Leichen im veganen Keller gesucht.
Wenn diese nicht auffindbar sind, kommt als nächste Stufe das Schönreden des eigenen Speziesismus (nur Biofleisch und so) und wenn das auch nicht klappt, wird der Veganismus schlecht geredet (Klischees über Mangelerscheinungen und eingeschränkte Möglichkeiten).
Wenn man genug Bullshit labert, wird schon irgendwas dabei sein, was auch den nervenstärksten veganen Menschen aus der Fassung bringt und spätestens dann hat man die Bestätigung: "So möchte ich nicht werden!"
Daraus entsteht der Umkehrschluß, dass man sich, der Welt und vielleicht sogar den Tieren einen Gefallen tut, wenn man weiterhin unvegan lebt.
Damit ist man gerüstet und dem nächsten Veganer, dem man begegnet, wird dann erstmal die vermeintliche Intoleranz des Vorgängers angelastet.
Wie schnell man sich selber über Bullshit in anderen Bereichen aufregt, wo man wegen allgemein anerkannter "Political Correctness" sogar Applaus erntet, ist nebensächlich.
Wenn sie Menschen therapieren, resozialisieren und am Weltbild rütteln, gehen sie an die Wurzeln, suchen in der Vergangenheit des Betreuten nach Ursachen und Lösungspunkten.
Wenn es um ihre eigenen Verhaltensweisen geht, ist es legitim, die Erziehung als unumkehrbaren Vorwand einzusetzen.
"Ich bin damit groß geworden, mein Onkel hatte Hühner und bla bla..."

Ich kenne Veganer in diesen Berufs- und Lebensbereichen, die das Geschriebene bestätigen können.
Sie haben den Wunsch, dass ihre Kollegen, Mitstreiter und Genossen mal das ethische Gesamtpaket öffnen, statt Regelmäßig "den kleinen Faschismus" zu leben.
"Der kleine Faschismus" ist meine analoge Wortkreation für Speziesismus.
Man kann sich zwar streiten, ob das nicht genauso großer Faschismus ist, wie der gegenüber Menschen, aber da auch erwähnte "Gutmenschen" ihre Spezies über alle anderen stellen, halte ich das "kleine" für eine legitime geistige Einparkhilfe.

Siehe auch:
http://schlunz-extra.blogspot.de/2009/03/papa-warum-leben-wir-vegan.html
http://schlunz-extra.blogspot.de/2013/03/mein-kind-soll-das-selbst-entscheiden.html

In der Hoffnung, dass ich hiermit den einen oder anderen "Gutmenschen" erreiche, verbleibe ich hochachtungsvoll vor Einsatz und Hingabe. Da ist wie gesagt noch Platz nach oben, man muss nur etwas unterlassen (less is more!).

Go vegan! ;o)

LG, Schlunz

Sonntag, 31. März 2013

"Mein Kind soll das selbst entscheiden"

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Vor ein paar Tagen wurde ich zu meiner Meinung über vegane Eltern gefragt, die sagen, dass ihr Kind selbst entscheiden soll, wie es sich ernährt, die zwar "etwas Positives" vorleben, ansonsten aber keinen Einfluss ausüben wollen.
Diese Einstellung wird von vielen Menschen bevorzugt, damit sich das Kind in der Schule und unter Freunden nicht "ausgegrenzt" fühlt.

Ich überlegte kurz, was ich antworte und dann fiel mir erstmal Folgendes auf: Meine Eltern machten mir einst klar, dass es für mich kein Kriegsspielzeug gibt und dass sie mir weder Plastikpanzer noch Maschinengewehre kaufen.
Deshalb wurde ich nicht ausgegrenzt.
Oft passten sich die anderen Kids mir an. Wenn ich der Einzige ohne Knarre, Panzer oder Plastiksoldaten war, spielten wir halt etwas anderes als "Krieg" oder "Cowboy und Indianer".

Man brachte mir auch bei, dass ich nicht mit dem Finger auf Menschen zeigen und "PENG PENG" sagen darf. Auch deshalb wurde ich nie gemieden, selbst wenn meine Spielkameraden auf alles "schossen", was zwei oder vier Beine hat.
Diese grundpazifistische Einstellung meiner Eltern wird allgemein als "löblich" empfunden.
Klar, Gewalt gegenüber Menschen ist scheiße, selbst dann, wenn sie im Spiel simuliert wird. Man weiß scheinbar um die Zusammenhänge zwischen spielerischer und ernsthafter Handlung.

Warum sollten also vegane Eltern, die sicherlich intervenieren würden, wenn ihre Kinder an Satanistenpartys oder Wehrsportveranstaltungen teilnehmen wollen, beide Augen zudrücken, sobald es um nichtmenschliche Tiere geht?
Vielleicht, weil sie darum wissen, dass sich sowohl Kinder als auch Kindergärtner und Lehrer gerne dazu hinreißen lassen, vegane/vegetarische Kinder kollektiv mit Klischees zu konfrontieren.

Kognitive Dissonanz durch ein schlechtes Gewissen, dessen Ausmaß wirklich groß sein muss, wenn sich pädagogisch ausgebildete Erwachsene dazu hinreißen lassen, Kinder zu mobben und auszugrenzen...
Das ist nicht die Regel aber dennoch peinliche Realität, zu viele vegane Kinder und Eltern können das bestätigen.

Je nach Selbstbewusstsein und Härtegrad des Mobbings leiden Kinder natürlich darunter und insofern konnte ich die Frage nicht klar beantworten.
Mit 14 entschied ich mich, keine Tiere mehr zu essen und damit schwamm ich voll gegen den Strom, doch das war meine eigene Entscheidung.
Wenn vegane Eltern ihren Kindern vermitteln, dass sie Gewalt gegenüber Menschen nicht dulden, während Gewalt gegenüber Tieren die Privatsache des Kindes bleibt, handeln sie speziesistisch. Das zumindest sollte ihnen klar sein.

Ich weiß, dass es viele vegane Kinder gibt, die aus sich heraus mit voller Lebensfreude geradezu ansteckend wirken und Zweifler mit schlichter Argumentation zu neuen Denkansätzen bringen.
Vielleicht sind sie ja ein Anreiz, es zu unterlassen, für ein bequemes Leben in dieser kaputten Gesellschaft leidensfähige Individuen zu opfern...

Siehe hierzu auch:
"Papa, warum leben wir vegan?"


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Donnerstag, 28. März 2013

Sonntag, 24. März 2013

Facebook und die Tierschützer

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Auf der weltgrößten Selbstdarstellungsplattform teilen "Tierfreunde" jeden Tag widerliche Bilder, auf denen man sieht, wie Chinesen und Hobby-Tierquäler mit Hunden und Katzen umgehen (untermauert von rassistischen und misanthropischen Kommentaren).
Ich möchte, dass diese zahlreich vorhandenen "Tierfreunde" sich ein paar Dinge klar machen:

Menschen fotografieren andere Menschen, die Tiere erschießen, lebendig häuten oder sonstwie quälen. Das Phänomen gibt es seit der Erfindung der Kamera.

Ob solche Fotos/Filme aus dokumentarischen Zwecken oder aus reinem "Spass an der Freude" entstehen, erschließt sich, wenn man beim Betrachten etwas mitdenkt.

Material aus Schlachthöfen und "Nutztierbetrieben" ist oft dokumentarischer Natur, wie die Arbeit von Dirk Gießelmann. Das zu teilen, halte ich für legitim und wichtig.

Fotos von privaten Jagd- und Tierqualsessions entstehen aus reinem Sadismus. Auch diese Fotos werden auf Facebook fleißig geteilt und kommentiert.

Die Kommentare sind dann meistens verallgemeneinernd und rachsüchtig ("Menschen sind … man sollte sie …"). Obligatorische Folterfantasien mit breiter Zustimmung.

Solch faschistoide Verallgemeinerungen und Aufrufe zur Lynchjustiz kommen selten auf, wenn der Mensch seiner eigenen Spezies gegenübersteht. Dann unterscheiden wir zwischen den "bösen" und den "guten" Menschen (Polizisten vs. Aktivisten, etc.).

Ich glaube, manche von den Tierrechtlern und Tierschützern, die im Netz den Dreck von Sadisten teilen und diesen mit noch größerem Sadismus kommentieren, machen das nur, um der Tierrechtsarbeit zu schaden... Andere machen es, weil sie sich damit von den eigenen Leichen im Keller ablenken... Und ein paar wenige, die ich hiermit erreichen will, haben noch nicht erkannt, dass neben dem Reflektieren auch das Differenzieren von Bedeutung ist.

Amoklauf beginnt nicht am Tatort, er beginnt in unseren Herzen und Gedanken. Für jeden Gedanken, den wir teilen, übernehmen wir Verantwortung und wieweit er zu einer Kettenreaktion führt, können wir nicht beurteilen.

Wenn sich angebliche Ethiker selbst als Teil der allgemeinen Verrohung präsentieren, ist nichts gewonnen!

Merke: Tiere in "Privathaltung" werden schon immer misshandelt, in dieser Gesellschaft ist nicht jeder auf dem gleichen geistigen Entwicklungsstand. Ein weiterer Anreiz für Menschen, die ihre vermeintliche Macht gern am nichtmenschlichen Tier ausleben, ist das öffentliche Teilen der Tat im Internet. Sicher freuen sie sich, wenn sie sehen, wie viele Menschen sich über ihren Dreck aufregen und sich zu schlimmen Aussagen hinreißen lassen.

Wenn irgendwo ein Besoffener seinen Collie poppt oder seine Katzen ins Meer wirft, steht der Kumpel mit der Kamera daneben und weiß um die vielen Tierfreunde, die seinem Video zu internationalem Ruhm verhelfen.

Und kaum hat man seine Gewaltfantasien gegenüber dem Tierquäler gedacht, geschrieben und gepostet, ist man keinen Deut besser...

Wenn Du also wieder mal ein Bild siehst, auf dem man etwas Furchtbares sieht, frage Dich, ob das Teilen wirklich Sinn macht, ob es sich um ein Bild handelt, das sensibilisiert und klar auf einen Umstand hinweist, bei dem es möglich ist, aktivistisch/boykottiv zu handeln, sowohl bei sich selbst als auch in der Gesellschaft – > oder ob es sich um ein Bild handelt, das einfach nur furchtbar ist, um furchtbar zu sein und bis auf fassungsloses Entsetzen keine weiteren Anhalts- und Lösungspunkte bietet.

Bis auf die Verbreitung negativer Energie, deren Ausmaß Du nicht überblicken kannst, wirst Du mit einem solchen Bild nichts erreichen. Das gilt auch für rachsüchtige Kommentare.

Ethik ist Ethik und kein Schlachtfeld! Okay? ;o)


LG, Schlunz 

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Mittwoch, 13. März 2013

Schon mal frohe Ostern...

...und so...


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Sonntag, 10. Februar 2013

"Wuschel lässt die Sau raus"

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"Immer der Nase nach" sagt sich Wuschel Bär, wird zum Fluchthelfer und findet eine neue Freundin...

Eine weitere Wuschel-Geschichte über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.


Wuschel lässt die Sau jetzt in den Wuschel Geschichten raus.
Grafisch überarbeitet, zusammen mit "Wuschel im Wald" und einer neuen Geschichte...


Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover

Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.

Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.

Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.

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Freitag, 18. Januar 2013

"Wuschel im Wald"

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"Große Bären müssen Fische fangen!"
Der alte Karpfen sieht das anders...

Müssen "moderne Bären" mit bunten Haaren, Hose und Halskette Fische fangen? Muss der "moderne Mensch" Fleisch grillen und Leder tragen?
Mit ein wenig fremder Hilfe kommt Wuschel zu dem Schluß, dass es besser ist, dem alten Karpfen Gesellschaft zu leisten als ihn zu fangen und er bekommt dennoch die Gelegenheit zu zeigen, dass er schon ein "großer Bär" ist.


Eine kleine Geschichte über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, als Teil der Wuschel Geschichten.
Grafisch überarbeitet, zusammen mit "Wuschel lässt die Sau raus" und einer neuen Geschichte...


Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover

Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.

Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.

Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.

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Sonntag, 6. Januar 2013

Neue Motive...


...im Shop




LG, Schlunz

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Samstag, 5. Januar 2013

Fuck the Energiesparlampe!

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Sicher weißt Du schon, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten.
Weißt Du auch was passiert, wenn so eine Lampe während des Betriebs kaputt geht, z.B., wenn sie im Kinderzimmer als Nachttischlampe beim Toben runter fällt?
Dann verpufft das Quecksilber und breitet sich sofort im Raum aus. Im bekanntesten Fall, der durch die Medien ging, ist das Kind krank und kahlköpfig, das Haus ist unbewohnbar und die Familie wohnt bei Nachbarn.
Es ist interessant, wie leicht die Dinger zerbrechen, die Glaswände sind ja wesentlich dünner als die der verbotenen Fieberthermometer.

Es ist soweit bekannt, dass die Farbspektren der Glühbirne alle Farben des Sonnenlichts enthalten, während bei der Energiesparlampe rot (infrarot) komplett fehlt. Der hohe Anteil von blau gaukelt Tageslicht vor, die Melatoninproduktion wird gesenkt und der Mensch leidet unter Schlafstörungen.
Weniger bekannt ist, dass eine einzige Lampe weit mehr Elektrosmog verursacht, als ein PC-Arbeitsplatz und dass diese Dinger während des Betriebs diverse hochgiftige Stoffe ausdünsten.
90% der Energiesparlampen landen im Hausmüll... Was das langfristig für Mensch, Tier und Pflanze bedeutet, ist nur zu erahnen.
Das Licht der Leuchtstoffröhre, das in Schulen seit langem die Kinder und Lehrer wach hält, befindet sich nun in Kinderzimmern und jeglichem Wohnbereich, leicht zerbrechlich, handlich wie ne Handgranate, mit nem Beipackzettel, der jeglicher Beschreibung spottet.
Und äh ... das is jetzt kein Witz: Die Dinger verbrauchen in der Herstellung mehr Energie, als sie beim Benutzen einsparen! ;o.

Wenn man nun all die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte betrachtet, die in dem hier verlinkten Kinofilm "Bulb Fiction" thematisiert werden, könnte man hinter dem Ganzen eine bestimme "Absicht" vermuten.
Das könnte man auch beim chronischen Botulismus, bei Aspartam, Glutamat, täglichen "Kondensstreifen" und vielen anderen Merkwürdigkeiten...

Das " Glühbirnenkartell" war mal eine so genannte "Verschwörungstheorie", bis es aufgedeckt wurde. Bei der Aufdeckung von Verschwörungen wird in der Regel genauso weg geschaut, geschwiegen und weiter gemacht, wie bei der Theoretisierung, sonst müsste sich die Gesellschaft eingestehen, dass es so etwas wie "Verschwörer" gibt. 
Undenkbar...

Kauf Dir Glühbirnen (E-Bay), LEDs, Lichterketten oder Halogenlampen, um Dich, Deine Kinder, nichtmenschliche Mitbewohner und Gäste zu schützen!
Auch reiner Boykott sollte ein Antrieb sein, den Mist nicht zu kaufen.
Schau Dir bitte den aufhellenden Film an, er enthält sehr wichtige Fakten und leite ihn dann weiter.

Hinweis: Der Film ist leider nicht mehr online einsehbar, der Kommerz scheißt was auf den Aktivismus.

 LG, Schlunz


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Freitag, 28. Dezember 2012

Glyphosat, Botulismus und Botox

Wie ich schon mehrfach in meinem Blog erwähnte, grasiert in Deutschland unter Rindern der "chronische Botulismus", an dem auch immer mehr Landwirte erkranken.
Ich habe darauf hingewiesen, dass sich das als Ursache verantwortliche "Glyphosat" in Monsanto's Herbizid "Round Up" befindet. 
Dieses "Glyphosat" nehmen Rinder über die Nahrung auf, woraufhin Bakterien in ihrem Magen das Gift "Botulinumtoxin" produzieren.
 
Bei "Botulinumtoxin" handelt es sich um nichts anderes als das bekannte Botox, welches verschrumpelte Menschenhaut strafft.


Zitat:
"Auf vermutlich Hunderten Milchhöfen in Deutschland sind in den vergangenen Jahren ganze Herden erkrankt oder im Extremfall wie bei den Strohsahls verendet, ohne dass zunächst eine klare Krankheitsursache gefunden wurde. Das Institut für Bakteriologie an der Universität Leipzig hat fünfzehn eingeschläferte Rinder der Familie Strohsahl untersucht und im Pansensaft von vierzehn Tieren das Bakterium Clostridium botulinum nachgewiesen. Die Institutsleiterin Monika Krüger geht davon aus, dass diese Gift produzierenden Bakterien den Darmtrakt der Rinder besiedelt und sie so schleichend vergiftet haben.
Doch um diese Diagnose – den chronischen Botulismus – wogt unter Wissenschaftlern und Tierärzten ein bizarrer Streit. Der klassische Botulismus verläuft nämlich akut: Er führt in wenigen Stunden zum Tod, ausgelöst durch die Bakteriengifte, die Botulinumtoxine . Deren Erzeuger, eng verwandt mit dem Wundstarrkrampf auslösenden Clostridium tetani , kommen überall im Boden vor und vermehren sich unter Luftabschluss. Ihre Gifte sind die gefährlichsten, die die Natur produziert.
Zehn Nanogramm (Milliardstelgramm) können einen Menschen töten, und ein halber Liter reicht theoretisch für eine Millionenstadt. Rührte man einen halben Teelöffel Botulinumtoxin ins Steinhuder Meer und tränke daraus ein Glas Wasser, man stürbe qualvoll innerhalb weniger Stunden an Lähmungen und Atemnot.
In winzigen Dosen wird das Gift heute aber auch medizinisch genutzt unter dem Kurznamen Botox. Schönheitschirurgen spritzen den gefährlichen Stoff zur Faltenbehandlung. Dass er tödlich sein kann, ist lange bekannt: Der Arzt Justinus Kerner hat Anfang des 19. Jahrhunderts den plötzlichen Tod nach dem Verzehr von Lebensmitteln mit dem Botulinumtoxin als Wurstvergiftung beschrieben. Damals wurden Clostridien oft in unsauber verarbeiteten Würsten, Räucherschinken oder Konserven verzehrt."

Fleisch und Milch dürfen laut Frau Aigner nur von gesunden Tieren an den Verbraucher abgegeben werden. Und als gesund gelten alle Tiere, die es aus eigener Kraft auf den Anhänger zum Schlachthof schaffen...

Wer nicht vegan lebt und Kinder hat, spielt nicht nur mit dem Leben nichtmenschlicher Tiere!

Und während ich über den Zusammenhang zwischen Monsanto, Botox und Frau Aigners verbeultem Gesicht nachdenke, stoße ich auf Folgendes:

"Genmanipulierte Tiere sollen Antikörper gegen Botulinum-Gifte in Milch produzieren
Die US-Unternehmen Hematech und Dynport Vaccine Corporation werden von der Regierung mit 3,3 Mio. Dollar für die Entwicklung eines bovinen Systems für die Produktion humaner polyklonaler Antikörper gegen Botulismusgifte ausgestattet. Dann könnten geklonte Kühe in ihrer Milch Antikörper gegen die giftigste natürliche Substanz produzieren. Das Botulinum-Toxin ist nicht nur eine Ursache für Lebensmittelvergiftungen und ein gehegtes Antifalten-Mittel der Kosmetik-Industrie, es wird auch als biologische Waffe eingesetzt. Dieser Umstand hat in den USA zur fieberhaften Suche nach einem Gegenmittel geführt..."

Alles "reiner Zufall"...

Update: Kritischer Agrarbericht 2013 
http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2013/Lorenzen.pdf

Siehe auch:




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Montag, 8. Oktober 2012

Schlunz-Vegan-Buch

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Schlunz-Vegan ist jetzt in Buchform erhältlich. ;o) 
48 Seiten, DIN a4, im Softcover.
Schön bunt, empfohlen ab 16 Jahren und in der Vorschau komplett einsehbar.
Ein nettes Geschenk für alle Veganer und jene, die es werden wollen...

 https://www.epubli.de/shop/buch/Schlunz-Vegan-T-Schlunz-9783844233049/20006



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Montag, 24. September 2012

"Chronischer Botulismus" und Monsanto

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Wie ich schon in meinem Blog erwähnte, wütet unter Rindern und Rinderzüchtern eine Krankheit namens "Chronischer Botulismus".
Sofern sich infizierte Tiere auf den Anhänger schleppen können, kommt ihr Fleisch in den Umlauf und Frau Aigner schweigt sich aus.
Nun gibt es neue Erkenntnisse und Hinweise auf "Glyphosat", ein Herbizid von Monsanto, Patenteigner von jeglichem genmanipulierten Saatgut, einst "IG-Farben", Erfinder von "Zyklon-B" (Gift in den Gaskammern der deutschen KZs), "Agent-Orange" (Entlaubungsgift im Vietnam-Krieg), Glutamat (Geschmacksverstärker), Aspartam (Süßungsmittel) und jenem "Glyphosat", das als "Round Up" weltweit auf Feldern ausgebracht wird...
Keine dieser Mixturen ist für uns vorteilhaft, im Gegenteil, und nur einen "Verschwörungstheoretiker" wie mich wundert es nicht, dass die Behörden, ganz konform mit Monsanto, zum "chronischen Botulismus" ausweichende Antworten liefern und das Thema herunterspielen.
Bis 2015 will man sich Zeit lassen, die Problematik zu erfassen und dann weitersehen.
Monsanto ist auch Patenteigner von Aluminium resistentem Saatgut.
Aluminium kommt in der Natur kaum vor, findet sich aber mittlerweile in hohen Dosen in Regenwasser- und Bodenproben. Weltweit... Soll was mit Wettermanipulation zu tun haben... Aber sicher gibt es keine "Chemtrails", keine Nahrungsmittel-Monopolisierung und das ist alles reiner Zufall...

3SAT: Bericht zum Zusammenhang zwischen "chronischem Botulismus" und "Glyphosat":


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Dienstag, 18. September 2012

Spreadshirt

Mein Shop-Partner Spreadshirt feiert sein zehnjähriges Bestehen und hat ein Lob verdient.
Ich weiß, die freuen sich drüber... ;o)

Seit ich meinen Shop betreibe, hat sich von der Schweiz bis Groß Britannien eine zufriedene Stammkundschaft entwickelt, die mich mit positivem Feedback und tollen Fotos versorgt.
Fair und bio, preiswert, mega Druck-Qualität, schnelle Abwicklung und super netter Service... Was will mensch mehr?
Vielleicht ab und zu ne coole Rabatt-Aktion... Auch das ist gegeben.

Danke und happy birthday, Spreadshirt! ;o)


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Dienstag, 14. August 2012

Totalschaden...

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Guck mal, das hier hat der Onkel Hitler gezeichnet:


Das ist der erste Entwurf für den "KDF-Wagen" ("Kraft durch Freude"), den seine Fans liebevoll "Käfer" nennen...
Das wurde dann irgendwie das beliebteste Auto der Welt und Hauptdarsteller in vielen Kinostreifen.


Als der depressive "Herbie" in dieser dunklen Nacht von der Brücke springen und Totalschaden begehen wollte, hab ich kleiner Rotz mich fast eingepullert.


Es ist schon krass, dass ein so niedliches Auto, ein Relikt der Hippie-Bewegung von dem wohl bösesten Menschen der Weltgeschichte kreiert wurde.
Alle freuen sich, wenn sie mal einen alten Käfer sehen... Cool!


Mit dem Käfer hat sich Onkel Hitler heimlich in unser aller Herzen geschlichen...


Das heißt nicht, dass Käferfahrer Nazis sind, es zeigt aber, dass wir die Herkunft von Produkten nicht hinterfragen, wenn sie für uns praktisch sind, uns oberflächlich ansprechen und im Trend liegen.
Dazu bedarf es keiner weltweit etablierten Designs von Massenmördern, es reicht schon, viele Menschen einzulullen, wenn Olli Kahn für Wiesenhof wirbt und uns die Entwickler des "Kraft-Durch-Freude-Wagens" einen verklebten Himmel als "normal" verkaufen...


Scheisse fressen, Scheisse atmen, hauptsache, die Benzinpreise stimmen...

Na dann...


Donnerstag, 9. August 2012

Neue Folterkammer

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Das hier ist weder ein Schlachtschiff, noch ein Entwurf für eine Raumstation. 


Dieses Beispiel lebensfeindlicher Architektur ist der "Mäusebunker" der FU-Berlin-Zentrale Tierlaboratorien.
Angst einflößend und uneinnehmbar für Tierbefreier.


Ich habe lange in der Nähe gewohnt und obwohl der Komplex schön abseits gelegen ist, nur einsehbar für Fahrradfahrer, Jogger und Spaziergänger, haben meine Augen oft genug drunter gelitten.

Innen pfui, außen pfui...

Jetzt soll in Berlin ein weiteres Labor entstehen, das wohl mit Platz für über 61.400 Tiere als Deutschlands größtes Tierversuchslabor in die Geschichte eingeht.
Die Architektur ist dabei zweitrangig, was hinter den Mauern geschieht, ist einfach nicht hinnehmbar.
Tierversuche sind ethisch indiskutabel, auf den Menschen nicht übertragbar und dienen in erster Linie kommerziellen Zwecken.

Wenn Du in Berlin wohnst, demonstriere dagegen, wenn nicht, unterschreib wenigstens die Petition.

Wir brauchen keine weiteren Folterkammern und auch keine Hauptstadt der Tierversuche!

Siehe auch:
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Donnerstag, 26. Juli 2012

Coole Rezension ;o)

Mal wieder eine tolle Rezension für unser Kinderbuch.
Vielen Dank an Biodeals!


Wo in Orwells “Animal Farm” der emanzipatorische Freiheitskampf der Tiere in die Schweine-Diktatur führt, mündet Kaminskis Kinderbuch in die vegane Idylle jenseits des Bauernhof-Drangsals.
Vegane Aufklärung für Kinder.

Von Tieren lesen – und lernen

Tiergeschichten sind ja immer auch Geschichten über uns Menschen. Sei es als Fabel oder, wie hier, als vermenschlichte Parallelwelt:
In herrlicher Eintracht finden die Tiere das, was wir alle letztlich in der einen oder anderen Art suchen, nämlich Freiheit.
Jedoch driftet hier nichts in den Kitsch ab, sondern bleibt, von Katja Kaminski gekonnt dargestellt, in einer herrlich utopisch-idyllischen und zugleich lehrreichen Spur.

Keine heile Welt

Initiiert durch einen unbekannten Tieraktivisten gelangen Lotti, die Kuh, und viele andere Tiere des Bauern Heine in Freiheit. Ihr Glück:
Es ist Nacht und Bauer Heine schläft. Schon hier erfahren die Kinder, dass Tiere zu befreien eine Nacht-und-Nebelaktion sein muss, etwas Verbotenes. 
In dieser Schonungslosigkeit liegt die Stärke von Kaminskis Geschichte.
Mit Lotti erfahren wir, dass der Bauernhof nicht der natürliche Lebensraum der Tiere ist.

Ein unbekümmerter Spaziergang in die Freiheit

Lottis Geschichte ist die aller Nutztiere:
Der berufsmäßigen kaltblütigkeit des Bauern Heine ausgeliefert, trauert sie ihrem jüngst entrissenen Kälbchen Luna hinterher, dass sie dank der nächtlichen Befreiungsaktion sogleich auf dem Hof wiederfindet.
Von da an beginnt für Lotti, Luna und all die anderen Tiere – Schweine, Hühner und Schafe – statt einer halsbrecherischen Flucht vor Bauer Heine vielmehr ein unbekümmerter, von Neugier getragener Spaziergang in die gerade eben entdeckte Freiheit.

Lottis Freiheit braucht keinen Helden

Bauer Heine bleibt abwesend; und wo kein Antipode, da kein Held.
Doch ein fehlender Konflikt ist für Kaminskis kleine Geschichte völlig unproblematisch.
Die neue Freiheit der Tiere ist angenehm friedlich und bleibt ungefährdet. 
Die für dieses Kinderbuch passende Portion Dramatik steckt ohnehin in der Rückschau.
Im Ganzen finden wir hier eine Welt der klaren Gegensätze:
Hier der konventionelle Bauernhof als lebensunwürdiger Ort, dort die für Lotti “köstliche schmeckende” Freiheit in der idyllischen Natur.

Leas Lebenshof als Ort der Glückseligkeit

Lotti gelangt schießlich mit ihren Freunden an den Ort des Glücks, den “Lebenshof” einer klischeesicher zottelig frisierten, fröhlichen Frau namens Lea.
Ihr Hof ist die vegane Utopie, die Enklave des intelligenten Umgangs mit Tieren. Dort wird, so ganz anders, nicht drangsaliert, vernutzt und verwurstet. Echte Geborgenheit und Unversehrtheit für die Tiere gibt es nur bei tierlieben Menschen wie Lea – bei Veganern.
Das weiß der Kinderleser jetzt.
Klar, dass Lotti mitsamt ihren Freunden liebendgern bei Lea bleiben will.

Durch Veganismus motivierte Lesekost

Wie schon mit “Kochen mit Herz – ohne Mord und Totschlag” und “Die süße Versuchung für Zuckerbäcker im Anfangsstadium”, widmet sich Katja Kaminski in diesem Buch – ihr erstes für Kinder – dem Thema des veganen Lebens.
Auf eine geschickte Art und Weise stellt sie dieses zugegebenermaßen selbst für viele Erwachsene schwierige Thema kindgerecht verständlich und vor allem unterhaltsam dar.
Und wie es sich für ein gutes Kinderbuch gehört, findet der junge Leser darin auch wundervolle Illustrationen, hier von Schlunz.

Der Rezensent meint: Sehr empfehlenswert!
Katja Kaminski: “Die geschenkte Freiheit”, erschienen 2012 bei fair-antispe-fashion, dort auch erhältlich für 15 Euro.

Donnerstag, 7. Juni 2012

IN VEGAN VERITAS

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Mal wieder was Knuffiges... ;o)
Auch auf Shirt, für Große und Kleine...




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Sonntag, 3. Juni 2012

SOCCER SUCKS!

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Unzählige "streunende" Hunde und Katzen wurden in der Ukraine für das kommende Fußballereignis lebendig verbrannt, in fahrbaren "Minikrematorien", auf offener Straße...
Ich hab mir Filme und Bilder rein gezogen, die will ich hier nicht verlinken, ich hab geweint und Petitionen unterzeichnet.
Die Reaktion der FIFA und ihrer Sponsoren bleibt bis heute aus, auch der DFB, die gesamte Liga und die Vereine anderer europäischer Länder schweigen.
Das Morden geht weiter und alles singt und gröhlt...
Am Fußball klebt Blut.
Schon lange... Von "Fans" ermordete Profispieler, die bei Großereignissen versagten, Selbstmorde wegen Leistungsdruck, Korruption und Homophobie, die vielen Toten bei Ausschreitungen...
Eltern ist davon abzuraten, mit ihren Kindern ein Ligaspiel zu besuchen, es sei denn, es handelt sich um Frauenfußball.
Das einzige uns bekannte Spielprinzip -sich zu freuen, wenn andere sich ärgern-, Vereinsmeierei, Lokalpatriotismus, Nationalstolz und Alkohol...
Das verbindet Menschen, führt sie zusammen, um sich gegenseitig auszulachen und auf die Fresse zu haun...
Als Kind hab ich im Verein gespielt, dann mit Papa ins Olympiastadion, boah, was ne Atmosphäre, Teamgeist, Einsatz, Dribbelkunst...
Jetzt ist das Blutfass übergelaufen und Fußball hat sich für mich komplett erledigt.
Bringt überwiegend negative Assoziationen, muss ich nicht mal boykottieren, find ich einfach nur noch doof...


Donnerstag, 12. April 2012

Donnerstag, 5. April 2012

Du bist doof!

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Wir haben vor ein paar hundert Jahren begonnen, Maschinen zu entwickeln, die uns die Arbeit abnehmen.
Mittlerweile werden fast alle manuellen und geistigen Prozesse von Maschinen umgesetzt. Sie bauen, rechnen, transportieren und simulieren.
Was uns bleibt, ist Abstrahieren, Philosophieren und das Bedienen der Maschinen.
Letzteres "qualifiziert" uns in sämtlichen Bereichen, vom Büro-PC zum Gabelstapler.

Nicht die Maschinen bedienen uns, sondern wir sie!

"Hochqualifizierte Maschinenbediener" haben wir schon zu viele, also müssen sich die übrigen darum bemühen, weniger komplizierte Maschinen zu bedienen, zu "warten" oder zu reinigen, sofern sie überhaupt gebraucht werden.
Seit Erfindung der ersten Fließbandroboter stiegen die Arbeitslosenzahlen und wir sind immer noch dabei, produktivere Maschinen zu entwickeln!
Da stellt sich mir die Frage: Wenn wir Maschinen entwickeln, die uns die Arbeit abnehmen, warum haben wir dann ein so großes Problem mit dem Nichtstun?
Es ist doch völlig logisch, dass bei einer solchen Entwicklung ein Großteil der Gesellschaft keine "Beschäftigung" hat!
Statt den eigentlichen Gewinn von Zeit zu genießen, schämen sich jene, die ohne "Beschäftigung" und "Erwerb" sind.
Negativ assoziierte "Freizeit", die aufgrund von Konditionierung den meisten Menschen nichts als vergeudete Lebenszeit bedeutet..
Dieses schlechte Gewissen wird uns eingeredet!

Wir haben mit der "Veredelung" pflanzlicher Nahrung zu Tierleidprodukten und dem Anbau von Biosprit ganz offensichtlich ein Nahrungsüberangebot und dennoch knurrt vielen der Magen, die am "Existenzminimum" leben.
Das impliziert natürlich, dass jene, die eine "Beschäftigung" haben, in Angst leben, diese zu verlieren.
Es geht kaum paradoxer!
In der Schule und von der "Glotzmaschine" programmiert, die ein Leben lang für neue "Updates" sorgt, werden diese Widersprüche von der sich fügenden Masse der Maschinenbediener als unumgänglich hingenommen.
Die Angst, Dein täglicher Begleiter und wichtiges Instrument jener, für die Menschen keine Individuen, sondern statistische Zahlenspiele, Versuchskaninchen, Sklaven und Kanonenfutter sind.

Uns wird nicht nur von klein auf suggeriert, dass nichtmenschliche Spezies "nutzbar" sind, auch wir werden zur "Nutzbarkeit" konditioniert.
Seit der Industrialisierung war absehbar, dass wir irgendwann eine Masse "unnützer Esser" werden, da wir unseren "Nutzen" über den Nahrungserwerb definieren.
"Bedingungsloses Grundeinkommen"? Wie bitte?
"Halte die Menschheit unter 500 Millionen!" Wer hat das in die "Goergia Guidestones" gemeißelt?
Ist es reiner Zufall, dass man uns Aspartam, Glutamat, Phtalate und Fluorid unterjubelt? Sind wir nicht alle ein bisschen Monsanto?
Monsanto, Nachfolger der IG-Farben, verantwortlich für Zyklon-B, Agent-Orange, Monosodiumglutamat (MSG), Aspartam, patentierte Genpflanzen...
Konstruierte Verrohung der Masse durch Tierleidfrass und Gewalt in den Medien, konstruierte Spaltung (rechts, links, oben, unten, Dortmund, Schalke, Deutsch, Ausländer). Innerhalb "meiner nationalen Grenzen" habe ich "Autoritäten" und "Hierarchien" anzuerkennen, soll die Interessen meiner "Nation", meines "Volkes" (meiner Herde) gegen jene Menschen außerhalb dieser Grenzen verteidigen und mich freuen, wenn meine Herde besser da steht als die anderen...
Konstruierter Welthunger, konstruierter Börsencrash, konstruierte Verarmung von Ländern (Hedge-Fond gefällig?), konstruierter Terrorismus, konstruierter "Antisemitismus", konstruierte Kriege, konstruierter Klimawandel, konstruiertes Extremwetter, konstruierte Angst, die uns lähmen soll, unser konstruiertes Weltbild zu überdenken, durch konstruierte Verunglimpfung, Angst vor Ausgrenzung, weil man nicht zu den "Verschwörungstheoretikern" gehören will...

Wenn die "Experten" in der Glotzmaschine sagen, dass wabbelige Alu-Leichtbau-Flieger bis zur Tragflächenspitze durch meterdicke Stahlträger zischen können und "Experten" im Internet das Gegenteil behaupten, glauben wir lieber denen in der Glotze.
Und der Himmel sieht in den letzten Jahren ein wenig merkwürdig aus, weiße Streifen, schwarze Wolken, man hört von "Klimate-Engineering", "Chemtrails", hohen Barium- und Aluminiumbelastungen im Regenwasser, von Monsantos aluminiumresistentem Genmais... aber solange der Maschinenbediener seine vielfältigen Unterhaltungsmaschinen bedienen kann und die "Experten" in den Mainstream-Medien das verschweigen, was er eh nicht wissen will, ist alles in Ordnung. Es reicht ja schon, Angst vor Terrorismus, Klimawandel und Arbeitslosigkeit zu haben.
Da ich kein anerkannter "Experte" bin, ist meine Meinung natürlich völlig belanglos, weshalb ich es unterlassen sollte, geistige Brücken zu bauen und mich über Unworte wie "Eugenik" auszulassen.
Am besten, ich vergesse diese ganze konspirative Scheiße, dann werd ich auch wieder ernst genommen und selbst wenn irgendwas an dem Ganzen dran wär, ich könnte ja eh nichts dagegen ausrichten...
Je unbequemer ich denke, rede und schreibe, desto unbequemer wird es für mich.
Nach ein paar schönen Abenden mit der Glotzmaschine geht es mir bald wieder besser... ;o)

Sicher gehörst auch Du nicht zu den "Experten" und kannst Dir keine eigene Meinung bilden, über Probleme, die eh nicht existieren.
Ich bin doof, Du bist doof, wir haben kein Ahnung...
Insofern: Sorry für die Zeitverschwendung!
Wenigstens weiß ich, dass der Unsinn hier weder reflektiert, noch geteilt wird oder dazu anregt, objektiv Recherchen zu betreiben.
Spätestens morgen ist alles vergessen...

LG, Schlunz

 http://schlunz-trails.blogspot.de/ 

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Freitag, 2. März 2012

Er weint...


Dieses Foto zeigt den kolumbianischen Torrero Alvaro Munera.
Er weint und er schämt sich. Mitten im "Kampf"...
Emotionaler Burnout.
Leider war dies nicht die letzte Corrida, an der er teilnahm.
Jetzt sitzt er im Rollstuhl, ist Tierschützer und setzt sich energisch gegen diesen "Sport" ein.

Mensch muss nicht gegen andere Spezies "kämpfen" um zu reflektieren. Es reicht schon, einfach den Teller mit Leichenteilen, Hennenmenstruationsprodukten und vergorenen Kühdrüsensekreten zur Seite zu schieben.
Weinen darf der Mensch dann dennoch, auch wenn kein um sein Leben flehendes Rind vor ihm steht, denn Tierleid bleibt Tierleid, ob wir ihm beiwohnen oder "nur" die daraus resultierenden Produkte konsumieren.
GO VEGAN!


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Donnerstag, 16. Februar 2012

Tierrechtskunst

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In neun Jahren kommt was zusammen, drum hab ich das mal gebündelt... http://tierrechtskunst.blogspot.com 

Es werden auf der Seite auch andere kreative Tierrechtler thematisiert. Ich hoffe, es gefällt... ;o)




LG, Schlunz


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Mittwoch, 8. Februar 2012

"Die geschenkte Freiheit"

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Kinderbuch 

 
"Was uns die engagierte Mama, Köchin und Tierrechtlerin Katja Kaminski in Zusammenarbeit mit dem Künstler Schlunz hier präsentiert, ist ein kindgerechtes, rührendes Pladoyer für den liebe- und respektvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Da konnte auch ich mir als 'gestandenes Mannsbild' am Ende ein Tränchen nicht verdrücken..." (Amazon-Rezension)

Weitere sehr schöne Rezension:
http://www.deutschlandistvegan.de/die-geschenkte-freiheit-von-katja-kaminski/

"Die geschenkte Freiheit" ist ein Kinderbuch, kindgerecht illustriert nach einer Geschichte von Katja Kaminski.
Es handelt von Kuh Lotti und ihren Freunden, die sich auf die Suche nach Freiheit und Respekt begeben
Empfohlen ab 4+, Stabiler Carton, DIN A4, hochglanz. Bestellbar bei Fair-Antispe-Fashion, über den VEBU , Amazon und überall im Buchhandel.



;o)


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Sonntag, 5. Februar 2012

Chronischer Botulismus

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Kein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher?

Zitat Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
"Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Stand kein Gesundheitsrisiko durch tierisch erzeugte Lebensmittel im Zusammenhang mit dem so genannten chronischen Botulismus.

Die Gewinnung von Fleisch durch Schlachten unterliegt in der gesamten EU strikten gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften. So dürfen Tiere, die im Rahmen der Schlachtuntersuchung klinische Anzeichen einer systematischen Erkrankung, Auszehrung oder Abmagerung aufweisen, nicht für den menschlichen Verzehr geschlachtet werden. Auch Milch darf nur von Tieren mit gutem allgemeinem Gesundheitszustand, nicht aber von Tieren mit klinischer Symptomatik als Lebensmittel gewonnen werden."
BMELV - Chronischer Botulismus 

Die Realität sieht leider anders aus...
Der chronische Botulismus hat sich in ganz Deutschland verteilt, Landwirte stecken sich durch Kontakt zu ihren Rindern an und JEDES Tier, das es schwankend in den Anhänger schafft, erreicht den Schlachthof und somit den Verbraucher.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1457156/Rinderseuche-Gefaehrlich-bei-Menschen

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1556676/#/beitrag/video/1556676/Rinder-Fleisch-kranker-Tiere-im-Handel-

Es wurde vor Jahren darüber berichtet, ohne dass sich seitdem etwas im Umgang mit der Problematik geändert hat.
Wer Frau Aigner darauf anspricht, sieht sie nur noch von hinten...
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7008634/pv=video/nid=233454/18v32pm/index.html


Gegen Botulismus ist keine spezifische Therapie bekannt. Zwar werden in Südafrika Antitoxine und zuverlässige Impfstoffe für Rinder vom Typ C und D hergestellt, jedoch sind sie in Deutschland nicht zugelassen bzw. bedarf ihr Einsatz einer Sondergenehmigung. Auch ist es für eine Behandlung mit Antitoxinen häufig zu spät. Gegen den Typ B gibt es keinen handelsüblichen Impfstoff.
http://de.wikipedia.org/wiki/Botulismus


Schützt Euch und Eure Kinder! Go vegan!

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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Narkose?

Seit langer Zeit wird vom Tierschutz im deutsch denkenden Raum das Schächten angeprangert. "Die Tiere werden ohne Narkose geschlachtet!"
Muslime und Juden schächten und so mancher Tierschützer und "Tierrechtler" ließ sich schon dazu hinreißen, gegen diese Volksgruppen zu wettern.
Würden sie sich gesetzeskonform mit Elektrozangen und Bolzenschussgeräten bewaffnen, wäre alles tutti, bzw. weniger schlimm, ja?

Bullshit! Es gibt keine Betäubung durch Elektrozangen und Bolzenschussgeräte.

Wie ich schon mal betonte, haben Elektrozangen eine Spannung von lediglich 360 Volt, während "Taser", die gegen Menschen eingesetzt werden, 50.000 Volt aufbringen.
Wer einen solchen "Bodyshocker" schon mal abbekommen hat, kann davon berichten, dass er zwar gelähmt war, ansonsten jedoch bei vollem Bewusstsein blieb.
Machen wir uns insofern einfach klar, dass jedes elektrisch "betäubte" Schwein sein Ausbluten bis zum Herzstillstand voll und ganz miterlebt.
Bevor ich mich jetzt mit Elektrotechnikern rum streite, dass auch Ampere eine Rolle spielen, mache ich auf William Francis aufmerksam, der den elektrischen Stuhl überlebte und nicht für einen Moment sein Bewusstsein verlor.
Wenn mensch diese Art der "Narkose" als "human" im Tierschutzgesetz verankert, sollte sie folglich auch für menschliche Tiere im OP anwendbar sein.

In der Psychiatrie wurden einst weltweit Menschen mit Elektrozangen an den Schläfen sediert, der Körper versteift sich und der "Verrückte" ist ruhiggestellt.
"Narkose" oder "Betäubung", das sind Begriffe der human- und veterinärmedizinischen Anästhesie.
Bei Vollnarkose senkt sich der Blutdruck, was natürlich unvorteilhaft ist, wenn das Tier schnell ausbluten soll.
Bei örtlicher Betäubung spürt Mensch/Tier partiell keinen Schmerz.
Wenn Mensch/Tier aber mit Elektrizität gelähmt wird oder einen Schlag vor die Stirn kriegt, ohne komplett ohnmächtig zu werden, wird alles, was schmerzt oder Angst bereitet, weiterhin voll wahrgenommen. Die Wahrnehmung ist dann zwar verzerrt, doch sie ist gegeben.
Unzählige Menschen, die Opfer von Unfällen oder Gewalt wurden, können das bestätigen.
Warum also interpretieren wir etwas in nichtmenschliche Tiere hinein, was auf uns sicher nicht zutrifft, wenn sie doch dieselben Grundlagen für Leidensfähigkeit besitzen, wie wir?

Auch die mit Bolzenschussgeräten "betäubten" Rinder und Rinderkinder haben volle Herzleistung, während sie ausbluten. Von "Narkose" keine Spur.
Schauen wir uns Bilder oder Videos aus dem Schlachthof an (ich weiß, das macht keinen Spaß), so haben die Tiere während des Ausblutens alle eins gemeinsam: Ihre Augen sind offen.
Wie viel "Narkose" gestehen wir einem Individuum zu, das mit offenen Augen und voller Herzleistung ausblutet?
Je nach Konstitution kommen menschliche und nichtmenschliche Tiere nach einem K.O. wieder relativ schnell zu sich.
Spätestens dann, wenn sie an der Kette hängen...
Google mal "Das Brüllen der Rinder".


Jetzt debattiert mensch darüber, bei wie vielen Tieren die "Narkose" oder "Betäubung" nicht wirkt, weil die Elektrozange oder das Bolzenschussgerät schief angesetzt wurde.
Ist das Ausbluten elektrisch gelähmt und mit sehr starken Kopfschmerzen weniger schlimm?

Im Vergleich zu elektrischem Strom und stumpfen Schlägen verursachen Schnitte mit einer scharfen Klinge kaum Schmerzen. Das weiß jeder Mensch, der sich mal mit einem scharfen Küchenmesser geschnitten und es erst später bemerkt hat, weil da so viel Blut fließt.
Das Schächten läuft im “Idealfall“ so ab, dass kein Tier bei vollem Bewusstsein an der Kette hängt und schließlich lebendig zerlegt wird.
Das Tier liegt am Boden, ein “sauberer Schnitt“ (der bei einem scharfen Messer in der Tat kaum Schmerz verursacht) öffnet die Halsschlagader und zeitgleich wird beruhigend auf das Tier eingewirkt.
Dann wird abgewartet, bis das Tier wirklich tot ist, bevor man es zerlegt.
 
Bei industrieller Halal-Schlachtung rücken beruhigende Aspekte in den Hintergrund, aber es ist davon auszugehen, dass kein Tier lebendig zerlegt wird.
Schaut man sich Videos mit traditioneller Halal-Schlachtung im Internet an und vergleicht sie mit Schlachtungen nach EU-Richtlinien, wird schnell klar, wer hier wirklich pervers agiert.
Im folgenden Video sieht man den Vorgang (keine Angst, es fließt kein Blut).
 

Wir leben in einer Gesellschaft, die irrationale Vermutungen auf andere Spezies projiziert und sie nie hinterfragt. 
Schächten ist schlimm, aber im "Idealfall" weniger brutal als das, was in unserem Tierschutzgesetz zur "Betäubung" vorgeschrieben ist.
Elektrozangen und Bolzenschussgeräte sind abartige Folterinstrumente, die perverse "Kirsche" auf dem "Sahnehäubchen" eines verkackten Lebens.
Und mit diesen Folterinstrumenten beruhigen die Leichenfledderer ihr Gewissen.
Denk drüber nach und wenn Du es verstanden hast, erzähl es bitte weiter.
Vielleicht erreicht es auch jene, die das Thema "Schächten" nur zu gern benutzen, um gegen Ausländer zu hetzen und ihren eigenen Speziesismus in ein besseres Licht zu rücken.

Schlunz


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Montag, 19. Dezember 2011

"Die Kunst Widerstand zu leisten"

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Seit neun Jahren betreibe ich radikale Tierrechtskunst. Artworks, Comics, Videos, und Gedichte...
So richtig ans Bein gepisst hat mir deshalb noch niemand.

Auch Chris Moser betreibt radikale Tierrechtskunst.
In seinem Häuschen in Österreich arbeitet er an Skulpturen, welche die Verhältnisse zwischen Mensch und Tier umdrehen.
Analog zu den Arbeiten von Roland Straller sieht man Teile von Menschen mit derselben "trockenen Ästhetik" als Jagdtrophäen drapiert oder als Speise zubereitet.
Eine durchaus legitime Betrachtungsweise...

Der österreichische Staat sieht das anders, Chris Moser ist einer von vielen ehemaligen "Tierrechtsinhaftierten".
Die sind in sein Haus gepoltert, fanden Tierschutzflyer und "Material zum Bombenbau", das später als vergorene Sojamilch identifiziert wurde, aber bis dahin ist das "unbequeme Subjekt" erstmal schön weggesperrt...

Und wie bei den anderen inhaftierten Tierrechtlern und Tierschützern in Deutschland und Österreich kam natürlich nichts dabei heraus, Chris Moser ist "auf freiem Fuß", aber sein Leben ist mehr oder weniger im Arsch.
Welche Nachwirkungen einer Inhaftierung finanziell, beruflich, gesellschaftlich und psychisch folgen, bleibt oft im Dunkeln.
In seinem Buch "Die Kunst Widerstand zu leisten" verarbeitet er das Erlebte.
Ich hoffe, es bringt ihm auch einen finanziellen Puffer.



Es gibt keinen Grund, etwas "hinzunehmen", sich "abzufinden", zu schweigen, weil man sonst auf die Fresse kriegt...
"Man muss nicht erwarten, dass man fair behandelt wird, wenn man sich gegen Unfairness einsetzt!" Fuck you!

Der Tierrechtsgedanke lässt sich nicht unterbinden, sowenig wie Mutterliebe oder der Drang zu atmen.
Und in einer stickigen Zelle, analog zu "Ställen", "Gattern", "Boxen" und "Zwingern" wird er sicher nicht schwinden...
Chris hört nicht auf, seine Kunst zu verbreiten und es haben sich sowohl während des Aufenthalts in der Zelle, als auch im Gerichtssaal viele neue unbequeme Gedanken in seinem Kopf manifestiert, die er der Öffentlichkeit vermittelt.
War es wirklich schlau, ihn wegzusperren?

In diesem Sinne ... etwas Musik:




Mein Widerstand heißt Lebendigkeit!




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