"Realklischees"

"Tatendrang"

"Soja macht impotent"

"Er nu wieder"

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The WHOPPER® sandwich is America’s Favorite burger. FLAME™ by BK® captures the essence of that love and gives it to you. Behold the scent of seduction, with a hint of flame-broiled meat.2009 wurde es in Europa beworben, mittlerweile hat es auch den japanischen Markt erobert.

C.:
Selbst kleinste Copepoden drängt es zum Licht, sie fliehen vor Fressfeinden oder lebensfeindlichen Zonen im Wasser, und wenn sie gefangen werden winden sie sich verzweifelt im Todeskampf - nicht viel anders als höher entwickelte Tiere.
Fluchtverhalten (das wir als Angst interpretieren) und auch der Versuch sich aus den Fängen des Räubers zu befreien (also Schmerz beim Gefressen werden, Lebenswille) ist schon bei diesen kleinsten Tieren vorhanden und hat mit bewusstem Erleben nicht viel zu tun. Bei diesen Tieren können wir uns problemlos vorstellen, dass Reiz und Reaktion ohne ein Bewusstsein funktioniert - ähnlich wie ein Roboter weinen, lachen und "aua" schreien kann, wenn bestimmte Knöpfe gedrückt werden.
C.:
Schmerz oder Angst sind nicht von Nöten, um Gefahren auszuweichen oder Gefahren zu erkennen. Lediglich Flucht- und Ausweichverhalten, die auf bestimmte Reize folgen.
C.:
Ein Hund, dem man das Rückenmark durchtrennt hat, zuckt auch noch mit der Pfote wenn diese verletzt wird.
Querschnittsgelähmte Menschen können ihre abgetrennten Rückenmarksbereiche konditionieren, weil auch in diesem abgetrennten System noch Prozesse ablaufen können, die wir als Angst beschreiben würden. Völlig ohne Bewusstsein oder unangenehmen Empfindungen.
C.:
Zu deiner Annahme, immobile Tiere haben keine Schmerzen:
Wie sieht das bei sessilen Schnecken und Krebsen deiner Meinung nach aus?
C.:
Verstehe nicht, was du damit meinst.
C.:
Es geht einzig und allein um die Tatsache, dass ein System auch ohne Bewusstsein so agieren kann, dass wir eins vermuten.
Wenn wir einen Hund an der Pfote verletzen, der nix spürt, dann reagiert die Pfote trotzdem auf den Reiz als hätte sie Schmerzen. Was uns allerdings nicht vermuten lässt, dass die beteiligten Nerven ein separates Bewusstsein entwickelt hätten.
C.:
Ein Blumentier empfindet also bewusst Schmerz, aber weniger bewusst als ein Hund.
Wie kann man sich bei einem Schmerzreiz weniger oder mehr bewusst sein?
Die Heftigkeit der Reaktion ist bei beiden gleich.
C.:
Weder winseln noch vermissen beeinflusst unser Schmerzempfinden im Moment des Schmerzreizes.
Ich fragte nach dem konkreten Unterschied der Wahrnehmung, falls man davon ausgeht das Blumentiere bewusst sind, aber weniger bewusst als Hunde.
C.:
Ahja.
D.h. ein Mensch leidet auch mehr als ein Tier, weil er nicht nur den physischen und psychischen Schmerz während der Verletzung erfährt, sondern darüber hinaus noch lange Zeit über dieses schmerzhafte Ereignis nachdenken kann, und sich dabei sein Leid immer wieder vor Augen führt?



...In wenigen Jahren hat sich das Blatt der europäischen Agrarpolitik völlig gewendet. Während bis vor kurzem das wichtigste Ziel noch darin bestand, die Produktion zu drosseln und der stagnierenden Nachfrage anzupassen, beginnt man sich jetzt in Brüssel über die drohende Knappheit der Agrarrohstoffe Sorgen zu machen. Die Butterberge und Milchseen, die unverkäuflichen Rinderhälften in den Kühlhäusern und die Getreideüberschüsse gehören der Vergangenheit an.
Die Lagerhäuser sind inzwischen leer, die Vorräte geschrumpft. Die Getreide- und Milchpreise auf dem Weltmarkt sind auf ungewohnte Höhen geklettert. "Wir machen uns angesichts der großen Schwankungen bei den Ernten inzwischen wieder Sorgen um die Eigenversorgung in Europa. Die Versorgungssicherheit steht wieder ganz oben auf der Agenda", heißt es in Brüssel. Der unerwartete Wechsel von Überschuss zu Knappheit wurde allerdings weniger durch die von den EU-Agrarreformen verordneten Flächenstilllegungen und Produktionsquoten verursacht, sondern vor allem durch äußere Faktoren: Die Nachfrage nach Lebensmitteln in Schwellenländern wie Indien und China ist gestiegen. Ein neuer Mittelstand kommt zu Geld und kann sich teurere Lebensmittel leisten. Der Kalorienbedarf wächst, die Konsumgewohnheiten verändern sich.
Anstatt sich mit der traditionellen Schale Reis zufriedenzugeben, wenden sich die Gewinner der Globalisierung in Asien so ungewohnten Genussmitteln wie Milch, Käse oder Whisky zu. Mehr und mehr werden "veredelte" Lebensmittel nachgefragt: anstatt Getreide Fleisch von Rindern, die mit Getreide gefüttert werden, Eier von Hühnern, die mit Körnern gemästet werden. Da für ein Kilo Fleisch bis zu vier Kilo Getreide verfüttert werden müssen, steigt der Bedarf an dem landwirtschaftlichen Rohstoff Getreide - und kann weltweit wegen schlechter Ernten nicht mehr befriedigt werden.
Wie reagiert Brüssel, wo alle Fäden der gemeinsamen EU-Agrarpolitik zusammenlaufen, auf die veränderte Situation? Ende September haben die EU-Agrarminister auf Vorschlag der EU-Kommission die Bauern von der Verpflichtung zur Flächenstilllegung freigestellt. Doch im besten Fall kann dadurch die Getreideproduktion in der EU im nächsten Jahr um rund zehn bis 17 Millionen Tonnen erhöht werden. Schon im vergangenen Jahr ist aber die Ernte um 266 Millionen Tonnen schlechter ausgefallen als erwartet. Die Erträge in diesem Jahr sind angesichts der ungewöhnlichen Trockenperiode im Frühjahr noch einmal um 20 Prozent gesunken...




Küken in den Schredder?
Schon wieder erregt jemand in Amsterdam die mediale Öffentlichkeit! Katinka van Bruggen, Künstlername Tinkebell, hatte Aufsehenerrendes angekündigt.
Bis zu 61 klitzekleine Hähnchen-Küken wollte sie in der Öffentlichkeit durch einen Schredder jagen.
Am vergangenen Wochenende hatte sie bei Sale in Platform 21, dem Amsterdamer Centrum für Mode und Design, 61 männliche Küken zum Kauf von je 15 Euro angeboten. Save the males hieß ihr Projekt. Mit anderen Worten: mit 15 Euro sei ein Küken zu retten.
Wobei sie mit der Ankündigung Aufsehen erregte, die nicht verkauften Tiere wolle sie noch in der Ausstellung in den Schredder schmeißen oder gegen die Wand werfen. Doch so sehr sie auch Druck ausübte - nur 10 Küken wurde sie los. Jetzt brach der übliche Rummel los. “Wir waren total überrascht”, sagte Arnoud van Aalst, Sprecher von Platform 21. “Wenn wir das gewusst hätten, dann wäre sie nicht eingeladen worden.
Die Sache wurde noch dadurch kompliziert, dass Tinkebell uneinsichtig war und über drei Bodyguards verfügte, die eigentlich eventuell protestierendes Publikum fern halten sollten. Schließlich kaufte “Platform 21″ die 51 Küken auf und Tinkebell wurde von der inzwischen herbeigerufenen Polizei einkassiert. Es folgte ein 2,5 Stunden langes Verhör und nun droht ihr eine Anklage wegen Tierquälerei.
Und warum das Alles? Sie habe darauf hinweisen wollen, wie hypokriet die Welt sei: “Niemand tut etwas gegen den Tod von Millionen Tieren, aber wenn sie es live sehen müssen, dann geht es auf einmal nicht.” Vor Jahren stand sie schon mal in den Schlagzeilen. Damals brachte sie ihre “depressive” Katze um und bastelte sich aus deren Fell eine Handtasche. Damit “Pinkelte”, so hiess die Katze, immer dich bei ihr bleiben könne. Die Küken befinden sich inzwischen in einem Vogel-Asyl.
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