Samstag, 2. Dezember 2017
Glyphosat
Freitag, 3. November 2017
Die dümmsten Bauern...
Das stimmt. Hier wurden die letzten großen Wiesen in Maisfelder verwandelt (Futtermais) und jetzt sind die Wildschweine da. Mit ihnen kam die Angst.
Angst um den schönen Rasen in den Vorgärten, Angst um die kleinen Hunde beim Waldspaziergang, Angst vor "wild gewordenen Säuen" und natürlich müssen sie jetzt bejagt werden.
Wildschweine folgen dem Mais. Das weiß man genau und insofern ist es gaaanz wichtig, den Futtermais an Dorf- und Stadträndern anzubauen.
Nur so können sich Jäger als Helden und Retter der Menschheit präsentieren.
Nur so kommen sie zur Gelegenheit, in von Menschen besiedeltem Gebiet rumzuballern, das erhöht den Thrill, den Fame und die Credibility.
Nicht, dass man mal auf die Idee käme, den hiesigen Landwirt dafür zu kritisieren, dass er mit dem Mais das Schwarzwild anlockt. "Das sind seine Felder, mit denen kann er machen, was er will!"
Es ist sicher auch seine Luft, die mir beim Sprühen das Glyphosat in den Garten treibt, was kümmern ihn Windstärken und Verordnungen.
Die meisten Bauern sind seit ihrer Kindheit wahre Treckerfetischisten. Der Trecker erhebt sie über das allgemeine Volk. Es ist ein geiles Gefühl, so weit oben zu sitzen, mit mega dicken Reifen den Verkehr zu blockieren und für so lebenswichtige Dinge wie Futtermais, Futterrüben und Raps für Biosprit zu sorgen.
"Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln" sagt man.
Das ist wohl der Grund dafür, dass sich Bauern möglichst dumm verhalten, die Natur zerstören, Tiere quälen und mit Jägern "Hand in Hand arbeiten".
Wir, in der Masse, scheinen ihnen hörig zu sein, kaum jemand macht den Mund auf und erinnert sie an die Optionen des bioveganen Landbaus.
Wir ziehen uns schweigend rein, wie sie Gülle und Klärschlamm verteilen und wir nehmen hin, dass man mittlerweile in den meisten Nahrungsmitteln Glyphosat findet.
Beim Obst, Gemüse und Getreide für unsere Kinder finden wir die Sache mit dem Glyphosat nicht so gut, beim Bier finden wir es richtig kacke. Und so schimpfen wir über Monsanto als hätten die Landwirte kein Mitspracherecht.
Daran wird sich wohl nichts ändern, in den letzten Jahrzehnten haben sie es geschafft, sich als reine Opfer von Preisdumping und Auflagen zu präsentieren. Opfer, die keine andere Möglichkeit haben als sich kurzsichtig und rücksichtslos zu verhalten.
Irgendwie passen sie ganz gut zusammen, die Jäger und die Bauern...
Montag, 16. Oktober 2017
Das Wuschel-Kinderkochbuch ist online!
Wuschel Bär will seine Mama mit neuen, veganen Köstlichkeiten überraschen.
Doch etwas Besseres als Nudeln mit Apfelmus und Bohnen fällt ihm nicht ein.
Da kommt die liebe Waldfee mit ihrem zauberhaften Buch gerade recht…
14 kindgerechte Rezepte von Katja Kaminski, mit einer Rahmengeschichte und Illustrationen von Schlunz, laden hiermit groß und klein zum Nachmachen ein.
Wir wünschen viel Spaß und guten Appetit!
https://veganverlag.de/produkt/wuschel-kochbuch
Für dieses Projekt erhielten wir tolle Unterstützung von Veganbag e.U., Boutique Vegan - Deutschland, Wheaty und SONNENTOR, bei denen wir uns herzlich bedanken.
Mittwoch, 30. August 2017
"Das Märchen vom Geschmack"
für kleine und große Leute
Lies es bei Facebook -> goo.gl/iQzKEE
oder auf https://schlunz-veganbooks.blogspot.de
Text und Illustrationen: Schlunz
Samstag, 26. August 2017
Donnerstag, 24. August 2017
Vom Jäger, der Angst im Dunkeln hatte
Einfach auf das Bild klicken und los geht's...
Donnerstag, 3. August 2017
Vertrauenssache
Sonntag, 30. Juli 2017
Der Mensch
"Der Mensch", "der Chinese", "der Türke", "der Jude"... Immer, wenn wir verallgemeinern, ernten wir Hass.
Menschenhass ist der Eiterpickel der Tierrechtsbewegung.
Sonntag, 14. Mai 2017
Stoppt die Übersäuerung der Gehirne!
Montag, 24. April 2017
Fuck you, GMX!
Ich bekam nie eine Mail zur Bestätigung einer Premium-Mitgliedschaft und keine Mahnung wegen offener Forderungen oder sonst was. Auch hat sich die Benutzeroberfläche nicht verändert, keine neuen Optionen taten sich auf und es gab so viel Werbung wie gewohnt.
Dass ich keine Mahnung in Form einer E-Mail erhielt, kann ich nun schlecht nachweisen, komm ja nicht mehr an die Mailbox. ;o)
Wenn man etwas recherchiert, findet man viele Menschen, die mit GMX dasselbe erlebt haben. Wer mit seinen Kunden über Jahre auf GMX kommuniziert, geht wahrscheinlich auf die Forderungen ein um wichtige Mails abrufen zu können. Mir werden auch einige Aufträge und Anfragen abhanden gehen.
In jedem Fall kann ich nur vor diesem Anbieter warnen.
Fuck you, GMX!
Wer mich in den letzten Wochen angemailt hat, möge mir die ausbleibende Antwort verzeihen und sich noch mal melden.
Die hier funktioniert: schlunz-arts(at)mail.de
Mittwoch, 19. April 2017
Der Sinn des Lebens
Das Böse offenbart sich durch die Gier nach Macht und Kontrolle. Damit überspielt es seine Angst vor der eigenen Verletzlichkeit. Das Böse ist nur ein armes kleines Kind, das ganz viel Liebe braucht.
Menschen und Tiere leiden, sterben und hinterlassen trauernde Angehörige.
Während sich nichtmenschliche Tiere mit den Umständen von Leben und Tod abfinden, suchen die Menschlichen nach Antworten. Warum geschieht das alles?
Mit der lokalen (anerzogenen) Religion versucht der Mensch dann, diesen Wissensdurst zu stillen.
In der Regel führt das in eine Sackgasse.
Auch die Wissenschaft stößt an ihre Grenzen und lässt vieles unbeantwortet.
Die in allem enthaltene Mathematik, die Anpassungsfähigkeit der Natur, die komplexen biologischen Formen bis hin zum kleinsten Teilchen, das mit seinen Elektronen und Protonen wiederum ein kleines Sonnensystem darstellt, nehmen wir zwar als selbstverständlich und logisch hin, doch hapert es an einem bestimmten Punkt mit der Logik im Universum:
Die Chancengleichheit. Sie ist offenbar nicht gegeben.
Wir kommen als Frosch, Kuh oder Mensch zur Welt, mit oder ohne Behinderung, werden gleich nach der Geburt verspeist, leisten Sklavendienste oder leben in einer Luxusvilla, sind extrem bekloppt, asozial oder super schlau und empathisch.
Eine bis ins kleinste Detail durchstrukturierte, faszinierende Arschkartenlotterie.
Susanne sitzt glücklich in der Sonne und Oskar hat Krebs.
Früher hat Oskar an Gott geglaubt, einfach so, weil man ihn dazu erzogen hat, aber seit der Diagnose sieht er das anders. Und wenn er die Glotze anmacht und sieht, was Gott alles zulässt, stellt er dessen Existenz umso mehr infrage.
Dabei wäre es aus Sicht eines schöpferischen Ur-Bewusstseins doch völlig unlogisch, sich ständig einzumischen, sich selbst zu einem Marionettenspieler zu degradieren.
Viel logischer wäre bei der breiten Spanne der unterschiedlichen Lebensqualitäten, wenn sich diese auf verschiedenen Erfahrungs- und Bewusstseinsstufen bewegen.
Und das würde logischerweise implizieren, dass ihre Taten und Gedanken als Energie mit Informationswert genauso den Gesetzen von Kausalität und Reflexion unterliegen, wie alles Materielle in Raum und Zeit, so dass sie über multiple Anläufe (Reinkarnation) die Zusammenhänge verstehen, das Wesentliche erkennen und zum Ursprung zurück finden.
Was läuft hier also? Eine sinnfreie Arschkartenlotterie oder das Programm eines Ur-Bewusstseins, das sich in der Dualität von Raum und Zeit durch unzählige Individuen mit freiem Willen, die auf Bällen durch das Nichts sausen, selbst erfährt?
In Anbetracht der genannten Umstände dürfte die zweite Option das Bild eines logischen Universums abrunden.
Der Atheist wird nun kontern, das sei Wunschdenken verzweifelter Menschen, die sich nicht mit der Ungerechtigkeit des Universums abfinden wollen.
Wiedergeburt und Karma sind was für Spinner. Wenn der Körper tot ist, gilt das auch für das Bewusstsein, die Psyche, die Gedanken.
Unzählige Hinweise auf Nahtoderlebnisse, bei denen die temporär Verstorbenen einen Lichttunnel und die Begegnung mit geliebten Menschen beschreiben, werden von Psychologen als Massensuggestion abgetan, bei der das sterbende Gehirn einen einprogrammierten Film abspielt.
Problematisch wird diese Erklärung, wenn der betreffende Mensch nachweislich Herz- und Hirntod war, und dennoch aufs Wort und Detail genau wiedergeben kann, worüber sich die OP-Ärzte unterhielten und was sie taten, nachdem sie den Tod des Patienten feststellten.
Die empirische Jenseitsforschung und die außerkörperlichen Erfahrungen des NASA-Wissenschaftlers Dr. Thomas Campbell kann man als Bestätigung von Seiten der Wissenschaft gelten lassen.
Man muss weder ein Nahtoderlebnis noch eine Heiligenvision haben. Jeder Mensch ist in der Lage zu erkennen, dass es mit positiven Gedanken und Taten besser läuft, dass der Geist den Körper formt und jung hält oder krank macht. Geist formt Materie.
Die Natur zeigt uns, dass sowohl im Mikro- als auch im Makrokosmos alles in Symbiose zueinander steht und somit als ein Ganzes zu betrachten ist.
Im Grunde liegen alle Puzzleteile vor uns ausgebreitet und man mag sich fragen, warum für so viele Menschen ein Universum ohne Chancengleichheit und tieferen Sinn so viel leichter annehmbar ist.
Bei den meisten liegt der Grund in der Erziehung. Wer als Kind katholisch indoktriniert wurde, stellt Glaubensfragen unter Umständen genauso infrage, wie atheistisch erzogene Menschen.
Die Bibel ist eine einzige Sackgasse. Ewige Verdammnis oder ewiges Paradies.
Wie soll man den rechten Weg einschlagen, wenn man schon als Kleinkind verhungert?
Es gibt viele Hinweise, dass die Message von Jesus einst um jene Zeilen gekürzt wurde, die mit dem buddhistischen Kreis der Wiedergeburt konform gingen.
Die Angst vor dem Tod ist wohl das größte Machtinstrument, das sich die Kirche und christlich orientierte Nationen seit Langem zu Nutze machen. Auch im Koran finden wir nur ewige Verdammnis oder das Paradies.
Es ist dieses unsägliche extreme Schwarz-Weiß-Denken, das die Menschheit mehr und mehr spaltet.
Wir tappen konsequent im Dunkeln, egal ob wir als religiöser Prediger ein irrationales Dogma lehren oder als Atheist in einem irrationalen Universum ohne Chancengleichheit leben.
Darwinisten sehen in den Spuren der Evolution den Beweis für die Nichtexistenz Gottes.
Warum ein Ur-Bewusstsein sich nun ständig einmischen sollte, statt seiner Schöpfung eigenständige Entwicklung zuzusprechen, bleibt ein darwinistisches Geheimnis.
Kreation und Evolution sind sowenig widersprüchlich wie ein verwilderter Garten.
Nun magst Du sagen, das sei Dir alles egal, Du brauchst keine Reinkarnation, Du hast Dich damit abgefunden, dass Du irgendwann stirbst, dann ist Schluss und wenn nicht, auch gut.
Das machen Milliarden Menschen, die ihr Leben als einmalig betrachten und deshalb umso mehr Angst vor dem Ende haben. Und wenn nicht um sich selbst, dann um jene, die sie lieben.
Auf der anderen Seite lauern jene, die sich diesen Umstand zunutze machen und von der Angst profitieren, die Möglichkeiten sind so vielfältig... Angst macht Gefügig.
Die vermeintlich einmalige Existenz treibt das Ego dazu, die kurze Zeitspanne mit so viel Macht, Erfolg, Erlebnissen und Gedöns wie möglich zu füllen, Hauptsache es schmeckt und nach mir die Sintflut, unsterblich wird man allenfalls durch das, was man der Menschheit hinterlässt.
Schau Dich um in der Welt und frag Dich, ob das alles so sein würde, wenn die Menschen wüssten, dass sie nur sich selbst schaden können, während unverdientes Leid seinen Ausgleich findet.
Die kindliche Angst vor dem Tod der Eltern, das schnelle Einfügen in die Raff- und Gier-Gesellschaft, alles was daraus resultiert, ganz selbstverständlich und doch komplett überflüssig.
Würden die Menschen ihre Erde genauso unwirtlich gestalten, wenn sie wüssten, dass sie wiederkehren?
Wenn jedes Bewusstsein seine eigene individuelle Evolution durchlebt, kann bei logischer Betrachtung kein Mensch als Insekt reinkarnieren, sowenig wie ein Insekt den "Quantensprung" zur Menschwerdung schafft.
Insofern werden wir bei der Rückkehr bei vollem Bewusstsein mit dem konfrontiert, was wir hinterlassen haben, egal wie lange wir brauchen, um die Zusammenhänge zu verstehen.
Ich sehe in der Frage nach dem Sinn allen Lebens im Universum weniger eine Glaubensfrage als eine Frage des Willens, gegebene Hinweise und Aspekte zu einem logischen Bild zusammenzufügen.
Auf den Gottesbeweis im Reagenzglas können wir lange warten, wir haben ihn im täglichen Leben vor Augen.
Allein die Menge an nötigen Zufällen, damit überhaupt Leben entstehen kann, brachte schon viele Wissenschaftler dazu, eine schöpferische Kraft in Betracht zu ziehen.
Ob Du der sich selbst beschränkenden Wissenschaft folgst oder nicht, ist Dir überlassen.
Du hast einen freien Willen und unendlich viel Zeit.
Falls Du sie nutzt, um Bestätigung für meine Zeilen zu suchen, findest Du sie im hier und jetzt, in Dir selbst, wenn Du den Lärm im Kopf gezielt ausschaltest (Zen).
Das Selbstvertrauen, intuitives Wissen als solches anzuerkennen, wird Dir dabei frei Haus mitgeliefert.
Dein Ego könnte Schaden nehmen, aber das ist nur zu Deinem Vorteil.
Und sicher kann es nicht schaden, wenn wir unseren Kindern ein tröstlicheres Weltbild liefern als das, was Christen und Atheisten vermitteln.
Dazu braucht es weder Dogmen noch Firlefanz. Nur Liebe und die Logik der Chancengleichheit.
So bedanke ich mich fürs Lesen und schließe mit dem bekannten Satz „wir sind keine physischen Wesen, die eine geistige Erfahrung machen, sondern geistige Wesen, die eine physische Erfahrung machen“. ;o)
Schlunz
Freitag, 10. Februar 2017
Hey! Du mit dem Fell an der Jacke!
Verarsche jemand anderen! Wer einen echten Pelz auch nach näherer Betrachtung und haptischer Probe nicht von einem falschen unterscheiden kann, redet auch mit Schaufensterpuppen, füttert Plüschtiere und beißt in Plastikobst.
Du weißt ganz genau, was Du da kaufst und durch die Gegend trägst. Dein widerliches Kopfkino kenne ich.
"Ach komm, das fühlt sich schon geiler an als das Kunstzeug. Das verfilzt immer so schnell..."
"Wenn ich Tiere esse und Leder trage, macht das bisschen Pelz ja auch keinen Unterschied."
"Das mit den lebendig gehäuteten Hunden ist doch voll übertrieben und die Ausnahme."
"In dem schicken Laden hier sind die Felle sicher nur von Tieren, die vorher irgendwie schmerzlos getötet wurden."
Als ob das eine Rolle spielt. Was für ein ekelhaftes Subjekt muss man sein, um für ein sinnloses Accessoire ein Tier zu töten, das sein Leben in einem engen Käfig verbracht hat?
Ja, liebes Modeopfer, Du hast das Tier auf dem Gewissen! Schiebe es nicht auf den, der es umgebracht hat, er hat es für Dich getan.
Da Du Dir jeden Tag unendliches Leid durch Leichen und Tiersekrete einverleibst, ist Deine Empathie für "Pelztiere" nicht stärker ausgeprägt als die für Dein "Essen".
Du bist innerlich eiskalt, Du brauchst eh keinen Pelz, der Dich wärmt.
Morgen trägst Du ihn wieder mit Stolz, den kuscheligen Tod, während Du über Leid und soziale Missstände philosophierst, während Du Bio-Gemüse kaufst, Hunde streichelst und Dich um Deine Kinder sorgst.
Er unterstreicht Deine Konformität mit einer rücksichtslosen und verkommenen Gesellschaft.
Er unterstreicht Deine Verlogenheit. Du bist halt eins von Tausenden Arschlöchern.
Oder nicht...?
Dienstag, 3. Januar 2017
Stoppt die Silvesterknallerei!
Freitag, 30. Dezember 2016
Wichtiger Hinweis zum Jahresende!
Ob Verstopfung, Afterjucken oder Hämorrhoiden, alle Probleme sind mit einem Schlag beseitigt.
Je nach Anatomie und Stärke des Leidens gibt es die Zäpfchen ("Böller") in verschiedenen Größen.
Leider werden sie seit vielen Jahren für andere Zwecke missbraucht.
Überwiegend infantile Männer und männliche Jugendliche kaufen zum Jahreswechsel die Bestände leer, um überflüssige Finger zu entfernen oder Rentner, Vögel, Marder, Hunde und Katzen zu erschrecken.
Wer dann ernsthafte gesundheitliche Probleme hat und dringend ein Zäpfchen braucht, muss auf homöopathische Mittel wie Brot ausweichen, was allerdings selten den gewünschten Effekt erzielt.
Ein brotverklebtes Rektum kann sogar weitere Probleme hervorrufen.
Darauf muss dringend hingewiesen werden, damit der regelmäßige Missbrauch von Heil- und Nahrungsmitteln endlich gestoppt wird.
Deshalb haben Ärzte, Heilpraktiker und Bäcker die Böller-sind-für'n-Arsch-Stiftung gegründet.
Betroffene dürfen sich dort melden und ihre Erfahrungen zu Protokoll geben.
Mit Boykottaufrufen, Petitionen, Spendenaktionen und Infomaterial möchte die Böller-sind-für'n-Arsch-Stiftung ein Zeichen setzen.
Hilf auch Du und teile diesen Beitrag, damit diese Unsitte ein baldiges Ende findet und Medizin wieder dort wirken kann, wo sie wirken soll.
Danke!
Btw.: Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! ;o)
Lasst es uns friedlich gestalten...
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Das Wuschel-Kinder-Kochbuch
Jemand wie die vegane Koch- und Kinderbuchautorin Katja Kaminski.
Wenn die Zubereitung der Speisen von einem kleinen Bären präsentiert wird, der genauso bunte Haare hat und von vielen Kindern ins Herz geschlossen wurde, umso besser.
Deshalb arbeiten wir zusammen am Wuschel-Kinder-Kochbuch, das im Jahr 2017 beim GrünerSinn-Verlag erscheint. ;o)
Maronenravioli mit Zitronensauce, Mama Bärs Prankenbraten, Maulbäriges Carpaccio von der roten Beete, Wurzeleintopf oder Haselnusspudding mit Orangensauce und Krümelkeks...
Nach einer einleitenden Geschichte wird Jedes der kind- und bärengerechten Rezepte von Wuschel visuell umgesetzt, wobei er sich streng an Katjas Anweisungen hält.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und ein tolles Buch, das nicht nur veganen Kids Spaß und Erfolgserlebnisse bereitet... ;o)
Mehr Infos über Wuschel und den Verlag unter http://wuschel-geschichten.de
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Wuschel Geschichten im Set (Band 1 & 2)
Sonntag, 4. Dezember 2016
Meine Erkenntnisse 2016
Die gehören alle in dieselbe Anstalt.
Neun von zehn "harten Kerlen", die Fleisch essen, artfremde Muttermilch trinken und dumme Witze über Veganer machen, haben nicht die Nerven, sich eine Dokumentation über industrielle Haltungs- und Schlachtmethoden anzuschauen.
Verlogene Weicheier...
Woran machen Tierleidverwerter eigentlich fest, dass man den Bauern, Metzgern und Schlachtern um die Ecke "vertrauen" kann? Am freundlichen Lächeln? An dem Umstand, dass sie nicht weit weg wohnen? Weil die richtigen Arschlöcher nur im Fernsehen existieren? Es ist nicht anders als bei Menschen, die immer weghören, wenn die Nachbarn die Kinder verdreschen. Die "Nachbarn des Vertrauens".
Während man sich drüber aufregt, dass die Wurst ohne Gammelfleisch als Wurst bezeichnet wird, war die Kackwurst nie ein Problem.
Das liegt daran, dass Leichen- und Kackwurst quasi artverwandt sind.
Dafür sprechen Indikatoren wie Geruch, Konsistenz, ungesunde Inhaltsstoffe und der Naturdarm.
Vor allem ist das Züchten, Töten und Verwursten von leidensfähigen Individuen einfach scheiße...
Bon Appétit!
Ich frage mich, ob (und wenn ja, warum) sich Frauen, die Pelz tragen, die Beine, Achseln und den Intimbereich enthaaren...
"Schöner Pelz, den sie da anhaben!"
"Oh, danke!"
"Gern... Passt zu ihrem Oberlippenbart!"
Donnerstag, 3. November 2016
"Noch mehr Wuschel Geschichten" - ab 02. Dezember 2016 im Handel!
Der zweite Wuschel-Band geht in den Druck und ist ab dem 2. Dezember im Handel erhältlich. ;o)
Sei dabei, wenn ein kleiner Bär in der Schulpause mehr lernt als im Unterricht, seinem Papa etwas über Empathie beibringt und die Welt der Menschen kennenlernt.
Drei spannende Geschichten, die vegan lebenden Kindern Identifikationspunkte bieten und generationsübergreifend zur Reflexion anregen.
Kindgerecht erzählt und illustriert von Schlunz.
Die Bücher werden klimaneutral, nachhaltig und ohne tierliche Zusatzsstoffe produziert.
Montag, 26. September 2016
Tierleid-Junkies
Dennoch bietet sie ihnen Möglichkeiten zur Therapie, Substitution und Resozialisierung.
Alkohol, Heroin, Koks, Amphetamine, alles ist überwindbar, mit etwas Charakterstärke und gutem Willen.
Dass ich selbst von 1991 bis 94 hochdosiert an der Nadel hing, ist kein Geheimnis.
Ich hab dann "einfach" aufgehört (ohne Therapie und Substitution), nachdem ich feststellte, dass ich physisch und psychisch am Ende war.
Während dieser drei Jahre des Opiat-Konsums war ich in der Gesellschaft ein Außenseiter. Beschaffungskriminalität fiel bei mir zwar weg, weil ich mit dem Bemalen von Designerklamotten rund 6000 Mark im Monat machte, aber die verschiedenen Prioritäten und Wahrnehmungen führen zur Diskrepanz. Somit bleiben Junkies unter sich, genauso wie die "Normalen" und "Gesunden".
Nach erfolgreicher Selbstresozialisierung, die ohne ein paar alte Freunde um einiges schwerer ausgefallen wäre, war ich wieder ein Teil der "normalen" und "gesunden" Gesellschaft.
Der Konsum hatte aber seine Spuren hinterlassen. Man schätzte mich rund zehn Jahre älter als ich tatsächlich war.
Die vegetarische Ernährung, die während der drei Jahre des Konsums pausierte, nahm ich wieder auf und 2002 erfuhr ich, was es mit männlichen Küken und Kälbern auf sich hat.
Ich hinterfragte, ob ich überhaupt das Recht habe, ein Tier als nutzbar anzusehen und wurde umgehend vegan.
Nachdem ich den Entschluss Freunden mitteilte, arrangierten sie ein Sit-in, um mir zu vermitteln, wie sehr sie um meine Gesundheit besorgt seien. "Eiweißmangel, Muskelschwund, Haarausfall, brüchige Fingernägel, Gehirnschrumpfung, Verschwulung und Impotenz, du spielst mit deinem Leben!"
Man schätzt mich regelmäßig auf 28 Jahre, maximal 35. Nächsten Frühling werde ich 48.
Die "Gesunden" und "Normalen" sehen auf einmal alt aus. Menschen in meinem Alter könnten meine Eltern sein. Und sie leiden unter einem unglaublichen Suchtverhalten, das ihre Körper, ihren Geist und den Planeten zerstört. Ein Suchtverhalten, das nur befriedigt werden kann, wenn dafür unzählige leidensfähige Individuen gezüchtet, manipuliert, ausgebeutet und ermordet werden.
Dass der regelmäßige Konsum von Tierleidprodukten zu physischer Abhängigkeit führt, kann man nicht leugnen.
Fleisch enthält Stress- und Schmerzhormone. Tiere, die vor ihrem Tod über viele Kilometer transportiert werden und im Schlachthaus bis zum Trauma mit Angst und Schmerzen konfrontiert werden, produzieren sehr viel Adrenalin und Endorphine (körpereigenes Morphium).
Milch und Milchprodukte enthalten Casomorphine. Die sollen eigentlich das Kalb belohnen und beruhigen, finden sich aber hochkonzentriert im Käse für erwachsene Menschen.
"Auf Fleisch könnte ich ja noch verzichten, aber auf Käse..." Tausendmal gehört.
Wo alle guten Argumente verhallen und die psychische Abhängigkeit ("weil es mir schmeckt") trotzig in den Fokus gesetzt wird, ist man von Junkies umgeben.
Für Tierleid-Junkies gibt es keine Therapien und keine Therapeuten, aber viele Werbespots, die ihren Konsum im Gang halten, für eine Wirtschaft, die von ihrer Sucht lebt.
Den meisten Langzeitveganern geht es ähnlich wie mir. Auch sie werden jünger geschätzt.
Manch veganer Misanthrop und Miesepeter schafft es, den ernährungsbedingten Vorteil durch negative Gedanken zu kompensieren und es ernähren sich nicht alle VeganerInnen gesund, aber im Schnitt sehen vegan lebende Menschen jünger und gesünder aus.
Wenn der Verdauungstrakt ein Leben lang mit Art untypischen Verwesungsprozessen befasst ist und der Körper ungesunde Fette und Eiweiße verarbeiten muss, die zu Ablagerungen und Muskelübersäuerung führen, hinterlässt das seine Spuren.
Schwammige Gesichter mit merkwürdigen Dellen, schlaffer, großporiger Haut und kragenabwärts wird es nicht besser. Auch mit normalem BMI sehen sie alt aus.
Da die gleichaltrigen Artgenossen in der Masse genauso verbraucht und scheiße aussehen, fehlt der Vergleichswert, weshalb das Problem nicht als solches wahrgenommen wird.
Für Meth-Junkies gibt es zur Abschreckung "Vorher-Nachher-Grafiken", bei Tierleid-Junkies heißt es nur "so sieht man halt aus, wenn man 47 ist". Gruselig...
Ich habe die wohl härteste Droge der Welt besiegt und realisierte, dass ich von Druffis umgeben bin, die sich viel schlimmer verhalten als meine einstigen Leidensgenossen. Der individuelle und globale Kollateralschaden ihrer Sucht steht nicht in Relation. Ihre Ausreden sind ungleich schwerer nachzuvollziehen.
Mir wurde immer wieder unterstellt, ich hätte viel Charakter, weil ich von dem Zeug losgekommen bin. Wenn dem so ist, frage ich mich, wie wenig Charakter ein Mensch haben muss, wenn er es nicht schafft, von viel schwächer wirkenden Drogen loszukommen, von denen er weiß, dass ihre Produktion auf Freiheitsentzug, Vergewaltigung, Blutvergießen und Umweltzerstörung basiert.
Es gab damals sehr viele Menschen, die auf mich herabschauten.
Jetzt bin ich einer, der auf sehr viele Menschen herabschaut.
Heulsusen und Jammerlappen. Sie dürfen sich gern schämen. Kein Rückrat, keine Eier... Wer keine Eier hat, kauft sich welche.
Tierrechtler können sich als Therapeuten betrachten, die der Masse von vorzeitig gealterten Heulsusen und Jammerlappen einen Spiegel vorhalten und alternative Wege zeigen.
Dabei sollten sie vielleicht öfter auf die verschiedenen Morphine und Adrenalin hinweisen, um den Leuten zu zeigen, dass eine physische und psychische Abhängigkeit vorliegt, die sie im wahrsten Sinne alt aussehen lässt. Wenn diese als solche wahrgenommen wird, führt das hier und da zum Anreiz, sich davon zu befreien.
Ich habe vor 22 Jahren realisiert, dass ich leben will. Wann beginnst Du damit?
Schlunz
Sonntag, 7. August 2016
"Jedem das Seine"
Mittwoch, 18. Mai 2016
Rückgang der Fluginsekten um 80%
https://www.nabu.de/news/2016/01/20033.html
In den letzten zehn Jahren ging die Bienen/Insektenpopulation massiv bergab, obwohl biologischer Landbau und alternative Forstwirtschaft zunahmen.
Diverse Studien über das Bienensterben zeigten, dass es auch dort passiert, wo die Bienen keinen Kontakt zur Landwirtschaft haben, weshalb man dann über Milben spekulierte, die man aber nicht finden konnte. Das ging quer durch die Medien.
Die verbliebenen 20% dürften in Kürze folgen.
![]() | ||
| Foto: Chiu Chih |
Mittwoch, 17. Februar 2016
Rollenspiel
Die einen empfinden es als postpubertär, eklig und ohne jeden geistigen Nährwert, andere sehen darin gelungene Satire.
Meine Intention war es, die Münze einfach mal umzudrehen.
Die Mucke ist von der Band eines Freundes... ("ZAM" Berlin).
Montag, 8. Februar 2016
Max und Moritz
Sagen, sie würden gern mal sehen, wie die Würste so entstehen.
Messer, Cutter, Hackebeil, fänden sie so richtig geil.
Der Meister ist nicht abgeneigt, wenn jemand Interesse zeigt.
Er führt sie durch und zeigt es ihnen, die Maschinen zu bedienen.
Und nach seinem letzten Satz kriegt er eine vor den Latz.
Max und Moritz, diese Wichser, drehn den Meister durch den Mixer.
Der zappelt, schreit und windet sich, doch das stört die Beiden nicht.
Knorpel, Knochen, Innerein, werden eine Masse sein.
Kleingehackt und butterweich, neunzig Kilo Meisterfleisch.
Da stehn sie nun und fragen sich, wohin mit soviel Brotaufstrich.
Zaubern hurtig aus der Hose zehn Gramm Blüten in der Dose.
Kochen sich daraus nen Tee, schwups da ist sie, die Idee.
Peter war des Meisters Name, Hackepeter heißt er nun.
Ihn als Solches zu verkaufen, redlich wär es, dies zu tun.
So bringen sie den ganzen Brei nun rüber, in die Metzgerei.
Sie haben sich was vorgenommen, mit dem Geld, das sie bekommen.
Zu kaufen, haben sie entschlossen, reichlich Gras für die Genossen.
Doch reicht das Geld? Sie brauchen mehr! Es müssen noch mehr Leichen her!
Max und Moritz, völlig spitz, fehlt der rechte Geistesblitz.
So müssen sie zu diesen Zwecken, noch mal die Reserven checken.
Zaubern hurtig aus der Hose fünf Gramm Blüten in der Dose.
Kochen sich daraus nen Tee, schwups da ist sie, die Idee.
Leichenschauhaus, Altersheim, da müsste viel zu holen sein.
Und auch aus dem Krankenhaus, holen sie tonnenweise raus.
Nun stehen sie vor ihrem Werk, einem großen Leichenberg.
Wälzen sich und suhlen drin, von den Füssen, bis zum Kinn.
Ganz bunt sind sie, gelb, braun, rot, das kommt von Eiter, Blut und Kot.
Sie stöhnen geil und räkeln sich, das war wirklich meisterlich.
Drehn dann alles durch den Mixer und verkaufen es noch fixer.
Dönerbuden, Burgerketten, Currywürste und Bouletten.
Alle hauen kräftig rein und denken, es sei Rind und Schwein.
Solang's nicht riecht wie Pferdemist, will niemand wissen, was er frisst.
Max und Moritz, jede Wette, betreiben bald ne Burgerkette.
Für die Burger dieser Beiden müssen nicht mal Tiere leiden.
Tote Menschen kann man essen, wer Fleisch will, soll das nicht vergessen!
Und die Moral von der Geschicht? Moral hat man, oder nicht.
Freitag, 5. Februar 2016
Donnerstag, 26. November 2015
“ICH KÖNNTE NIEMALS OHNE KÄSE LEBEN!“
“ICH KÖNNTE NIEMALS OHNE KÄSE LEBEN!“
Das sagte Susanne P. immer wieder, doch niemand nahm sie ernst.
Jetzt ist Susanne P. tot.
Am 21.11.2015 fand sie ihr Mitbewohner Ulf Z. leblos vor dem Kühlschrank.
Die 28 jährige Frau war wegen eines Sportunfalls bettlägerig und ihr Mitbewohner tätigte für sie alle Einkäufe.
Da er nach eigenen Aussagen vegan lebt und sich weigerte, “irgendwelche Tierleidprodukte“ zu kaufen, erlitt Susanne P. nach 5 Tagen einen akuten Käseentzug.
Freunde und Familienmitglieder sind schockiert, auch wenn sich einige schuldig fühlen, weil sie die verzweifelten Anrufe von Frau P. nicht ernst nahmen.
“Sie hat nur was von Gouda und Emmentaler gestammelt, da hab ich wieder aufgelegt. Ich dachte, sie hätte die Nacht durchgefeiert“ so ein gemeinsamer Freund von Susanne P. und Ulf Z. und weiter: “Wenn ich das gewusst hätte, also wie schlimm das für Susanne war, dann wär ich sofort zum nächsten S-Kauf gerannt und hätte ihr drei Kilo Gouda organisiert!“
Susanne P. schleppte sich in ihren letzten Minuten vom Bett zum Kühlschrank, in dem sich leider nur veganer Käse befand.
“Den wollte sie nie probieren, ich hab ihr das doch oft genug angeboten!“ ließ Ulf Z. nach seiner Festnahme verlauten.
Jetzt muss er sich vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung oder gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.
Gegen Freunde und Familienmitglieder wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.
Auch auf prominenter Seite ist man über den Vorfall bestürzt. So fragte Starköchin Sarah Wiener gestern bei Maybrit Illner: “Wie viele Menschen müssen noch sterben?“
Politiker der Grünen und Linken weisen indes darauf hin, dass der Großteil der Weltbevölkerung mit Käse unterversorgt ist und dringend Spendenaktionen gestartet werden müssen.
Erste Käse-Sammelstellen werden in den nächsten Tagen unter dem Motto “Edamer Angels“ in Berlin, München, Dresden und Köln eröffnet. Weitere Städte folgen.
Es wird auch um Sachspenden wie Kühlschränke, Kühltaschen, Nasenklammern und Raumlufterfrischer gebeten.
Dass sich diverse Entwicklungs- und Schwellenländer gegen Käsespenden aussprechen und auf eine “regionale Laktoseintoleranz“ verweisen, hält man im Bundestag angesichts der Sachlage für “blanken Hohn“. Da sind sich alle Fraktionen einig.
Auch Jugendämter haben sich nach dem jüngsten Vorfall eingeschaltet, da die Zahl vegan ernährter Kinder steigt. “Wenn es sein muss, entnehmen wir die Kinder den Familien und ernähren sie unter Zwang. Mit Käsemangel ist nicht zu spaßen.“ ließ die Familienministerin verlauten.
Für Susanne P. kommen all diese Maßnahmen zu spät, doch hat sie uns gezeigt, dass Käsemangel tödlich ist und man jeden Hilferuf ernst nehmen muss.
Donnerstag, 19. November 2015
Wuschel ist da!
Wuschel ist ab sofort erhältlich! ;o) Bestell-Link
Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.
Bei der Produktion des Buches legt der Verlag Wert auf eine ethische und klimaneutrale Verarbeitung. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.
http://www.gruenersinn-verlag.de
Mupfi im Land der Tiere
Am 15. Juli 2015 nahm ich ein Schaf auf.
Kaninchen, Hennen, Hunde und Katzen, damit habe ich Erfahrung. Ein Schaf ist mal ein anderes Kaliber.
Mein Nachbar hat es entdeckt, mit dem "Besitzer" gesprochen (da sie mehrfach versuchte, über den Stacheldraht zu entwischen, willigte er ein) und mich gefragt, ob ich mich einsetze.
Ein Schaf macht erst mal viel Arbeit...
Mupfi (der Name ist von mir) ist in fortgeschrittenem Alter, weiblich und war total verwahrlost (dreckig, verfilzt, viel zu viel Fell).
Sie hat keine scheiß Marke im Ohr. Die hat sie sich mal irgendwann raus gerissen, bei ihren Versuchen, den Stacheldraht zu überwinden.
Ansonsten ist sie topfit, kräftig und der Kopf ist recht hübsch.
Nach einer Woche gab es einen Friseurtermin beim "Profi" mit Schermaschine. Manchmal kommt man an speziesistischen Dienstleistern nicht vorbei...
Schafe können schlecht allein sein, deshalb leistete ich ihr sooft es ging Gesellschaft und sie wurde immer umgänglicher.
Am 26, Juli wurde sie von Jürgen Foß abgeholt und lebt seit dem glücklich im Land der Tiere.
Da hatte sie gleich mal zwei Böcke zur Gesellschaft und mittlerweile sind sieben weitere Schafe hinzu gekommen.
Natürlich wird sie weiterhin regelmäßig durchgekrault...
Zitat "Land der Tiere" 31.7.2016:
Mupf, die Vermittlerin zwischen den (Schaf-)Welten.
Sie war lange Zeit unglückliches Einzelschaf. Als sie ins Land der Tiere kam, waren die alten Schafherren Max und Moritz sofort ihre "Familie". Auch heute noch wartet sie geduldig auf ihre alten Herren, bevor sie mit den anderen übers Gelände zieht. Selbst wenn es sie "erwischt" und sie einfach mit Trudi und den anderen Mädels losrennen muss, was ihrem Temperament eigentlich viel eher liegt, kommt sie nach jeder Runde zurück zu Max und Moritz, die bei den sportlichen Aktivitäten der anderen nicht mithalten können. Mupf versucht immer, alle zu vereinen - mit Erfolg. Sie war es, welche die beiden Schafgruppen zusammengeführt hat, so das heute unter anderem Fritzi, die es eher gemütlich mag, mehr bei Mupf, Max und Moritz verweilt als bei ihren Mädels, am Ende aber alle nur glücklich sind, wenn die ganze Schaftruppe zusammen ist. (Zitat Ende)
Ich habe von Mupf etwas über Schafe gelernt. Ihre Lebensfreude und Kreativität sowie das Individuum an sich - mit all seinen Charaktereigenschaften - offenbaren sich uns nicht, wenn wir sie in großen Herden unter hündischer Dauerbewachung halten. Somit wurden sie >fälschlicher Weise< zum Symbol für Naivität und Gleichgültigkeit (Schlafschafe).



































