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Sonntag, 7. August 2016
"Jedem das Seine"
"Sollen die doch ihren Müll
trennen, die Ökonazis! Ich werfe mein Plastik weiterhin in den
Biomüll. Jedem das seine!"
"Klar kipp ich mein Altöl in den
Gulli! Sonst dürfte ich ja auch kein Glyphosat in meinem Garten
versprühen. Jedem das seine!"
"Was geht das diese
Pädagogen-Nazis an, wie oft ich mein Kind verdresche? Jedem das
seine!"
Klingt dumm und indiskutabel? Nein!
Wenn es um die Ernährung geht, sind solche Aussagen legitim.
Wir wissen alle um die Leidensfähigkeit
der "Nutztiere", um die Schäden in der Natur, die ihre
Haltung unweigerlich mit sich bringt sowie die dekadente
"Nahrungsveredelung", angesichts des Welthungers.
Die Gesellschaft stellt sich dumm. Wenn
alle lügen, lügt man einfach mit.
Das hat was von kollektiver
Fahrerflucht. Wer Fahrerflucht begeht, blendet das Opfer bewusst aus
seinem Geist aus. Es befindet sich weit hinter einem, je größer der
Abstand, desto besser.
Je weniger man vom selbst verursachten
Leid weiß, desto weniger Leid hat man verursacht.
Wie bei Schrödingers Katze hat man
vielleicht ein Tier auf dem Teller, das ein total schönes Leben
hatte und in strahlender Sonne vor lauter Glück einen Herzinfarkt
erlitt. Das darf man natürlich essen.
Das gilt auch für "glückliche
Milch" und "fröhliche Eier". Worte wie
"Anbindehaltung", "Qualzucht" sowie "Kälber-
und Kükenmord" blendet man ebenfalls aus.
Wie leicht das geht! Einfach so
ausblenden und weitermachen! Tag für Tag...
Weil es alle machen. Bis auf die paar
"intoleranten ungefickten Vegan-Nazis mit ihren
Mangelerscheinungen". Es stärkt das Gruppenbewusstsein, wenn
man sich auf Klischees einigt.
"Vegan-Nazis" sind jene
VeganerInnen, die sich nach allen Reibereien weiterhin trauen, hier
und da Kritik zu üben und den Tierrechtsgedanken zu vertreten.
Das wären dann analog Menschen, die
den Nachbarn bitten, kein weiteres Plastik auf den Kompost zu werfen,
das Altöl nicht im Gulli zu entsorgen und kein Glyphosat im
gemeinsamen Garten zu versprühen.
Dabei soll es ja Leute geben, die nur
noch ab und zu Plastik auf den Kompost werfen, nur noch die Hälfte
an Altöl im Gulli entsorgen und ihre Kinder nur an Wochenenden
verprügeln.
Die sollte man doch nun wirklich nicht
kritisieren... Die geben sich doch Mühe! Da zieht man doch "am
selben Strang"!
So geht das weiter und weiter, weil die
Mehrheit so tut als hätte sie den Schuss nicht gehört.
Hauptsache, es schmeckt. "Jedem
das seine..."
Schlunz
Mittwoch, 18. Mai 2016
Rückgang der Fluginsekten um 80%
Rückgang
der Fluginsekten um 80% in Teilen Deutschlands.
https://www.nabu.de/news/2016/01/20033.html
In den letzten zehn Jahren ging die Bienen/Insektenpopulation massiv bergab, obwohl biologischer Landbau und alternative Forstwirtschaft zunahmen.
Diverse Studien über das Bienensterben zeigten, dass es auch dort passiert, wo die Bienen keinen Kontakt zur Landwirtschaft haben, weshalb man dann über Milben spekulierte, die man aber nicht finden konnte. Das ging quer durch die Medien.
Die verbliebenen 20% dürften in Kürze folgen.
https://www.nabu.de/news/2016/01/20033.html
In den letzten zehn Jahren ging die Bienen/Insektenpopulation massiv bergab, obwohl biologischer Landbau und alternative Forstwirtschaft zunahmen.
Diverse Studien über das Bienensterben zeigten, dass es auch dort passiert, wo die Bienen keinen Kontakt zur Landwirtschaft haben, weshalb man dann über Milben spekulierte, die man aber nicht finden konnte. Das ging quer durch die Medien.
Wer im Sommer 2015 aufmerksam war, hat
diesen allgemeinen Rückgang an Fluginsekten festgestellt.
Mücken, Bremsen und Fliegen stellten im Vergleich zum Vorjahr kein
"Problem" dar.
Sie waren schlicht kaum vorhanden. Der
Rückgang ist kurzfristiger und massiver als es der NABU darstellt und er betrifft auch Weichtiere.
Nacktschnecken zählte ich an die 15
über den ganzen Sommer, während ich 2014 kaum wusste, wohin ich
treten soll...
80% weniger Insekten bedeutet 80% weniger insektenfressende
Vögel, Fledermäuse, etc... Eine unvorstellbare Kettenreaktion.Die verbliebenen 20% dürften in Kürze folgen.
Mein wilder Garten wirkt im Sommer
2016 geradezu steril. Auch an sonnigen und warmen Tagen sind Bienen,
Hummeln und andere Fluginsekten quasi gar nicht mehr vorhanden.
Ich freu mich, wenn im Garten innerhalb
von vier Stunden mal eine einzige Fliege vorbeischaut und kann bis
spät in den Abend das Fenster offen lassen, es will eh keine Mücke
rein.
Nicht eine dicke Spinne hat in meiner
Gartenhütte ein Netz gesponnen und die wenigen Netze von kleinen
Spinnen sind leer.
Auch im hohen Gras ist es sehr ruhig.
Ich finde keine Käfer, Schnecken, Ameisen und Grashüpfer.
Das Gezwitscher der wiedergekehrten
Zugvögel im April ist verstummt. Dafür liegen tote Vogelküken vor
meinem Haus.
Im letzten Jahr nahm
ich sehr wenig Insekten wahr, doch im
Vergleich zu dem, was sich dieses Jahr bietet, war das ein “wildes
Insektengetümmel“.
Ich
gehe von einem Gesamtrückgang aller Insekten und Kriechtiere um über
90 Prozent aus, wobei ich bei vielen Arten ein komplettes
Verschwinden für wahrscheinlich halte.
Auch
die FAZ berichtete darüber: >>Der Trend geht zur sauberen
Frontscheibe<<
Das
Monitoring für Fluginsekten wird leider zu selten praktiziert und es
fehlt an Kommunikation zwischen Forschern und Behörden. Umso
schlimmer steht es um die Bestandsaufnahme von bodenbewohnenden
Insekten.
Am
24. Juli 2014 berichtete Daily Mail, der weltweite Bestand von
Insekten sei um 45 Prozent gesunken und warnte vor den Auswirkungen.
Es ist ein weltweites Problem.
Ich
bin mit meinem Hund oft im Wald und auch dort finde ich kaum
Insekten, weder in der Luft noch am Boden.
In
den letzten Jahren hat man sich auf den Rückgang von Honig- und
Wildbienen fokussiert und alle weiteren Spezies ignoriert. Jetzt sind
sie weg.
Die
bevorstehende Kettenreaktion traut sich niemand offen anzusprechen.
Ameisen, Pilze, Bäume, alles steht in Symbiose.
Die
Kettenreaktion betrifft alle wilden Pflanzen, die auf Bestäubung
angewiesen sind, sämtliche Vögel und Kleintiere, die sich von
Insekten ernähren sowie deren Prädatoren.
Demnächst
werden sich weitere Forscher zu Wort melden, wenn sie merken, dass es
bei ihrem Spezialgebiet nichts mehr zu beobachten gibt.
Die
Natur, wie wir sie kennen, ist hinüber. Verschwinden die Insekten,
verschwindet der Rest.
Erfreut
Euch an jedem Insekt, das Ihr (noch) zu Gesicht bekommt!
![]() | ||
| Foto: Chiu Chih |
***
Mittwoch, 17. Februar 2016
Rollenspiel
***
Die einen empfinden es als postpubertär, eklig und ohne jeden geistigen Nährwert, andere sehen darin gelungene Satire.
Meine Intention war es, die Münze einfach mal umzudrehen.
Die Mucke ist von der Band eines Freundes... ("ZAM" Berlin).
Die einen empfinden es als postpubertär, eklig und ohne jeden geistigen Nährwert, andere sehen darin gelungene Satire.
Meine Intention war es, die Münze einfach mal umzudrehen.
Die Mucke ist von der Band eines Freundes... ("ZAM" Berlin).
Montag, 8. Februar 2016
Max und Moritz
Seht, da gehn die bösen Buben in des Metzgers Arbeitsstuben.
Sagen, sie würden gern mal sehen, wie die Würste so entstehen.
Messer, Cutter, Hackebeil, fänden sie so richtig geil.
Der Meister ist nicht abgeneigt, wenn jemand Interesse zeigt.
Er führt sie durch und zeigt es ihnen, die Maschinen zu bedienen.
Und nach seinem letzten Satz kriegt er eine vor den Latz.
Max und Moritz, diese Wichser, drehn den Meister durch den Mixer.
Der zappelt, schreit und windet sich, doch das stört die Beiden nicht.
Knorpel, Knochen, Innerein, werden eine Masse sein.
Kleingehackt und butterweich, neunzig Kilo Meisterfleisch.
Da stehn sie nun und fragen sich, wohin mit soviel Brotaufstrich.
Zaubern hurtig aus der Hose zehn Gramm Blüten in der Dose.
Kochen sich daraus nen Tee, schwups da ist sie, die Idee.
Peter war des Meisters Name, Hackepeter heißt er nun.
Ihn als Solches zu verkaufen, redlich wär es, dies zu tun.
So bringen sie den ganzen Brei nun rüber, in die Metzgerei.
Sie haben sich was vorgenommen, mit dem Geld, das sie bekommen.
Zu kaufen, haben sie entschlossen, reichlich Gras für die Genossen.
Doch reicht das Geld? Sie brauchen mehr! Es müssen noch mehr Leichen her!
Max und Moritz, völlig spitz, fehlt der rechte Geistesblitz.
So müssen sie zu diesen Zwecken, noch mal die Reserven checken.
Zaubern hurtig aus der Hose fünf Gramm Blüten in der Dose.
Kochen sich daraus nen Tee, schwups da ist sie, die Idee.
Leichenschauhaus, Altersheim, da müsste viel zu holen sein.
Und auch aus dem Krankenhaus, holen sie tonnenweise raus.
Nun stehen sie vor ihrem Werk, einem großen Leichenberg.
Wälzen sich und suhlen drin, von den Füssen, bis zum Kinn.
Ganz bunt sind sie, gelb, braun, rot, das kommt von Eiter, Blut und Kot.
Sie stöhnen geil und räkeln sich, das war wirklich meisterlich.
Drehn dann alles durch den Mixer und verkaufen es noch fixer.
Dönerbuden, Burgerketten, Currywürste und Bouletten.
Alle hauen kräftig rein und denken, es sei Rind und Schwein.
Solang's nicht riecht wie Pferdemist, will niemand wissen, was er frisst.
Max und Moritz, jede Wette, betreiben bald ne Burgerkette.
Für die Burger dieser Beiden müssen nicht mal Tiere leiden.
Tote Menschen kann man essen, wer Fleisch will, soll das nicht vergessen!
Und die Moral von der Geschicht? Moral hat man, oder nicht.
Sagen, sie würden gern mal sehen, wie die Würste so entstehen.
Messer, Cutter, Hackebeil, fänden sie so richtig geil.
Der Meister ist nicht abgeneigt, wenn jemand Interesse zeigt.
Er führt sie durch und zeigt es ihnen, die Maschinen zu bedienen.
Und nach seinem letzten Satz kriegt er eine vor den Latz.
Max und Moritz, diese Wichser, drehn den Meister durch den Mixer.
Der zappelt, schreit und windet sich, doch das stört die Beiden nicht.
Knorpel, Knochen, Innerein, werden eine Masse sein.
Kleingehackt und butterweich, neunzig Kilo Meisterfleisch.
Da stehn sie nun und fragen sich, wohin mit soviel Brotaufstrich.
Zaubern hurtig aus der Hose zehn Gramm Blüten in der Dose.
Kochen sich daraus nen Tee, schwups da ist sie, die Idee.
Peter war des Meisters Name, Hackepeter heißt er nun.
Ihn als Solches zu verkaufen, redlich wär es, dies zu tun.
So bringen sie den ganzen Brei nun rüber, in die Metzgerei.
Sie haben sich was vorgenommen, mit dem Geld, das sie bekommen.
Zu kaufen, haben sie entschlossen, reichlich Gras für die Genossen.
Doch reicht das Geld? Sie brauchen mehr! Es müssen noch mehr Leichen her!
Max und Moritz, völlig spitz, fehlt der rechte Geistesblitz.
So müssen sie zu diesen Zwecken, noch mal die Reserven checken.
Zaubern hurtig aus der Hose fünf Gramm Blüten in der Dose.
Kochen sich daraus nen Tee, schwups da ist sie, die Idee.
Leichenschauhaus, Altersheim, da müsste viel zu holen sein.
Und auch aus dem Krankenhaus, holen sie tonnenweise raus.
Nun stehen sie vor ihrem Werk, einem großen Leichenberg.
Wälzen sich und suhlen drin, von den Füssen, bis zum Kinn.
Ganz bunt sind sie, gelb, braun, rot, das kommt von Eiter, Blut und Kot.
Sie stöhnen geil und räkeln sich, das war wirklich meisterlich.
Drehn dann alles durch den Mixer und verkaufen es noch fixer.
Dönerbuden, Burgerketten, Currywürste und Bouletten.
Alle hauen kräftig rein und denken, es sei Rind und Schwein.
Solang's nicht riecht wie Pferdemist, will niemand wissen, was er frisst.
Max und Moritz, jede Wette, betreiben bald ne Burgerkette.
Für die Burger dieser Beiden müssen nicht mal Tiere leiden.
Tote Menschen kann man essen, wer Fleisch will, soll das nicht vergessen!
Und die Moral von der Geschicht? Moral hat man, oder nicht.
Schlunz
***
Freitag, 5. Februar 2016
Donnerstag, 26. November 2015
“ICH KÖNNTE NIEMALS OHNE KÄSE LEBEN!“
***
“ICH KÖNNTE NIEMALS OHNE KÄSE LEBEN!“
Das sagte Susanne P. immer wieder, doch niemand nahm sie ernst.
Jetzt ist Susanne P. tot.
Am 21.11.2015 fand sie ihr Mitbewohner Ulf Z. leblos vor dem Kühlschrank.
Die 28 jährige Frau war wegen eines Sportunfalls bettlägerig und ihr Mitbewohner tätigte für sie alle Einkäufe.
Da er nach eigenen Aussagen vegan lebt und sich weigerte, “irgendwelche Tierleidprodukte“ zu kaufen, erlitt Susanne P. nach 5 Tagen einen akuten Käseentzug.
Freunde und Familienmitglieder sind schockiert, auch wenn sich einige schuldig fühlen, weil sie die verzweifelten Anrufe von Frau P. nicht ernst nahmen.
“Sie hat nur was von Gouda und Emmentaler gestammelt, da hab ich wieder aufgelegt. Ich dachte, sie hätte die Nacht durchgefeiert“ so ein gemeinsamer Freund von Susanne P. und Ulf Z. und weiter: “Wenn ich das gewusst hätte, also wie schlimm das für Susanne war, dann wär ich sofort zum nächsten S-Kauf gerannt und hätte ihr drei Kilo Gouda organisiert!“
Susanne P. schleppte sich in ihren letzten Minuten vom Bett zum Kühlschrank, in dem sich leider nur veganer Käse befand.
“Den wollte sie nie probieren, ich hab ihr das doch oft genug angeboten!“ ließ Ulf Z. nach seiner Festnahme verlauten.
Jetzt muss er sich vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung oder gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.
Gegen Freunde und Familienmitglieder wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.
Auch auf prominenter Seite ist man über den Vorfall bestürzt. So fragte Starköchin Sarah Wiener gestern bei Maybrit Illner: “Wie viele Menschen müssen noch sterben?“
Politiker der Grünen und Linken weisen indes darauf hin, dass der Großteil der Weltbevölkerung mit Käse unterversorgt ist und dringend Spendenaktionen gestartet werden müssen.
Erste Käse-Sammelstellen werden in den nächsten Tagen unter dem Motto “Edamer Angels“ in Berlin, München, Dresden und Köln eröffnet. Weitere Städte folgen.
Es wird auch um Sachspenden wie Kühlschränke, Kühltaschen, Nasenklammern und Raumlufterfrischer gebeten.
Dass sich diverse Entwicklungs- und Schwellenländer gegen Käsespenden aussprechen und auf eine “regionale Laktoseintoleranz“ verweisen, hält man im Bundestag angesichts der Sachlage für “blanken Hohn“. Da sind sich alle Fraktionen einig.
Auch Jugendämter haben sich nach dem jüngsten Vorfall eingeschaltet, da die Zahl vegan ernährter Kinder steigt. “Wenn es sein muss, entnehmen wir die Kinder den Familien und ernähren sie unter Zwang. Mit Käsemangel ist nicht zu spaßen.“ ließ die Familienministerin verlauten.
Für Susanne P. kommen all diese Maßnahmen zu spät, doch hat sie uns gezeigt, dass Käsemangel tödlich ist und man jeden Hilferuf ernst nehmen muss.
“ICH KÖNNTE NIEMALS OHNE KÄSE LEBEN!“
Das sagte Susanne P. immer wieder, doch niemand nahm sie ernst.
Jetzt ist Susanne P. tot.
Am 21.11.2015 fand sie ihr Mitbewohner Ulf Z. leblos vor dem Kühlschrank.
Die 28 jährige Frau war wegen eines Sportunfalls bettlägerig und ihr Mitbewohner tätigte für sie alle Einkäufe.
Da er nach eigenen Aussagen vegan lebt und sich weigerte, “irgendwelche Tierleidprodukte“ zu kaufen, erlitt Susanne P. nach 5 Tagen einen akuten Käseentzug.
Freunde und Familienmitglieder sind schockiert, auch wenn sich einige schuldig fühlen, weil sie die verzweifelten Anrufe von Frau P. nicht ernst nahmen.
“Sie hat nur was von Gouda und Emmentaler gestammelt, da hab ich wieder aufgelegt. Ich dachte, sie hätte die Nacht durchgefeiert“ so ein gemeinsamer Freund von Susanne P. und Ulf Z. und weiter: “Wenn ich das gewusst hätte, also wie schlimm das für Susanne war, dann wär ich sofort zum nächsten S-Kauf gerannt und hätte ihr drei Kilo Gouda organisiert!“
Susanne P. schleppte sich in ihren letzten Minuten vom Bett zum Kühlschrank, in dem sich leider nur veganer Käse befand.
“Den wollte sie nie probieren, ich hab ihr das doch oft genug angeboten!“ ließ Ulf Z. nach seiner Festnahme verlauten.
Jetzt muss er sich vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung oder gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.
Gegen Freunde und Familienmitglieder wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.
Auch auf prominenter Seite ist man über den Vorfall bestürzt. So fragte Starköchin Sarah Wiener gestern bei Maybrit Illner: “Wie viele Menschen müssen noch sterben?“
Politiker der Grünen und Linken weisen indes darauf hin, dass der Großteil der Weltbevölkerung mit Käse unterversorgt ist und dringend Spendenaktionen gestartet werden müssen.
Erste Käse-Sammelstellen werden in den nächsten Tagen unter dem Motto “Edamer Angels“ in Berlin, München, Dresden und Köln eröffnet. Weitere Städte folgen.
Es wird auch um Sachspenden wie Kühlschränke, Kühltaschen, Nasenklammern und Raumlufterfrischer gebeten.
Dass sich diverse Entwicklungs- und Schwellenländer gegen Käsespenden aussprechen und auf eine “regionale Laktoseintoleranz“ verweisen, hält man im Bundestag angesichts der Sachlage für “blanken Hohn“. Da sind sich alle Fraktionen einig.
Auch Jugendämter haben sich nach dem jüngsten Vorfall eingeschaltet, da die Zahl vegan ernährter Kinder steigt. “Wenn es sein muss, entnehmen wir die Kinder den Familien und ernähren sie unter Zwang. Mit Käsemangel ist nicht zu spaßen.“ ließ die Familienministerin verlauten.
Für Susanne P. kommen all diese Maßnahmen zu spät, doch hat sie uns gezeigt, dass Käsemangel tödlich ist und man jeden Hilferuf ernst nehmen muss.
Schlunz / Freier Journalist
***
Donnerstag, 19. November 2015
Wuschel ist da!
***
Wuschel ist ab sofort erhältlich! ;o) Bestell-Link
Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.
Bei der Produktion des Buches legt der Verlag Wert auf eine ethische und klimaneutrale Verarbeitung. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.
http://www.gruenersinn-verlag.de
Wuschel ist ab sofort erhältlich! ;o) Bestell-Link
Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.
Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Preis: €19,95
Bei der Produktion des Buches legt der Verlag Wert auf eine ethische und klimaneutrale Verarbeitung. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.
http://www.gruenersinn-verlag.de
***
Mupfi im Land der Tiere
Am 15. Juli 2015 nahm ich ein Schaf auf.
Kaninchen, Hennen, Hunde und Katzen, damit habe ich Erfahrung. Ein Schaf ist mal ein anderes Kaliber.
Da, wo es vorher alleine rumstand, war
das Gras weg und kein Wasser vorhanden.
Mein Nachbar hat es entdeckt, mit dem "Besitzer" gesprochen (da sie mehrfach versuchte, über den Stacheldraht zu entwischen, willigte er ein) und mich gefragt, ob ich mich einsetze.
Ein Schaf macht erst mal viel Arbeit...
Mupfi (der Name ist von mir) ist in fortgeschrittenem Alter, weiblich und war total verwahrlost (dreckig, verfilzt, viel zu viel Fell).
Sie hat keine scheiß Marke im Ohr. Die hat sie sich mal irgendwann raus gerissen, bei ihren Versuchen, den Stacheldraht zu überwinden.
Ansonsten ist sie topfit, kräftig und der Kopf ist recht hübsch.
Nach einer Woche gab es einen Friseurtermin beim "Profi" mit Schermaschine. Manchmal kommt man an speziesistischen Dienstleistern nicht vorbei...
Schafe können schlecht allein sein, deshalb leistete ich ihr sooft es ging Gesellschaft und sie wurde immer umgänglicher.
Am 26, Juli wurde sie von Jürgen Foß abgeholt und lebt seit dem glücklich im Land der Tiere.
Da hatte sie gleich mal zwei Böcke zur Gesellschaft und mittlerweile sind sieben weitere Schafe hinzu gekommen.
Natürlich wird sie weiterhin regelmäßig durchgekrault...
Mein Nachbar hat es entdeckt, mit dem "Besitzer" gesprochen (da sie mehrfach versuchte, über den Stacheldraht zu entwischen, willigte er ein) und mich gefragt, ob ich mich einsetze.
Ein Schaf macht erst mal viel Arbeit...
Mupfi (der Name ist von mir) ist in fortgeschrittenem Alter, weiblich und war total verwahrlost (dreckig, verfilzt, viel zu viel Fell).
Sie hat keine scheiß Marke im Ohr. Die hat sie sich mal irgendwann raus gerissen, bei ihren Versuchen, den Stacheldraht zu überwinden.
Ansonsten ist sie topfit, kräftig und der Kopf ist recht hübsch.
Nach einer Woche gab es einen Friseurtermin beim "Profi" mit Schermaschine. Manchmal kommt man an speziesistischen Dienstleistern nicht vorbei...
Der "verranzte Drecklappen",
den sie als Fell mit sich herumtrug, war stellenweise komplett
verhärtet.
Schafe können schlecht allein sein, deshalb leistete ich ihr sooft es ging Gesellschaft und sie wurde immer umgänglicher.
Während eines Gewittersturms setzte
ich mich mit ihr in den trockenen Unterstand und wir warteten
zusammen auf das Ende des Unwetters. Ich denke, an diesem Abend hat
sie das meiste Vertrauen in mich und meine Spezies (zurück)gewonnen.
Schließlich genoss sie es, am Hals gekrault zu werden und daran hat sich bis heute nichts geändert.Am 26, Juli wurde sie von Jürgen Foß abgeholt und lebt seit dem glücklich im Land der Tiere.
Da hatte sie gleich mal zwei Böcke zur Gesellschaft und mittlerweile sind sieben weitere Schafe hinzu gekommen.
Natürlich wird sie weiterhin regelmäßig durchgekrault...
Im Vergleich zum Schäfer, den ich für
die Schur beauftragte, läuft das im Land der Tiere ohne Stress und
Verletzungen ab.
Der Schäfer setzte sie auf ihren Po,
wie man das von Schäfern kennt. Dabei entstehen am Bauch und an der
Flanke Falten, die von der Schermaschine erwischt werden, weshalb
Mupf einige runde und ovale Wunden hatte, die versorgt werden
mussten.
Wie man sieht, geht es auch anders,
aber so lernen es die Schäfer nicht, da die sanfte Methode mehr Zeit
kostet. Wer etwas recherchiert, findet schnell Hinweise darauf, dass
die "industrielle Schafschur" eine sehr blutige
Angelegenheit ist (ich möchte das hier nicht verlinken).
Zitat "Land der Tiere" 31.7.2016:
Mupf, die Vermittlerin zwischen den (Schaf-)Welten.
Sie war lange Zeit unglückliches Einzelschaf. Als sie ins Land der Tiere kam, waren die alten Schafherren Max und Moritz sofort ihre "Familie". Auch heute noch wartet sie geduldig auf ihre alten Herren, bevor sie mit den anderen übers Gelände zieht. Selbst wenn es sie "erwischt" und sie einfach mit Trudi und den anderen Mädels losrennen muss, was ihrem Temperament eigentlich viel eher liegt, kommt sie nach jeder Runde zurück zu Max und Moritz, die bei den sportlichen Aktivitäten der anderen nicht mithalten können. Mupf versucht immer, alle zu vereinen - mit Erfolg. Sie war es, welche die beiden Schafgruppen zusammengeführt hat, so das heute unter anderem Fritzi, die es eher gemütlich mag, mehr bei Mupf, Max und Moritz verweilt als bei ihren Mädels, am Ende aber alle nur glücklich sind, wenn die ganze Schaftruppe zusammen ist. (Zitat Ende)
Ich habe von Mupf etwas über Schafe gelernt. Ihre Lebensfreude und Kreativität sowie das Individuum an sich - mit all seinen Charaktereigenschaften - offenbaren sich uns nicht, wenn wir sie in großen Herden unter hündischer Dauerbewachung halten. Somit wurden sie >fälschlicher Weise< zum Symbol für Naivität und Gleichgültigkeit (Schlafschafe).
Freitag, 16. Oktober 2015
Uschi K.
***
Uschi K. vermittelt den halben Tag lang rumänische Straßenhunde auf Facebook.
Sie kennt sogar die Leute persönlich, die die Hunde in Rumänien abholen.
Darauf ist sie stolz.
Die andere Hälfte des Tages hetzt sie gegen Flüchtlinge.
Schleuser findet sie widerlich.
Auch jene, die nur helfen wollen und kein Geld verlangen.
Uschi hasst „Tierquäler“ und Menschen, die sogenannte „Listenhunde“ als „gefährlich“ einstufen.
Bei Syrern und Afghanen ist das anders. Die sehen für sie alle „gefährlich“ aus.
Weil Uschi arbeitslos ist und mit ihrem Geld kaum über den Monat kommt, kriegt sie „einen Hals“, wenn sie sieht, dass den Flüchtlingen „das Geld in den Arsch geschoben wird“.
Deshalb ist es praktisch, dass sie in der Nähe von Dresden wohnt und jeden Montag mit vielen anderen Pegida-Zombies durch die Straßen wanken darf.
Da schreit sie dann Parolen, die sie von Plakaten mit Schreibfehlern abliest.
Wenn man Uschi fragt, ob sie auch schon mal gegen die Steuergeldverschwendung bei hirnlosen Bauprojekten demonstriert hat, gegen korrupte Bänker oder gegen den deutschen Waffenhandel, der die Flüchtlingskrise mitverantwortet, sagt sie „ach hör doch auf“ und läuft weg.
Das sind doch eher Themen, mit denen sich Globalisierungsgegner und „linke Chaoten“ befassen.
Die korrupten Bauherren, Bänker und Waffenhändler „sind wenigstens Deutsche“, denkt sich Uschi.
Das spendet Trost und mindert das Verlustgefühl.
Vor drei Jahren hat sich Uschi noch als „antifaschistisch“ bezeichnet.
Genauso wie viele ihrer Freunde und Freundinnen, die nun ebenfalls gegen Flüchtlinge hetzen.
Antifaschistisch sein war im Trend.
Einst stellte sie sich die Frage, „wie es zu einem Dritten Reich kommen konnte“.
Jetzt hat sie die Antwort.
Durch gefühlskalte Propaganda auf dem Nährboden von Verlustangst, Missgunst und Egoismus.
Und ja, natürlich auch eine große Portion Dummheit. Aber wenn man Uschi sagt, dass sie dumm ist, bringt das ja auch nicht viel, also muss man das gar nicht erst erwähnen.
In jedem Fall macht sie genau das, was auch damals getan wurde, bevor es richtig los ging.
Wahrscheinlich ist sie sich der Parallelen gar nicht bewusst und sie ist auch nicht in der Lage, soweit verknüpfend zu denken und vorauszuschauen, dass sie erkennt, wofür sie sich mitverantwortlich macht.
So geht es Vielen, die mit ihr Montags schreiend durch die Straßen ziehen und braunen Dreck im Netz teilen.
Ein paar Wenige unter ihnen verstehen die Zusammenhänge und sie freuen sich über so viele dumme Menschen, die ihnen folgen.
Uschi wird wohl die Kurve nicht mehr kriegen. Es fällt ihr viel zu leicht, zu hassen und wo der Hass regiert, muss der Kopf nicht viel arbeiten.
Wer sie auf ihre Doppelmoral hinweist, wird ebenfalls gehasst.
Uschi ist natürlich frei erfunden und die Ähnlichkeit mit real existierenden Personen ist beabsichtigt.
Es gibt leider viel zu viele Menschen wie Uschi...
Uschi K. vermittelt den halben Tag lang rumänische Straßenhunde auf Facebook.
Sie kennt sogar die Leute persönlich, die die Hunde in Rumänien abholen.
Darauf ist sie stolz.
Die andere Hälfte des Tages hetzt sie gegen Flüchtlinge.
Schleuser findet sie widerlich.
Auch jene, die nur helfen wollen und kein Geld verlangen.
Uschi hasst „Tierquäler“ und Menschen, die sogenannte „Listenhunde“ als „gefährlich“ einstufen.
Bei Syrern und Afghanen ist das anders. Die sehen für sie alle „gefährlich“ aus.
Weil Uschi arbeitslos ist und mit ihrem Geld kaum über den Monat kommt, kriegt sie „einen Hals“, wenn sie sieht, dass den Flüchtlingen „das Geld in den Arsch geschoben wird“.
Deshalb ist es praktisch, dass sie in der Nähe von Dresden wohnt und jeden Montag mit vielen anderen Pegida-Zombies durch die Straßen wanken darf.
Da schreit sie dann Parolen, die sie von Plakaten mit Schreibfehlern abliest.
Wenn man Uschi fragt, ob sie auch schon mal gegen die Steuergeldverschwendung bei hirnlosen Bauprojekten demonstriert hat, gegen korrupte Bänker oder gegen den deutschen Waffenhandel, der die Flüchtlingskrise mitverantwortet, sagt sie „ach hör doch auf“ und läuft weg.
Das sind doch eher Themen, mit denen sich Globalisierungsgegner und „linke Chaoten“ befassen.
Die korrupten Bauherren, Bänker und Waffenhändler „sind wenigstens Deutsche“, denkt sich Uschi.
Das spendet Trost und mindert das Verlustgefühl.
Vor drei Jahren hat sich Uschi noch als „antifaschistisch“ bezeichnet.
Genauso wie viele ihrer Freunde und Freundinnen, die nun ebenfalls gegen Flüchtlinge hetzen.
Antifaschistisch sein war im Trend.
Einst stellte sie sich die Frage, „wie es zu einem Dritten Reich kommen konnte“.
Jetzt hat sie die Antwort.
Durch gefühlskalte Propaganda auf dem Nährboden von Verlustangst, Missgunst und Egoismus.
Und ja, natürlich auch eine große Portion Dummheit. Aber wenn man Uschi sagt, dass sie dumm ist, bringt das ja auch nicht viel, also muss man das gar nicht erst erwähnen.
In jedem Fall macht sie genau das, was auch damals getan wurde, bevor es richtig los ging.
Wahrscheinlich ist sie sich der Parallelen gar nicht bewusst und sie ist auch nicht in der Lage, soweit verknüpfend zu denken und vorauszuschauen, dass sie erkennt, wofür sie sich mitverantwortlich macht.
So geht es Vielen, die mit ihr Montags schreiend durch die Straßen ziehen und braunen Dreck im Netz teilen.
Ein paar Wenige unter ihnen verstehen die Zusammenhänge und sie freuen sich über so viele dumme Menschen, die ihnen folgen.
Uschi wird wohl die Kurve nicht mehr kriegen. Es fällt ihr viel zu leicht, zu hassen und wo der Hass regiert, muss der Kopf nicht viel arbeiten.
Wer sie auf ihre Doppelmoral hinweist, wird ebenfalls gehasst.
Uschi ist natürlich frei erfunden und die Ähnlichkeit mit real existierenden Personen ist beabsichtigt.
Es gibt leider viel zu viele Menschen wie Uschi...
Schlunz 14.10.2015
***
Samstag, 3. Oktober 2015
Wuschel im Vorverkauf
Das Buch ist fertig und im Vorverkauf. ;o)
Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover
“Große Bären müssen Fische fangen!”
Der alte Karpfen sieht das anders...
Müssen “moderne Bären” mit bunten Haaren, Hose und Halskette Fische fangen? Muss der “moderne Mensch” Fleisch grillen und Leder tragen?
Mit ein wenig fremder Hilfe kommt Wuschel zu dem Schluß, dass es besser ist, dem alten Karpfen Gesellschaft zu leisten als ihn zu fangen und er bekommt dennoch die Gelegenheit zu zeigen, dass er schon ein “großer Bär” ist.
Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.
Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.
Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.
Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover
“Große Bären müssen Fische fangen!”
Der alte Karpfen sieht das anders...
Müssen “moderne Bären” mit bunten Haaren, Hose und Halskette Fische fangen? Muss der “moderne Mensch” Fleisch grillen und Leder tragen?
Mit ein wenig fremder Hilfe kommt Wuschel zu dem Schluß, dass es besser ist, dem alten Karpfen Gesellschaft zu leisten als ihn zu fangen und er bekommt dennoch die Gelegenheit zu zeigen, dass er schon ein “großer Bär” ist.
Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.
Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.
Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.
***
Montag, 9. Februar 2015
Ich bin nicht Charlie
***
Kurz nach dem Charlie-Hebdo-Attentat ließ ich mich dazu hinreißen, ebenfalls einen Cartoon zu zeichnen, unter dem das obligatorische „Ich bin Charlie“ steht.
Kurz nach dem Charlie-Hebdo-Attentat ließ ich mich dazu hinreißen, ebenfalls einen Cartoon zu zeichnen, unter dem das obligatorische „Ich bin Charlie“ steht.
Davon
möchte ich mich distanzieren. Ich bin nicht Charlie.
Meine
Intention lag in der Solidarität mit den Zeichnern, ich hatte in den
Neunzigern diverse Cartoon-Publikationen in Printmedien und sehe sie
als Kollegen.
Während
bei Demonstrationen und Mahnwachen unzählige Stifte in die Höhe
gehalten wurden, saßen diese Kollegen mit einem „jetzt erst recht“
im Hinterkopf an weiteren Gags über den Propheten, die dann in
mehreren Auflagen weggingen, wie die warmen Semmeln.
Die
gesamte islamische Welt möchte das nicht, ist angepisst, wenn man
ihren Propheten darstellt.
Warum
man das nicht respektieren kann, ist mir ein Rätsel.
„Satire
darf alles“ hieß es dann schnell, locker aus der Hüfte
argumentiert. Darf sie alles?
Darf
sie Schweinemastanlagen mit Konzentrationslagern vergleichen? Darf
sie die Politik Israels und den jüdisch orthodoxen Glauben
kritisieren?
Nein.
Macht sie auch nicht, oder es gibt was auf den Deckel.
Und
während die Medien ausschließlich negativ über den Islam berichten
und somit die allgemeine Islamophobie schüren, dürfen sich die
Zeichner von Charlie Hebdo fragen, wieweit sie sich daran beteiligen.
Bleibt
die Frage, ob es tatsächlich Islamisten waren, die da rumgeballert
haben.
Al
Qaida hat sich zu dem Attentat bekannt, also dieselben Leute, die den
Abriss des World Trade Centers auf ihre Kappe nehmen.
Wenn
man sich mit diesem Vorfall und der Entstehungsgeschichte von Al
Qaida etwas vertraut macht, wundert man sich kaum über Attentäter
in schusssicheren Westen, die ihre Personalien im Auto „verlieren“.
Dass
auch Erdogan ganz unverblümt behauptet, die Vorfälle in Paris seien
ein Konstrukt des Westens, wird von unseren Medien verschwiegen.
Das
Spiel mit der Angst läuft in Wellen. Jetzt ist erst mal wieder
Pause, was Attentate im Abendland betrifft, man darf die Menschen
nicht überfordern.
In
dieser Pause entstehen neue Kontrollgesetze und dann kommt mal wieder
Nord-Korea mit neuen Drohungen.
Und
jeweils, kurz vor der Eskalation, passiert etwas anderes, eine
Ölbohr-Plattform im Golf von Mexiko geht leck, eine Bombe explodiert
beim Boston-Marathon oder eine Satire-Redaktion wird dezimiert. Ja,
kurz vor der Aktion in Paris drohte Nord Korea mit einem weiteren
Nine Eleven, wenn ein satirischer Film über dessen Diktator in den
Kinos erscheint.
Nord
Korea ist genauso wie Al Qaida und der IS ein Konstrukt der Angst,
das je nach Bedarf in den Vordergrund gerückt oder ignoriert wird.
Zeitgleich
während des Attentates und der Geiselnahme in Paris wurden in Afrika
Tausende Menschen von der islamistischen „Boko-Haram“
abgeschlachtet, die mit Al Qaida und dem IS sympathisiert und
zusammenarbeitet. Eine ganze Stadt wurde platt gemacht.
Manche
Medien berichteten darüber beiläufig, andere warteten ein paar Tage
oder ignorierten diesen Vorfall komplett.
Staatlich
verordnete Betroffenheit gilt nur ein paar Wenigen aus den eigenen
Reihen.
Doch
dass uns die Medien manipulieren, darf man ja nicht mehr sagen, seit
die Pegida-Faschos das Wort „Lügenpresse“ mit seiner
Nazi-Vergangenheit nutzen.
Wenn
man politisch korrekt im Trend bleiben will, gibt man nun am besten
vor, alles zu glauben, was Glotze, Radio und Printmedien verzapfen.
Wer
bei der systematischen Einschüchterung und Reduktion der Menschheit
wirklich die Fäden zieht, ist den Kollegen der Satiremagazine hier
wie dort schnurz egal.
Verschwörungstheorien
verkaufen sich nicht, also bleibt man Medien konform im Main Stream.
Darwinistisch
arrogant und glaubensintolerant haut man voll auf die Kacke, geht
auch gern unter die Gürtellinie, macht aber einen großen Bogen um
alternative Informationsquellen und bleibt schön auf dem Gleis.
Die
toten Zeichner und Redakteure von Charlie Hebdo sind bedauernswerte
Opfer, aber sicher keine Helden oder Rebellen, die eine vermeintliche
Meinungsfreiheit vertreten.
Vielmehr
sind/waren sie mitverantwortlich für Berichte über weltweit wütende
Muslime, die sich über Mohammed-Karikaturen aufregen, und somit
Mittäter im großen Programm, die Massen in die Angst zu treiben.
Man
sollte sich wirklich zweimal überlegen, ob man sich als „Charlie“
bezeichnet.
Ich
bin Schlunz
Freitag, 12. Dezember 2014
PEGIDA
Liebe PEGIDA-Idioten und
Idiotinnen,
es sind keine
Salafisten/Islamisten, die da aus Syrien und anderen Ländern
fliehen.
Diese Menschen fliehen vor
islamistischem Terror, es sind Christen und normale Muslime, denen
Ihr die Tür vor der Nase zuschmeißt, weil Ihr sie offenbar mit
ihren Verfolgern verwechselt.
Seid Ihr wirklich so blöd?
Tausende Menschen aus der „bürgerlichen Mitte“, die so hohl sind
wie ne Handpuppe?
Ja! Ihr seid so blöd, Ihr
seid das beste Anschauungsmaterial für Soziologen, die erklären
wollen, wie das damals mit dem Judenhass angefangen hat.
Ihr lasst Euch von ein
paar vorbestraften Hardcore-Nazis aufstacheln und eine
Deutschlandfahne in die Hand drücken, zeigt der Welt, wie viele
Schwachköpfe es in diesem Land gibt... Ganz toll!
Ihr habt keine Angst vor
Islamisten. Ihr habt Angst vor Menschen, die in einer anderen Sprache
reden und denken, Ihr habt Angst vor peinlichen Momenten, wenn Ihr
mit fremder Kultur konfrontiert werdet, die nicht mit Eurer
Hinterwäldler-Erziehung konform läuft. Und Ihr wollt nicht mit
Menschen konfrontiert werden, denen nichts geblieben ist, während
Ihr so viel besitzt. Kurz: Ihr habt Angst vor Unbequemlichkeiten,
sonst nichts.
Da ist noch Platz im Boot,
da passen noch Frauen und Kinder rein, aber das fette Arschloch hat
Angst um seinen bequemen Platz, also schubst es die Leute zurück ins
Wasser und rudert dann schnell davon. Das kennt man aus
Katastrophenfilmen und aus dem echten Leben, wo die fetten
Arschlöcher auch noch „wir sind das Volk“ rufen. Ekelhaft...
Ich sag Euch was: Es
werden immer mehr Flüchtlinge kommen! Nicht nur Opfer von
Islamisten, auch Opfer des globalen Wirtschaftssystems, auf dem Euer
Wohlstand basiert.
Findet Euch damit ab, dass
es in Zukunft etwas enger im Boot wird, statt mit Fähnchen und
dummen Parolen wie ein bockiges Kind aufzustampfen!
Euer Volksbegriff und Eure
Kultur, um deren Vermischung Ihr so fürchtet, ist nichts wert, wenn
Ihr im Herzen kalt und voller Egoismus gegen jene aufmarschiert, die
Eure Hilfe brauchen.
Und seid Euch immer
bewusst, dass auch Ihr eines Tages auf der Flucht sein könntet.
Erwartet Ihr dann, dass
man Euch bevorzugt behandelt?
Wahrscheinlich... Soviel
Dummheit und Arroganz ist Euch zuzutrauen.
Ekelhaft.
Schlunz
***
"Hunde stinken!"
***
Sagt man. Sie stinken aus dem Mund, aus
Fell und Haut, umso mehr wenn sie nass sind. Schlimme Fürze und der
Mief des glitschigen Häufchens runden das Ganze ab.
Dass all diese Aspekte bei meinem Hund
fehlen, verwundert viele mir bekannte Hundehalter, die ihre Hunde mit
konventioneller Hundenahrung quälen.
Ich erkläre ihnen dann, dass der Hund
nicht aus dem Mund stinkt, sondern aus dem Hals, dass
überflüssige/schädliche Substanzen über Talkdrüsen in der Haut
ausgeschieden werden und dass Blähungen und glitschiger Stuhl als
Indikator für Darmprobleme gelten.
Oft höre ich die undurchdachte
Aussage, fleischlose Ernährung für Hunde sei unnatürlich, doch ist
es genau andersrum.
Der Wolf ernährt sich, wie seine nahen
Verwandten, die Bären, je nach Saison bis zu 80% pflanzlich (Wurzeln,
Früchte, Beeren, Gräser, etc.).
Saisonbedingt stehen ansonsten
Schnecken, Würmer, Insekten, Frösche, Mäuse, Echsen, etc. mit auf
dem Speiseplan.
Da bei Großwild bekanntlich nur sehr
junge oder kranke/schwache Tiere von Wölfen erlegt werden,
beschränkt es sich hier auf Gelegenheiten.
Hersteller unveganer Tiernahrung werben
dennoch mit über 70% Fleischanteil, damit der Hund „ein ganzer
Kerl“ wird, egal ob männlich oder weiblich.
Obendrein wird dreist gelogen,
Mundgeruch bei Hunden sei ein Indikator für schlechte Zähne, um so
die Chemie-Dental-Sticks an den Hund zu bringen.
Ich weiß um so viele Hunde mit Darm-
und Hautproblemen. Die Halter wissen zum Teil sogar, woran es liegt
und sie reagieren, indem sie ein „hochwertigeres Futter“ nach dem
anderen kaufen und an ihrem Hund testen. In der Regel bleibt der
Erfolg aus.
Für Menschen, die nicht vegan leben
wollen, ist es sicher undenkbar, dass sich ihr Hund gesünder und
ethisch korrekter ernährt als sie selbst.
Was ihnen bleibt, ist der tägliche
Würgereiz und die Gewissheit, dass sie sowohl ein vorzeitiges
Ableben ihres „Schützlings“ forcieren, als auch jener Tiere, die
sie „verfüttern“.
Sie leben ja selbst kaum anders,
bekämpfen die Folgen ihrer Laktoseintoleranz mit probiotischem
Joghurt und ernährungsbedingte Akne mit Chemie von außen...
Jene, die sich da unbelehrbar zeigen,
sollten sich fragen, warum sie überhaupt einen Hund bei sich
aufnehmen, wenn ihnen dessen Wohlbefinden in letzter Konsequenz egal
ist.
Fazit: Neben dem Tierrechtsaspekt ist
vegane Hundenahrung rein pragmatisch weiterzuempfehlen.
Tu Deinem Hund den Gefallen, google
nach veganer Hunde-Vollnahrung und sei Dir gewiss, dass Ihr so länger
Spaß miteinander habt. ;o)
Bitte, danke, guten Tag!
***
Montag, 8. Dezember 2014
Freitag, 5. September 2014
Hildmän
***
Der Attila Hildmann redete gestern (4.9.14) beim „Perfekten Dinner - 100% vegan“ über den veganen Trend.
„In Hollywood sind ja auch immer mehr Menschen vegan … Bill Gates … ach nee … der nich … aber Bill Clinton (Hollywood-Star) und Pamela Anderson... Und noch viele mehr…. Und ich hab das dann nach Deutschland gebracht...“
Danke Atti! Du hast den Veganismus nach Deutschland gebracht! Genial...
Dann führte er wieder an, wie überzogen er konsequente Veganer findet, die kein Leder tragen und überhaupt bei jedem Scheiß auf Inhaltsstoffe achten, die dürften ja nicht mal Sperma schlucken und da klinkt er sich dann regelmäßig aus.
Die alte Leier... Nichts Neues. Nur eben in der Glotze, zur besten Sendezeit. Vor 12 Jahren hat er den Mist nur in seinem Forum gepostet.
Extreme Dummheit bringt ja immer ne Menge unfreiwillige Komik mit sich, aber der Schaden, den der Idiot verursacht, toppt den Lacheffekt.
Sein Motto lautet, sich lediglich für die Fitness vegan zu ernähren und die Tierrechte komplett auszuklammern. „Ich hab im Prinzip nichts gegen die Sklaverei, mir fiel nur auf, dass ich viel fitter bin, wenn ich die Feldarbeit selbst mache.“
Egoistisch, inhaltlich unlogisch und widersprüchlich...
Für meine Fitness muss ich nicht auf Tierversuche achten, auf unvegane Herstellungsweisen, Aromen und Zusatzstoffe (viele der unveganen E-Nummern sind gesundheitlich unbedenklich).
Wer nach dieser Fasson lebt, sollte sich den Begriff „vegan“ sparen. Das hab ich ihm schon vor 12 Jahren vermittelt.
Den Wochenend-Gandhis gefällt der Hildmän-Wischinismus und den Fernsehmachern auch. Die wissen um die Widersprüchlichkeit und nur mit dieser kann man entspannt in die Werbung für Tierprodukte überleiten.
Das System konforme Arschloch, das auch mal Fleisch grillt und auf dessen Qualität hinweist, das passt schon.
Aber lustig ist er wirklich. Wie Hitler mit Brausepulver. So ein hohles Geblubber, der Mund geht auf und zu und das Ding zwischen Ohren kommt nicht hinterher.
Wenigstens dafür kriegt er von mir einen Punkt. Und dafür, dass er den Veganismus nach Deutschland gebracht hat, nominiere ich ihn für den goldenen Hasselhoff.
Es bleibt spannend...
Kötzerchen, Schlunz
Der Attila Hildmann redete gestern (4.9.14) beim „Perfekten Dinner - 100% vegan“ über den veganen Trend.
„In Hollywood sind ja auch immer mehr Menschen vegan … Bill Gates … ach nee … der nich … aber Bill Clinton (Hollywood-Star) und Pamela Anderson... Und noch viele mehr…. Und ich hab das dann nach Deutschland gebracht...“
Danke Atti! Du hast den Veganismus nach Deutschland gebracht! Genial...
Dann führte er wieder an, wie überzogen er konsequente Veganer findet, die kein Leder tragen und überhaupt bei jedem Scheiß auf Inhaltsstoffe achten, die dürften ja nicht mal Sperma schlucken und da klinkt er sich dann regelmäßig aus.
Die alte Leier... Nichts Neues. Nur eben in der Glotze, zur besten Sendezeit. Vor 12 Jahren hat er den Mist nur in seinem Forum gepostet.
Extreme Dummheit bringt ja immer ne Menge unfreiwillige Komik mit sich, aber der Schaden, den der Idiot verursacht, toppt den Lacheffekt.
Sein Motto lautet, sich lediglich für die Fitness vegan zu ernähren und die Tierrechte komplett auszuklammern. „Ich hab im Prinzip nichts gegen die Sklaverei, mir fiel nur auf, dass ich viel fitter bin, wenn ich die Feldarbeit selbst mache.“
Egoistisch, inhaltlich unlogisch und widersprüchlich...
Für meine Fitness muss ich nicht auf Tierversuche achten, auf unvegane Herstellungsweisen, Aromen und Zusatzstoffe (viele der unveganen E-Nummern sind gesundheitlich unbedenklich).
Wer nach dieser Fasson lebt, sollte sich den Begriff „vegan“ sparen. Das hab ich ihm schon vor 12 Jahren vermittelt.
Den Wochenend-Gandhis gefällt der Hildmän-Wischinismus und den Fernsehmachern auch. Die wissen um die Widersprüchlichkeit und nur mit dieser kann man entspannt in die Werbung für Tierprodukte überleiten.
Das System konforme Arschloch, das auch mal Fleisch grillt und auf dessen Qualität hinweist, das passt schon.
Aber lustig ist er wirklich. Wie Hitler mit Brausepulver. So ein hohles Geblubber, der Mund geht auf und zu und das Ding zwischen Ohren kommt nicht hinterher.
Wenigstens dafür kriegt er von mir einen Punkt. Und dafür, dass er den Veganismus nach Deutschland gebracht hat, nominiere ich ihn für den goldenen Hasselhoff.
Es bleibt spannend...
Kötzerchen, Schlunz
***
Samstag, 30. August 2014
Mittwoch, 26. Februar 2014
Eiskalt (Satire)
***
Da mach ich mir nichts vor... Schweinen gegenüber bin ich ein Arschloch.
Die sind halt so lecker. Rinder und Hühner auch...
Früher hab ich da noch rumgeheuchelt. Hab erzählt, ich sei ein Tierfreund, gegen Massentierhaltung und deshalb würde ich nur ganz selten Fleisch essen.
Dabei zählt die Salamipizza am Montag und die Lasagne am Dienstag nicht mit.
Am Mittwoch gibt es Schnitzel. Das ist Fleisch. Nur so als Beispiel.
Ich meine, das is ja eh totaler Blödsinn, so was zu behaupten. Wenn man angeblich nur ganz selten Fleisch isst, kann man es auch lassen.
Ich mag's halt. Bin schließlich damit aufgewachsen.
So ne vegane Tussi fragt mich neulich, ob ich glauben würde, dass alle Antifaschisten von Antifaschisten großgezogen werden.
Hä? Was hat das damit zu tun?
Diese veganen Extremisten wollen mir ihr Weltbild aufdrücken, mir die Eier schlecht reden.
Angeblich sei meine Wahrnehmung bei all der Werbung für Tierprodukte selektiv und mein schlechtes Gewissen würde mich in die Abwehrhaltung treiben. Bullshit!
Okay, ich geb zu, die sind nur ein paar Tausend und ich fühl mich umzingelt.
Liegt wohl an ihren kranken Analogien, mit ihrem Antispeziedingsbums und Gutmenschenscheiß.
Allein dieser ewige Holocaustvergleich... Der würde nicht mal dann passen, wenn man die KZ-Insassen damals gegessen hätte.
Nur weil sich die Bauwerke und die Behandlung der Insassen ähneln und sie am Ende umgebracht werden, äh...
Und wenn ich frage, wie man denn die Menschheit ernähren sollte, wenn alle vegan wären, kommen nur blöde Antworten. Es ginge primär um unsere Gesellschaft, die neunzig Prozent der Welternte als Tiernahrung beansprucht.
Hallo? Wie geil is das denn? Unsere Gesellschaft beansprucht neunzig Prozent der Welternte für die Tiere und die ach so tierlieben Veganer beklagen sich!
Und die restlichen zehn Prozent der Welternte fressen sie dann der Dritten Welt weg, ne?!
Die Frage, wie man die Menschheit ohne Fleisch ernähren soll, können sie leider nicht beantworten.
Und was leisten sie sonst?
Ich setze mich wenigstens für Menschenrechte ein. Die Menschen haben ein Recht auf Fleisch!
Wie auch immer, Schweinen gegenüber bin ich ein Arschloch. Dazu steh ich.
Auch bei kleinen süßen Ferkeln und Kälbern bin ich eiskalt.
Ich esse die männlichen Kälber der Milchkühe, überbacken mit dem Käse ihrer Mütter.
Und ja, ich weiß von den geschredderten männlichen Küken, aber ich liebe mein Frühstücksei.
Die Viecher sind mir ehrlich gesagt scheißegal, solange es um meinen Geschmackssinn geht.
Wenn es nicht so wäre, würde ich sie nicht essen. Is klar...
Insofern habe ich auch aufgehört, Hunde und Katzen mit romantisch verklärtem Blick zu betrachten, nur weil sie kuscheliger als Schweine sind.
Wenn man sie artgerecht tötet und human grillt, kann man sie auch essen.
In dieser Welt setzt sich halt der Stärkere durch und solange ich es schaffe, ein Kilo Fleisch und zwei Liter Milch nach Hause zu schleppen, bin ich der Stärkere.
Jetzt hau ich mir erst mal ne Rinderbabywurst rein, haha!
Vielleicht sehen wir uns im Antivegan-Forum. Da machen wir uns über diese mangelernährten Spacken lustig. Teilweise recht heftig, aber Du weißt ja, wie das mit den Hemmschwellen ist...
Antivegane Grüße, Voll Pfosten
*
Dieser fiktive Text fasst einiges zusammen, was sich in den Köpfen speziesistischer Artgenossen abspielt. Er ist leider auf den Großteil der Gesellschaft übertragbar.
Dabei steht neben den klassischen Vorurteilen der Spaßfaktor im Vordergrund: „...solange es um meinen Geschmackssinn geht.“
Ja, beim Geschmackssinn geht es um Genuss, also im weitesten Sinne um Spaß und Freude.
Das Tierschutzgesetz definiert das Manipulieren und Töten von Tieren unter Motiven ohne „vernünftigen Grund“ als „Tierquälerei“.
Das impliziert, dass wir in dieser Gesellschaft auf Tierprodukte angewiesen und diese somit gerechtfertigt wären, was ja nun widerlegt ist, egal wie sehr man sich an alte Klischees und Binsenweisheiten klammert.
Menschen drücken für Menschenkinder, Hunde, Katzen, Giraffen und die Umwelt auf die Tränendrüse, doch gegenüber unzähligen leidensfähigen Individuen sind sie nur eiskalte und berechnende Arschlöcher.
Das würden sich die wenigsten eingestehen, eher gibt man sich beleidigt und ich stehe mit meiner Aussage in der Kritik, weil ich mich zu „drastisch“ ausdrücke.
Würde man das Ganze im Schlachthaus diskutieren, direkt vor der zuckenden Sau, mit Betonung auf den „Spaßfaktor“, so würde sich die Perspektive auf das, was „drastisch“ und „vertretbar“ ist, verschieben.
Wie findest Du Dich aus Sicht Deiner „Nutztiere“, lieber Otto-Normalverbraucher? Bist Du Dir sympathisch? Bist Du jemand, für dessen Spaßfaktor man gerne mal durch die Hölle geht und sein Leben lässt?
Zum Glück sind wir nicht im Schlachthaus und Du tust einfach so, als wären diese Gedankengänge nie an Dich herangetragen worden.
Das ist zwar eiskalt, aber konform und insofern legitim.
LG, Schlunz
Da mach ich mir nichts vor... Schweinen gegenüber bin ich ein Arschloch.
Die sind halt so lecker. Rinder und Hühner auch...
Früher hab ich da noch rumgeheuchelt. Hab erzählt, ich sei ein Tierfreund, gegen Massentierhaltung und deshalb würde ich nur ganz selten Fleisch essen.
Dabei zählt die Salamipizza am Montag und die Lasagne am Dienstag nicht mit.
Am Mittwoch gibt es Schnitzel. Das ist Fleisch. Nur so als Beispiel.
Ich meine, das is ja eh totaler Blödsinn, so was zu behaupten. Wenn man angeblich nur ganz selten Fleisch isst, kann man es auch lassen.
Ich mag's halt. Bin schließlich damit aufgewachsen.
So ne vegane Tussi fragt mich neulich, ob ich glauben würde, dass alle Antifaschisten von Antifaschisten großgezogen werden.
Hä? Was hat das damit zu tun?
Diese veganen Extremisten wollen mir ihr Weltbild aufdrücken, mir die Eier schlecht reden.
Angeblich sei meine Wahrnehmung bei all der Werbung für Tierprodukte selektiv und mein schlechtes Gewissen würde mich in die Abwehrhaltung treiben. Bullshit!
Okay, ich geb zu, die sind nur ein paar Tausend und ich fühl mich umzingelt.
Liegt wohl an ihren kranken Analogien, mit ihrem Antispeziedingsbums und Gutmenschenscheiß.
Allein dieser ewige Holocaustvergleich... Der würde nicht mal dann passen, wenn man die KZ-Insassen damals gegessen hätte.
Nur weil sich die Bauwerke und die Behandlung der Insassen ähneln und sie am Ende umgebracht werden, äh...
Und wenn ich frage, wie man denn die Menschheit ernähren sollte, wenn alle vegan wären, kommen nur blöde Antworten. Es ginge primär um unsere Gesellschaft, die neunzig Prozent der Welternte als Tiernahrung beansprucht.
Hallo? Wie geil is das denn? Unsere Gesellschaft beansprucht neunzig Prozent der Welternte für die Tiere und die ach so tierlieben Veganer beklagen sich!
Und die restlichen zehn Prozent der Welternte fressen sie dann der Dritten Welt weg, ne?!
Die Frage, wie man die Menschheit ohne Fleisch ernähren soll, können sie leider nicht beantworten.
Und was leisten sie sonst?
Ich setze mich wenigstens für Menschenrechte ein. Die Menschen haben ein Recht auf Fleisch!
Wie auch immer, Schweinen gegenüber bin ich ein Arschloch. Dazu steh ich.
Auch bei kleinen süßen Ferkeln und Kälbern bin ich eiskalt.
Ich esse die männlichen Kälber der Milchkühe, überbacken mit dem Käse ihrer Mütter.
Und ja, ich weiß von den geschredderten männlichen Küken, aber ich liebe mein Frühstücksei.
Die Viecher sind mir ehrlich gesagt scheißegal, solange es um meinen Geschmackssinn geht.
Wenn es nicht so wäre, würde ich sie nicht essen. Is klar...
Insofern habe ich auch aufgehört, Hunde und Katzen mit romantisch verklärtem Blick zu betrachten, nur weil sie kuscheliger als Schweine sind.
Wenn man sie artgerecht tötet und human grillt, kann man sie auch essen.
In dieser Welt setzt sich halt der Stärkere durch und solange ich es schaffe, ein Kilo Fleisch und zwei Liter Milch nach Hause zu schleppen, bin ich der Stärkere.
Jetzt hau ich mir erst mal ne Rinderbabywurst rein, haha!
Vielleicht sehen wir uns im Antivegan-Forum. Da machen wir uns über diese mangelernährten Spacken lustig. Teilweise recht heftig, aber Du weißt ja, wie das mit den Hemmschwellen ist...
Antivegane Grüße, Voll Pfosten
*
Dieser fiktive Text fasst einiges zusammen, was sich in den Köpfen speziesistischer Artgenossen abspielt. Er ist leider auf den Großteil der Gesellschaft übertragbar.
Dabei steht neben den klassischen Vorurteilen der Spaßfaktor im Vordergrund: „...solange es um meinen Geschmackssinn geht.“
Ja, beim Geschmackssinn geht es um Genuss, also im weitesten Sinne um Spaß und Freude.
Das Tierschutzgesetz definiert das Manipulieren und Töten von Tieren unter Motiven ohne „vernünftigen Grund“ als „Tierquälerei“.
Das impliziert, dass wir in dieser Gesellschaft auf Tierprodukte angewiesen und diese somit gerechtfertigt wären, was ja nun widerlegt ist, egal wie sehr man sich an alte Klischees und Binsenweisheiten klammert.
Menschen drücken für Menschenkinder, Hunde, Katzen, Giraffen und die Umwelt auf die Tränendrüse, doch gegenüber unzähligen leidensfähigen Individuen sind sie nur eiskalte und berechnende Arschlöcher.
Das würden sich die wenigsten eingestehen, eher gibt man sich beleidigt und ich stehe mit meiner Aussage in der Kritik, weil ich mich zu „drastisch“ ausdrücke.
Würde man das Ganze im Schlachthaus diskutieren, direkt vor der zuckenden Sau, mit Betonung auf den „Spaßfaktor“, so würde sich die Perspektive auf das, was „drastisch“ und „vertretbar“ ist, verschieben.
Wie findest Du Dich aus Sicht Deiner „Nutztiere“, lieber Otto-Normalverbraucher? Bist Du Dir sympathisch? Bist Du jemand, für dessen Spaßfaktor man gerne mal durch die Hölle geht und sein Leben lässt?
Zum Glück sind wir nicht im Schlachthaus und Du tust einfach so, als wären diese Gedankengänge nie an Dich herangetragen worden.
Das ist zwar eiskalt, aber konform und insofern legitim.
LG, Schlunz
***
Dienstag, 17. Dezember 2013
"Geschmack ist King!"
***
Seit ich das Märchen vom Geschmack schrieb und kindgerecht illustrierte, fällt es mir mehr und mehr auf:
Die vermeintliche Abhängigkeit dieser Gesellschaft von Tierleidprodukten reduziert sich allein auf den Geschmack.
Die CMA, einst Wurst-Eier-Käse-Propagandazentrale, hat längst dicht gemacht, (fast) alle wissen, dass das mit den Vitaminen und besonders wertvollen Aminosäuren in Tierprodukten Bullshit ist.
Es musste eine neue Strategie her und seitdem setzt die Werbung voll auf Geschmack.
Das „Schmecktakel, „Geschmack ist King“, „für den guten Geschmack“ und so weiter...
Das zieht bei Menschen, die pflanzliche Nahrung nur als Muttis zerkochte und puristische Beilage kennen.
„Igitt! Gemüse! Glibbriger Matsch. Lass es uns mit etwas Salz totkochen und neben die Leiche legen.“
Kids, die damit aufwachsen, werden zu Erwachsenen, die das so an ihre Kinder weitergeben.
Es ist ja auch immer das letzte „Argument“, das in Grundsatzdiskussionen vorgeschoben wird.
„Weil es mir schmeckt!“
Bevor ich jetzt wieder auf die Vielfältigkeit der Vegan Cuisine hinweise:
Unser Geschmackssinn kann so oder so keine Rechtfertigung für das Ausbeuten und Töten leidensfähiger Individuen sein!
Beim Geschmackssinn handelt es sich nicht um eine Drogenabhängigkeit, die Fieber mit Krämpfen auslöst und so stark ist, dass man jemanden im Wahn abmurkst.
Wer behauptet, ohne Tierprodukte nicht leben zu können, wäre wohl als Drogenabhängiger ein hoffnungsloser Fall. Nicht im Stande, sich selbst aus der Lage zu befreien, dem langsamen Zerfall bis zum sicheren Tod ausgeliefert...
Wir haben in dieser Gesellschaft nicht viel Respekt vor Menschen, die immer wieder in die Sucht rutschen und diese dadurch finanzieren, dass sie anderen Schaden zufügen.
Doch mit Geschimpfe und erhobenem Zeigefinger kriegen Junkies kaum die Kurve.
Sie brauchen alternative Lebensinhalte und Perspektiven.
Auch dort, wo man sich vehement dem Veganismus verwehrt und der Geschmackssinn so weit über der Moral steht, dass schon der Gedanke an zerstückelte Leichen die Sabberproduktion steigert, gibt es Abhilfe:
Angeblich schmeckt Menschenfleisch besser als Rindfleisch.
Jeden Tag werden tote Menschen verbrannt und vergraben, nur weil irgendwer meint, es sei ihnen gegenüber respektlos, wenn man sie nicht beerdigt.
Was soll diese Ressourcenverschwendung, die auf uraltem Aberglauben basiert? Wir sind doch aufgeklärt!
Wenn Dich die Geister der Schweine und Rinder nicht heimsuchen, tut es auch nicht Dein Nachbar!
Abgesaugtes Fett, amputierte Organe und Gliedmaßen, Unfallopfer, etc... Jedes Krankenhaus kann mit einer eigenen Metzgerei seinen Etat aufpushen.
Jägerschnitzel, Holzfällersteaks und echte Frankfurter Würstchen. Wo ist das Problem?
Bei Katastrophen brauchen wir Kühlboxen, statt Plastiksäcke und Särge.
Selbst Neandertaler, die ohne Leder nicht klarkommen, werden bedacht. „Es cremt sich mit der Lotion ein!“
Fleisch ist doch ein „Lebensmittel“! Hört auf, es zu verbuddeln oder als Asche über dem Meer zu verstreuen!
Und keine Sorge wegen der Rückstände von Drogen und Medikamenten! Die Belastung bei „Nutztieren“ dürfte um einiges höher sein.
Es ist alles reine Kopfsache. Du ekelst Dich nach dem Verzehr von Gammelfleisch und Pony-Lasagne erst dann, wenn man Dir sagt, was Du gegessen hast. Vorher war es einfach nur lecker.
Natürlich muss auch Menschenfleisch reglementiert und kontrolliert werden.
Lebenswandel, Ernährung und Herkunft bestimmen die Fleischqualität.
Erweitere Organspendeausweise wären ein guter Anfang. Die kann man auch personalisieren, indem man alles, was nicht mehr funzt, an Tim Mälzer vermacht. Nur so als Beispiel...
Für die Produktion von Käse und Schaumküssen hätte ich auch noch ein paar Ideen, aber ich glaube, das sprengt hier den Rahmen.
Analogien zu Kalbfleisch und Spanferkel spare ich mir ebenfalls.
In jedem Fall sterben jeden Tag genug Menschen, es muss niemand extra weitere Individuen züchten und umbringen.
Mit gutem Gewissen Fleisch essen!
Da bleibt sogar was für's Kittekack übrig. Und Knochen für Haribo...
Lass Dich nicht von propagandistisch negativ assoziierten Begriffen wie „Kannibalismus“ abschrecken!
Versuche nicht weiter, Deinen Drang durch Filme mit Hannibal Lecter oder Vampiren und Zombies zu kompensieren.
Schwein, Rind oder Mensch, im Fleischwolf sehen wir alle gleich aus.
Es ist alles eine Frage der Perspektive und die Hauptsache ist doch, dass es Dir schmeckt, dass das Steak schön blutig ist und sich genug Knorpel in der Wurst befindet.
In diesem Sinne:
Leben und leben lassen... ;o)
LG, Schlunz
Seit ich das Märchen vom Geschmack schrieb und kindgerecht illustrierte, fällt es mir mehr und mehr auf:
Die vermeintliche Abhängigkeit dieser Gesellschaft von Tierleidprodukten reduziert sich allein auf den Geschmack.
Die CMA, einst Wurst-Eier-Käse-Propagandazentrale, hat längst dicht gemacht, (fast) alle wissen, dass das mit den Vitaminen und besonders wertvollen Aminosäuren in Tierprodukten Bullshit ist.
Es musste eine neue Strategie her und seitdem setzt die Werbung voll auf Geschmack.
Das „Schmecktakel, „Geschmack ist King“, „für den guten Geschmack“ und so weiter...
Das zieht bei Menschen, die pflanzliche Nahrung nur als Muttis zerkochte und puristische Beilage kennen.
„Igitt! Gemüse! Glibbriger Matsch. Lass es uns mit etwas Salz totkochen und neben die Leiche legen.“
Kids, die damit aufwachsen, werden zu Erwachsenen, die das so an ihre Kinder weitergeben.
Es ist ja auch immer das letzte „Argument“, das in Grundsatzdiskussionen vorgeschoben wird.
„Weil es mir schmeckt!“
Bevor ich jetzt wieder auf die Vielfältigkeit der Vegan Cuisine hinweise:
Unser Geschmackssinn kann so oder so keine Rechtfertigung für das Ausbeuten und Töten leidensfähiger Individuen sein!
Beim Geschmackssinn handelt es sich nicht um eine Drogenabhängigkeit, die Fieber mit Krämpfen auslöst und so stark ist, dass man jemanden im Wahn abmurkst.
Wer behauptet, ohne Tierprodukte nicht leben zu können, wäre wohl als Drogenabhängiger ein hoffnungsloser Fall. Nicht im Stande, sich selbst aus der Lage zu befreien, dem langsamen Zerfall bis zum sicheren Tod ausgeliefert...
Wir haben in dieser Gesellschaft nicht viel Respekt vor Menschen, die immer wieder in die Sucht rutschen und diese dadurch finanzieren, dass sie anderen Schaden zufügen.
Doch mit Geschimpfe und erhobenem Zeigefinger kriegen Junkies kaum die Kurve.
Sie brauchen alternative Lebensinhalte und Perspektiven.
Auch dort, wo man sich vehement dem Veganismus verwehrt und der Geschmackssinn so weit über der Moral steht, dass schon der Gedanke an zerstückelte Leichen die Sabberproduktion steigert, gibt es Abhilfe:
Angeblich schmeckt Menschenfleisch besser als Rindfleisch.
Jeden Tag werden tote Menschen verbrannt und vergraben, nur weil irgendwer meint, es sei ihnen gegenüber respektlos, wenn man sie nicht beerdigt.
Was soll diese Ressourcenverschwendung, die auf uraltem Aberglauben basiert? Wir sind doch aufgeklärt!
Wenn Dich die Geister der Schweine und Rinder nicht heimsuchen, tut es auch nicht Dein Nachbar!
Abgesaugtes Fett, amputierte Organe und Gliedmaßen, Unfallopfer, etc... Jedes Krankenhaus kann mit einer eigenen Metzgerei seinen Etat aufpushen.
Jägerschnitzel, Holzfällersteaks und echte Frankfurter Würstchen. Wo ist das Problem?
Bei Katastrophen brauchen wir Kühlboxen, statt Plastiksäcke und Särge.
Selbst Neandertaler, die ohne Leder nicht klarkommen, werden bedacht. „Es cremt sich mit der Lotion ein!“
Fleisch ist doch ein „Lebensmittel“! Hört auf, es zu verbuddeln oder als Asche über dem Meer zu verstreuen!
Und keine Sorge wegen der Rückstände von Drogen und Medikamenten! Die Belastung bei „Nutztieren“ dürfte um einiges höher sein.
Es ist alles reine Kopfsache. Du ekelst Dich nach dem Verzehr von Gammelfleisch und Pony-Lasagne erst dann, wenn man Dir sagt, was Du gegessen hast. Vorher war es einfach nur lecker.
Natürlich muss auch Menschenfleisch reglementiert und kontrolliert werden.
Lebenswandel, Ernährung und Herkunft bestimmen die Fleischqualität.
Erweitere Organspendeausweise wären ein guter Anfang. Die kann man auch personalisieren, indem man alles, was nicht mehr funzt, an Tim Mälzer vermacht. Nur so als Beispiel...
Für die Produktion von Käse und Schaumküssen hätte ich auch noch ein paar Ideen, aber ich glaube, das sprengt hier den Rahmen.
Analogien zu Kalbfleisch und Spanferkel spare ich mir ebenfalls.
In jedem Fall sterben jeden Tag genug Menschen, es muss niemand extra weitere Individuen züchten und umbringen.
Mit gutem Gewissen Fleisch essen!
Da bleibt sogar was für's Kittekack übrig. Und Knochen für Haribo...
Lass Dich nicht von propagandistisch negativ assoziierten Begriffen wie „Kannibalismus“ abschrecken!
Versuche nicht weiter, Deinen Drang durch Filme mit Hannibal Lecter oder Vampiren und Zombies zu kompensieren.
Schwein, Rind oder Mensch, im Fleischwolf sehen wir alle gleich aus.
Es ist alles eine Frage der Perspektive und die Hauptsache ist doch, dass es Dir schmeckt, dass das Steak schön blutig ist und sich genug Knorpel in der Wurst befindet.
In diesem Sinne:
Leben und leben lassen... ;o)
LG, Schlunz
***
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Schlunz im Interview
Tierbefreiung - das aktuelle Tierrechtsmagazin
Mit Schlunz im Interview... ;o)
http://www.tierbefreier.de/tierbefreiung/80/index.html
Mit Schlunz im Interview... ;o)
http://www.tierbefreier.de/tierbefreiung/80/index.html
***
Donnerstag, 19. September 2013
Anerzogene Denkmuster
***
Wir schütteln den Kopf über Rechtsradikale und religiöse Fanatiker.
Wir schütteln den Kopf über Prügeleltern und Tierquäler.
Wir schütteln über alles Mögliche den Kopf...
Dabei sind wir austauschbar.
Wir könnten genauso gut zu jenen gehören, über die wir den Kopf schütteln. Je nach dem, in welchem sozialen Kosmos wir aufgewachsen sind, verhalten wir uns demokratisch oder faschistoid, massenkonform oder aufrührerisch.
Unser gesamtes Weltbild ist anerzogen, selbst wenn wir das nicht glauben wollen.
Nicht nur dann, wenn das allgemeine und elterliche Umfeld zu dominant ist, fügt sich der Mensch und übernimmt ungefragt fast alles, was man ihm vorgekaut hat.
Viele Menschen wachsen mit einem Feindbild auf, das sie ihr Leben lang behalten und an ihre Kinder weiter geben. Darüber schütteln wir den Kopf.
Und sehr viele Menschen wachsen mit einem Opferbild auf, das sie ebenfalls nicht überdenken und an die nächste Generation weitergeben.
Unsere „Nutz- und Haustiere“ gehören zu diesen Opfern. Sie haben das, was der Mensch mit ihnen macht, als selbstverständlich hinzunehmen, dafür sind sie da.
Stereotype Aussagen wie „ohne Käse kann ich nicht“, „Kinder brauchen Fleisch“ und „ich steh nicht an der Spitze der Nahrungskette, um Salat zu essen“, werden von einer Generation an die nächste weiter gegeben.
Anerzogene Vorurteile über mangelnde Intelligenz und Leidensfähigkeit der Opfer rechtfertigen die vermeintliche Machtposition ebenso, wie anerzogene Vorurteile über die Wertigkeit und Vielfältigkeit veganer Alternativen.
Nicht nur unsere Eltern und Lehrer prägen unser Weltbild, es sind auch Massenmedien und die mit deren Input konform gehende Gesellschaft.
Wenn wir auf unsere innere Stimme, unser Bauchgefühl hören, merken wir, was stimmt und was falsch ist.
Aber die vielen Stimmen im Kopf, die als Echo anerzogener Gesellschaftsmuster Gegenteiliges vermitteln, sind meist lauter und halten uns im Trott.
Wir werden von klein auf manipuliert und wir lernen, uns selbst zu manipulieren, um nicht aus der Reihe zu tanzen. Egal, wie viel Blut an unseren Händen klebt...
Wenn es nicht das Blut unserer eigenen Art oder unserer Kuscheltiere ist, nehmen wir es hin und klammern erfolgreich alles aus, was uns die innere Stimme vermittelt, sofern sie nicht schon längst zum Schweigen verurteilt wurde.
Faschismus gegenüber nichtmenschlichen Tieren ist in diesem System gesellschaftsfähig.
Vielleicht hilft es uns, unser Verhalten besser zu verstehen, wenn wir uns in ein Kind hinein fühlen, das in einem religiös dogmatischen Staat aufwächst, in dem anders Denkende mit einem Feindbild versehen werden.
Was unterscheidet uns von diesem Kind und dem daraus entstehen Erwachsenen?
Es sind wohl nur Grauschattierungen, etwas mehr Demokratie, etwas mehr Toleranz, weil wir Glück hatten, hier und nicht dort aufzuwachsen.
Wirklich objektiv und ehrlich können wir nicht sein, wenn wir uns mit einer Rostbratwurst im Bauch gegen Nazis aussprechen.
Empathie ist nicht erlernbar, sie ist tief in uns verankert und wird von uns unterdrückt, weil wir es nicht anders gelernt haben.
Mitgefühl gegenüber den obligatorischen Opfern wird noch immer als Schwäche ausgelegt und erntet allgemeines Gelächter.
So lernen wir es von unseren Klassenkameraden, Kollegen und Fernsehköchen und so geben wir es an unsere Kinder weiter, während wir über andere Formen des Faschismus den Kopf schütteln.
Betrachten wir uns mal von außen, aus der Sicht eines Kindes, dem früh vermittelt wurde, dass es keinen Sinn macht, mit Hunden zu leiden und Schweine leiden zu lassen, so schütteln wir vielleicht über uns selbst den Kopf.
Wir erwarten von jenen, für die wir wegen politischer oder religiöser Ansichten kein Verständnis haben, dass sie von selbst drauf kommen, was bei ihnen falsch läuft, dass sie von allein den Weg aus ihren anerzogegen Denkmustern finden.
Vielleicht erwarten wir da ein bisschen zu viel, wenn wir es nicht mal schaffen, eine einheitliche Grundethik als Selbstverständlichkeit zu etablieren.
GO VEGAN!
Schlunz
Wir schütteln den Kopf über Rechtsradikale und religiöse Fanatiker.
Wir schütteln den Kopf über Prügeleltern und Tierquäler.
Wir schütteln über alles Mögliche den Kopf...
Dabei sind wir austauschbar.
Wir könnten genauso gut zu jenen gehören, über die wir den Kopf schütteln. Je nach dem, in welchem sozialen Kosmos wir aufgewachsen sind, verhalten wir uns demokratisch oder faschistoid, massenkonform oder aufrührerisch.
Unser gesamtes Weltbild ist anerzogen, selbst wenn wir das nicht glauben wollen.
Nicht nur dann, wenn das allgemeine und elterliche Umfeld zu dominant ist, fügt sich der Mensch und übernimmt ungefragt fast alles, was man ihm vorgekaut hat.
Viele Menschen wachsen mit einem Feindbild auf, das sie ihr Leben lang behalten und an ihre Kinder weiter geben. Darüber schütteln wir den Kopf.
Und sehr viele Menschen wachsen mit einem Opferbild auf, das sie ebenfalls nicht überdenken und an die nächste Generation weitergeben.
Unsere „Nutz- und Haustiere“ gehören zu diesen Opfern. Sie haben das, was der Mensch mit ihnen macht, als selbstverständlich hinzunehmen, dafür sind sie da.
Stereotype Aussagen wie „ohne Käse kann ich nicht“, „Kinder brauchen Fleisch“ und „ich steh nicht an der Spitze der Nahrungskette, um Salat zu essen“, werden von einer Generation an die nächste weiter gegeben.
Anerzogene Vorurteile über mangelnde Intelligenz und Leidensfähigkeit der Opfer rechtfertigen die vermeintliche Machtposition ebenso, wie anerzogene Vorurteile über die Wertigkeit und Vielfältigkeit veganer Alternativen.
Nicht nur unsere Eltern und Lehrer prägen unser Weltbild, es sind auch Massenmedien und die mit deren Input konform gehende Gesellschaft.
Wenn wir auf unsere innere Stimme, unser Bauchgefühl hören, merken wir, was stimmt und was falsch ist.
Aber die vielen Stimmen im Kopf, die als Echo anerzogener Gesellschaftsmuster Gegenteiliges vermitteln, sind meist lauter und halten uns im Trott.
Wir werden von klein auf manipuliert und wir lernen, uns selbst zu manipulieren, um nicht aus der Reihe zu tanzen. Egal, wie viel Blut an unseren Händen klebt...
Wenn es nicht das Blut unserer eigenen Art oder unserer Kuscheltiere ist, nehmen wir es hin und klammern erfolgreich alles aus, was uns die innere Stimme vermittelt, sofern sie nicht schon längst zum Schweigen verurteilt wurde.
Faschismus gegenüber nichtmenschlichen Tieren ist in diesem System gesellschaftsfähig.
Vielleicht hilft es uns, unser Verhalten besser zu verstehen, wenn wir uns in ein Kind hinein fühlen, das in einem religiös dogmatischen Staat aufwächst, in dem anders Denkende mit einem Feindbild versehen werden.
Was unterscheidet uns von diesem Kind und dem daraus entstehen Erwachsenen?
Es sind wohl nur Grauschattierungen, etwas mehr Demokratie, etwas mehr Toleranz, weil wir Glück hatten, hier und nicht dort aufzuwachsen.
Wirklich objektiv und ehrlich können wir nicht sein, wenn wir uns mit einer Rostbratwurst im Bauch gegen Nazis aussprechen.
Empathie ist nicht erlernbar, sie ist tief in uns verankert und wird von uns unterdrückt, weil wir es nicht anders gelernt haben.
Mitgefühl gegenüber den obligatorischen Opfern wird noch immer als Schwäche ausgelegt und erntet allgemeines Gelächter.
So lernen wir es von unseren Klassenkameraden, Kollegen und Fernsehköchen und so geben wir es an unsere Kinder weiter, während wir über andere Formen des Faschismus den Kopf schütteln.
Betrachten wir uns mal von außen, aus der Sicht eines Kindes, dem früh vermittelt wurde, dass es keinen Sinn macht, mit Hunden zu leiden und Schweine leiden zu lassen, so schütteln wir vielleicht über uns selbst den Kopf.
Wir erwarten von jenen, für die wir wegen politischer oder religiöser Ansichten kein Verständnis haben, dass sie von selbst drauf kommen, was bei ihnen falsch läuft, dass sie von allein den Weg aus ihren anerzogegen Denkmustern finden.
Vielleicht erwarten wir da ein bisschen zu viel, wenn wir es nicht mal schaffen, eine einheitliche Grundethik als Selbstverständlichkeit zu etablieren.
GO VEGAN!
Schlunz
***
Donnerstag, 29. August 2013
Zwischen Heckenschützen und Granaten...
***
Du kommst aus einem Verfolgerstaat.
Du bist mit Deinen Kindern auf der Flucht, hast alles hinter Dir gelassen, Verwandte, Freunde, Dein Haus, sofern es noch steht...
Du findest, ein Land, das Dich aufnimmt und natürlich nimmst Du die Hilfe an, so ungewiss die Zukunft auch sein mag. Es muss doch irgendwie weitergehen!
Und dann stehen da Menschen vor dem Haus, wohlgenährt, kräftig, mit neuen Schuhen.
Sie haben wahrscheinlich keine anderen Probleme als ihre Altersvorsorge, Mindestlöhne, die Angst, sich nicht das neueste Smartphone leisten zu können und dass ihr Fußballverein absteigen könnte.
Und sie bedrohen Dich und Deine Kinder, rufen böse Parolen, werden handgreiflich, bis Du mit Deinen Kindern zitternd weiterziehst. Wohin...?!
Es sei Dir gestattet, diesen Menschen ein ähnliches Schicksal zu wünschen, dass auch sie mal die Erfahrung machen, statt Hilfe nur verschlossene Türen und Hass zu ernten.
Du denkst, es geht diesen Menschen viel zu gut, sie haben noch kein wirkliches Leid erlebt, wissen nicht, was Angst ist, sie sind dekadent, arrogant und dumm? Du hast recht!
Doch das hilft Dir wenig. Du willst nicht in einem Land bleiben, in dem Du um das Wohl Deiner Kinder kaum weniger fürchten musst, als in Deiner Heimat.
Und so haben sie gewonnen. Nicht an Menschlichkeit, nicht an Wohlstand, nur an Perversion.
Und während Du mit Deinen Kindern das Haus verlässt, in dem Du nicht erwünscht bist, gehst Du auch an Menschen vorbei, die Dir wohlgewollen sind, die sich den bösen Menschen entgegen stellen.
Du siehst, dass sie sich für ihre Landsleute schämen, dass manche weinen und mit Dir leiden.
Doch auch das hilft Dir nicht! Es ist zu spät, Dein Vertrauen wurde gebrochen, Deine Hoffnung ist um ein weiteres Mal geschwunden.
Es tut mir leid! Auch ich weine um Dich und Deine Kinder!
Und ich schäme mich!
Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann Geborgenheit, Toleranz und Liebe findest!
Wir haben eigentlich alles, was Du brauchst.
Wir haben Milliardenüberschüsse, sind Exportweltmeister...
Und wir haben Arschlöcher. Dumme Arschlöcher, die Dir und Deinen Kindern Angst machen...
Die brauchst Du nicht. Die braucht niemand. Es sind zu viele!
Da, wo Du herkommst, sind jetzt ne Menge Häuser frei, es gibt viel zu tun, viel aufzuräumen, zwischen Heckenschützen und Granaten...
Dort könnten sich diese Arschlöcher mal neu orientieren, ihr Leben übderdenken, sofern sie es nicht am Tag der Ankunft verlieren...
Vielleicht gäbe ihnen ein Besuch in Deiner Heimat die Möglichkeit, zu reflektieren, die eigene Perspektive zu überdenken...
Doch für einen solchen "Abenteuerurlaub" sind sie zu feige.
Dick, verwöhnt, unfähig, sich anzupassen, am Boden zerstört, wenn das Laken im Hotelzimmer mit fremden Haaren verseucht ist...
Als Du mit Deinen Kindern durchgefroren auf dem Flüchtlingsboot gesessen hast, konntest Du Dir nicht vorstellen, dass es solche Menschen gibt.
Jetzt weißt Du es.
Und es tut mir leid...
Schlunz
Du kommst aus einem Verfolgerstaat.
Du bist mit Deinen Kindern auf der Flucht, hast alles hinter Dir gelassen, Verwandte, Freunde, Dein Haus, sofern es noch steht...
Du findest, ein Land, das Dich aufnimmt und natürlich nimmst Du die Hilfe an, so ungewiss die Zukunft auch sein mag. Es muss doch irgendwie weitergehen!
Und dann stehen da Menschen vor dem Haus, wohlgenährt, kräftig, mit neuen Schuhen.
Sie haben wahrscheinlich keine anderen Probleme als ihre Altersvorsorge, Mindestlöhne, die Angst, sich nicht das neueste Smartphone leisten zu können und dass ihr Fußballverein absteigen könnte.
Und sie bedrohen Dich und Deine Kinder, rufen böse Parolen, werden handgreiflich, bis Du mit Deinen Kindern zitternd weiterziehst. Wohin...?!
Es sei Dir gestattet, diesen Menschen ein ähnliches Schicksal zu wünschen, dass auch sie mal die Erfahrung machen, statt Hilfe nur verschlossene Türen und Hass zu ernten.
Du denkst, es geht diesen Menschen viel zu gut, sie haben noch kein wirkliches Leid erlebt, wissen nicht, was Angst ist, sie sind dekadent, arrogant und dumm? Du hast recht!
Doch das hilft Dir wenig. Du willst nicht in einem Land bleiben, in dem Du um das Wohl Deiner Kinder kaum weniger fürchten musst, als in Deiner Heimat.
Und so haben sie gewonnen. Nicht an Menschlichkeit, nicht an Wohlstand, nur an Perversion.
Und während Du mit Deinen Kindern das Haus verlässt, in dem Du nicht erwünscht bist, gehst Du auch an Menschen vorbei, die Dir wohlgewollen sind, die sich den bösen Menschen entgegen stellen.
Du siehst, dass sie sich für ihre Landsleute schämen, dass manche weinen und mit Dir leiden.
Doch auch das hilft Dir nicht! Es ist zu spät, Dein Vertrauen wurde gebrochen, Deine Hoffnung ist um ein weiteres Mal geschwunden.
Es tut mir leid! Auch ich weine um Dich und Deine Kinder!
Und ich schäme mich!
Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann Geborgenheit, Toleranz und Liebe findest!
Wir haben eigentlich alles, was Du brauchst.
Wir haben Milliardenüberschüsse, sind Exportweltmeister...
Und wir haben Arschlöcher. Dumme Arschlöcher, die Dir und Deinen Kindern Angst machen...
Die brauchst Du nicht. Die braucht niemand. Es sind zu viele!
Da, wo Du herkommst, sind jetzt ne Menge Häuser frei, es gibt viel zu tun, viel aufzuräumen, zwischen Heckenschützen und Granaten...
Dort könnten sich diese Arschlöcher mal neu orientieren, ihr Leben übderdenken, sofern sie es nicht am Tag der Ankunft verlieren...
Vielleicht gäbe ihnen ein Besuch in Deiner Heimat die Möglichkeit, zu reflektieren, die eigene Perspektive zu überdenken...
Doch für einen solchen "Abenteuerurlaub" sind sie zu feige.
Dick, verwöhnt, unfähig, sich anzupassen, am Boden zerstört, wenn das Laken im Hotelzimmer mit fremden Haaren verseucht ist...
Als Du mit Deinen Kindern durchgefroren auf dem Flüchtlingsboot gesessen hast, konntest Du Dir nicht vorstellen, dass es solche Menschen gibt.
Jetzt weißt Du es.
Und es tut mir leid...
Schlunz
***
Montag, 12. August 2013
animal.fair empfiehlt...
...Bilder- und Kinderbücher von Schlunz
Toll geschriebene Rezension... ;o)
http://www.animalfair.at/2013/08/animal-fair-empfiehlt-bilder-und-kinderbucher-von-schlunz/
Toll geschriebene Rezension... ;o)
http://www.animalfair.at/2013/08/animal-fair-empfiehlt-bilder-und-kinderbucher-von-schlunz/
***
Mittwoch, 19. Juni 2013
"Der kleine Faschismus"
***
Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen und politisch aktive Linke haben oft eins gemeinsam: Sie stehen moralisch und intellektuell auf einem "Gutmenschenpodest", welches anfängt zu wackeln, wenn Veganer das Umfeld betreten.
Kognitive Dissonanz durch Grundethik.
Einem Nazi ist scheißegal, ob Du vegan bist oder nicht, der denkt höchstens "Adolf war ja auch Vegetarier".
Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen, Lehrer, etc. und politisch aktive Linke ertragen Deinen Veganismus meist nur mit Störgefühlen.
Dazu musst Du nichts machen, nichts sagen, nicht mal irgendwie gucken, es reicht, dass sie wissen, dass Du vegan bist.
Der Grund liegt darin, dass sie die Grundethik, das moralische Gesamtpaket längst erkannt haben, dass sie die Zusammenhänge verstehen und sich dennoch gegensätzlich verhalten. Sie möchten nicht an Widersprüchliches erinnert werden (solange Mörder unter sich sind, ist das Morden legitim...).
Auch der "Gutmensch" weiß: "Angriff ist die beste Verteidigung" und es wird erstmal nach den Leichen im veganen Keller gesucht.
Wenn diese nicht auffindbar sind, kommt als nächste Stufe das Schönreden des eigenen Speziesismus (nur Biofleisch und so) und wenn das auch nicht klappt, wird der Veganismus schlecht geredet (Klischees über Mangelerscheinungen und eingeschränkte Möglichkeiten).
Wenn man genug Bullshit labert, wird schon irgendwas dabei sein, was auch den nervenstärksten veganen Menschen aus der Fassung bringt und spätestens dann hat man die Bestätigung: "So möchte ich nicht werden!"
Daraus entsteht der Umkehrschluß, dass man sich, der Welt und vielleicht sogar den Tieren einen Gefallen tut, wenn man weiterhin unvegan lebt.
Damit ist man gerüstet und dem nächsten Veganer, dem man begegnet, wird dann erstmal die vermeintliche Intoleranz des Vorgängers angelastet.
Wie schnell man sich selber über Bullshit in anderen Bereichen aufregt, wo man wegen allgemein anerkannter "Political Correctness" sogar Applaus erntet, ist nebensächlich.
Wenn sie Menschen therapieren, resozialisieren und am Weltbild rütteln, gehen sie an die Wurzeln, suchen in der Vergangenheit des Betreuten nach Ursachen und Lösungspunkten.
Wenn es um ihre eigenen Verhaltensweisen geht, ist es legitim, die Erziehung als unumkehrbaren Vorwand einzusetzen.
"Ich bin damit groß geworden, mein Onkel hatte Hühner und bla bla..."
Ich kenne Veganer in diesen Berufs- und Lebensbereichen, die das Geschriebene bestätigen können.
Sie haben den Wunsch, dass ihre Kollegen, Mitstreiter und Genossen mal das ethische Gesamtpaket öffnen, statt Regelmäßig "den kleinen Faschismus" zu leben.
"Der kleine Faschismus" ist meine analoge Wortkreation für Speziesismus.
Man kann sich zwar streiten, ob das nicht genauso großer Faschismus ist, wie der gegenüber Menschen, aber da auch erwähnte "Gutmenschen" ihre Spezies über alle anderen stellen, halte ich das "kleine" für eine legitime geistige Einparkhilfe.
Siehe auch:
http://schlunz-extra.blogspot.de/2009/03/papa-warum-leben-wir-vegan.html
http://schlunz-extra.blogspot.de/2013/03/mein-kind-soll-das-selbst-entscheiden.html
In der Hoffnung, dass ich hiermit den einen oder anderen "Gutmenschen" erreiche, verbleibe ich hochachtungsvoll vor Einsatz und Hingabe. Da ist wie gesagt noch Platz nach oben, man muss nur etwas unterlassen (less is more!).
Go vegan! ;o)
LG, Schlunz
Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen und politisch aktive Linke haben oft eins gemeinsam: Sie stehen moralisch und intellektuell auf einem "Gutmenschenpodest", welches anfängt zu wackeln, wenn Veganer das Umfeld betreten.
Kognitive Dissonanz durch Grundethik.
Einem Nazi ist scheißegal, ob Du vegan bist oder nicht, der denkt höchstens "Adolf war ja auch Vegetarier".
Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen, Lehrer, etc. und politisch aktive Linke ertragen Deinen Veganismus meist nur mit Störgefühlen.
Dazu musst Du nichts machen, nichts sagen, nicht mal irgendwie gucken, es reicht, dass sie wissen, dass Du vegan bist.
Der Grund liegt darin, dass sie die Grundethik, das moralische Gesamtpaket längst erkannt haben, dass sie die Zusammenhänge verstehen und sich dennoch gegensätzlich verhalten. Sie möchten nicht an Widersprüchliches erinnert werden (solange Mörder unter sich sind, ist das Morden legitim...).
Auch der "Gutmensch" weiß: "Angriff ist die beste Verteidigung" und es wird erstmal nach den Leichen im veganen Keller gesucht.
Wenn diese nicht auffindbar sind, kommt als nächste Stufe das Schönreden des eigenen Speziesismus (nur Biofleisch und so) und wenn das auch nicht klappt, wird der Veganismus schlecht geredet (Klischees über Mangelerscheinungen und eingeschränkte Möglichkeiten).
Wenn man genug Bullshit labert, wird schon irgendwas dabei sein, was auch den nervenstärksten veganen Menschen aus der Fassung bringt und spätestens dann hat man die Bestätigung: "So möchte ich nicht werden!"
Daraus entsteht der Umkehrschluß, dass man sich, der Welt und vielleicht sogar den Tieren einen Gefallen tut, wenn man weiterhin unvegan lebt.
Damit ist man gerüstet und dem nächsten Veganer, dem man begegnet, wird dann erstmal die vermeintliche Intoleranz des Vorgängers angelastet.
Wie schnell man sich selber über Bullshit in anderen Bereichen aufregt, wo man wegen allgemein anerkannter "Political Correctness" sogar Applaus erntet, ist nebensächlich.
Wenn sie Menschen therapieren, resozialisieren und am Weltbild rütteln, gehen sie an die Wurzeln, suchen in der Vergangenheit des Betreuten nach Ursachen und Lösungspunkten.
Wenn es um ihre eigenen Verhaltensweisen geht, ist es legitim, die Erziehung als unumkehrbaren Vorwand einzusetzen.
"Ich bin damit groß geworden, mein Onkel hatte Hühner und bla bla..."
Ich kenne Veganer in diesen Berufs- und Lebensbereichen, die das Geschriebene bestätigen können.
Sie haben den Wunsch, dass ihre Kollegen, Mitstreiter und Genossen mal das ethische Gesamtpaket öffnen, statt Regelmäßig "den kleinen Faschismus" zu leben.
"Der kleine Faschismus" ist meine analoge Wortkreation für Speziesismus.
Man kann sich zwar streiten, ob das nicht genauso großer Faschismus ist, wie der gegenüber Menschen, aber da auch erwähnte "Gutmenschen" ihre Spezies über alle anderen stellen, halte ich das "kleine" für eine legitime geistige Einparkhilfe.
Siehe auch:
http://schlunz-extra.blogspot.de/2009/03/papa-warum-leben-wir-vegan.html
http://schlunz-extra.blogspot.de/2013/03/mein-kind-soll-das-selbst-entscheiden.html
In der Hoffnung, dass ich hiermit den einen oder anderen "Gutmenschen" erreiche, verbleibe ich hochachtungsvoll vor Einsatz und Hingabe. Da ist wie gesagt noch Platz nach oben, man muss nur etwas unterlassen (less is more!).
Go vegan! ;o)
LG, Schlunz
Sonntag, 31. März 2013
"Mein Kind soll das selbst entscheiden"
***
Vor ein paar Tagen wurde ich zu meiner Meinung über vegane Eltern gefragt, die sagen, dass ihr Kind selbst entscheiden soll, wie es sich ernährt, die zwar "etwas Positives" vorleben, ansonsten aber keinen Einfluss ausüben wollen.
Diese Einstellung wird von vielen Menschen bevorzugt, damit sich das Kind in der Schule und unter Freunden nicht "ausgegrenzt" fühlt.
Ich überlegte kurz, was ich antworte und dann fiel mir erstmal Folgendes auf: Meine Eltern machten mir einst klar, dass es für mich kein Kriegsspielzeug gibt und dass sie mir weder Plastikpanzer noch Maschinengewehre kaufen.
Deshalb wurde ich nicht ausgegrenzt.
Oft passten sich die anderen Kids mir an. Wenn ich der Einzige ohne Knarre, Panzer oder Plastiksoldaten war, spielten wir halt etwas anderes als "Krieg" oder "Cowboy und Indianer".
Man brachte mir auch bei, dass ich nicht mit dem Finger auf Menschen zeigen und "PENG PENG" sagen darf. Auch deshalb wurde ich nie gemieden, selbst wenn meine Spielkameraden auf alles "schossen", was zwei oder vier Beine hat.
Diese grundpazifistische Einstellung meiner Eltern wird allgemein als "löblich" empfunden.
Klar, Gewalt gegenüber Menschen ist scheiße, selbst dann, wenn sie im Spiel simuliert wird. Man weiß scheinbar um die Zusammenhänge zwischen spielerischer und ernsthafter Handlung.
Warum sollten also vegane Eltern, die sicherlich intervenieren würden, wenn ihre Kinder an Satanistenpartys oder Wehrsportveranstaltungen teilnehmen wollen, beide Augen zudrücken, sobald es um nichtmenschliche Tiere geht?
Vielleicht, weil sie darum wissen, dass sich sowohl Kinder als auch Kindergärtner und Lehrer gerne dazu hinreißen lassen, vegane/vegetarische Kinder kollektiv mit Klischees zu konfrontieren.
Kognitive Dissonanz durch ein schlechtes Gewissen, dessen Ausmaß wirklich groß sein muss, wenn sich pädagogisch ausgebildete Erwachsene dazu hinreißen lassen, Kinder zu mobben und auszugrenzen...
Das ist nicht die Regel aber dennoch peinliche Realität, zu viele vegane Kinder und Eltern können das bestätigen.
Je nach Selbstbewusstsein und Härtegrad des Mobbings leiden Kinder natürlich darunter und insofern konnte ich die Frage nicht klar beantworten.
Mit 14 entschied ich mich, keine Tiere mehr zu essen und damit schwamm ich voll gegen den Strom, doch das war meine eigene Entscheidung.
Wenn vegane Eltern ihren Kindern vermitteln, dass sie Gewalt gegenüber Menschen nicht dulden, während Gewalt gegenüber Tieren die Privatsache des Kindes bleibt, handeln sie speziesistisch. Das zumindest sollte ihnen klar sein.
Ich weiß, dass es viele vegane Kinder gibt, die aus sich heraus mit voller Lebensfreude geradezu ansteckend wirken und Zweifler mit schlichter Argumentation zu neuen Denkansätzen bringen.
Vielleicht sind sie ja ein Anreiz, es zu unterlassen, für ein bequemes Leben in dieser kaputten Gesellschaft leidensfähige Individuen zu opfern...
Siehe hierzu auch: "Papa, warum leben wir vegan?"
Vor ein paar Tagen wurde ich zu meiner Meinung über vegane Eltern gefragt, die sagen, dass ihr Kind selbst entscheiden soll, wie es sich ernährt, die zwar "etwas Positives" vorleben, ansonsten aber keinen Einfluss ausüben wollen.
Diese Einstellung wird von vielen Menschen bevorzugt, damit sich das Kind in der Schule und unter Freunden nicht "ausgegrenzt" fühlt.
Ich überlegte kurz, was ich antworte und dann fiel mir erstmal Folgendes auf: Meine Eltern machten mir einst klar, dass es für mich kein Kriegsspielzeug gibt und dass sie mir weder Plastikpanzer noch Maschinengewehre kaufen.
Deshalb wurde ich nicht ausgegrenzt.
Oft passten sich die anderen Kids mir an. Wenn ich der Einzige ohne Knarre, Panzer oder Plastiksoldaten war, spielten wir halt etwas anderes als "Krieg" oder "Cowboy und Indianer".
Man brachte mir auch bei, dass ich nicht mit dem Finger auf Menschen zeigen und "PENG PENG" sagen darf. Auch deshalb wurde ich nie gemieden, selbst wenn meine Spielkameraden auf alles "schossen", was zwei oder vier Beine hat.
Diese grundpazifistische Einstellung meiner Eltern wird allgemein als "löblich" empfunden.
Klar, Gewalt gegenüber Menschen ist scheiße, selbst dann, wenn sie im Spiel simuliert wird. Man weiß scheinbar um die Zusammenhänge zwischen spielerischer und ernsthafter Handlung.
Warum sollten also vegane Eltern, die sicherlich intervenieren würden, wenn ihre Kinder an Satanistenpartys oder Wehrsportveranstaltungen teilnehmen wollen, beide Augen zudrücken, sobald es um nichtmenschliche Tiere geht?
Vielleicht, weil sie darum wissen, dass sich sowohl Kinder als auch Kindergärtner und Lehrer gerne dazu hinreißen lassen, vegane/vegetarische Kinder kollektiv mit Klischees zu konfrontieren.
Kognitive Dissonanz durch ein schlechtes Gewissen, dessen Ausmaß wirklich groß sein muss, wenn sich pädagogisch ausgebildete Erwachsene dazu hinreißen lassen, Kinder zu mobben und auszugrenzen...
Das ist nicht die Regel aber dennoch peinliche Realität, zu viele vegane Kinder und Eltern können das bestätigen.
Je nach Selbstbewusstsein und Härtegrad des Mobbings leiden Kinder natürlich darunter und insofern konnte ich die Frage nicht klar beantworten.
Mit 14 entschied ich mich, keine Tiere mehr zu essen und damit schwamm ich voll gegen den Strom, doch das war meine eigene Entscheidung.
Wenn vegane Eltern ihren Kindern vermitteln, dass sie Gewalt gegenüber Menschen nicht dulden, während Gewalt gegenüber Tieren die Privatsache des Kindes bleibt, handeln sie speziesistisch. Das zumindest sollte ihnen klar sein.
Ich weiß, dass es viele vegane Kinder gibt, die aus sich heraus mit voller Lebensfreude geradezu ansteckend wirken und Zweifler mit schlichter Argumentation zu neuen Denkansätzen bringen.
Vielleicht sind sie ja ein Anreiz, es zu unterlassen, für ein bequemes Leben in dieser kaputten Gesellschaft leidensfähige Individuen zu opfern...
Siehe hierzu auch: "Papa, warum leben wir vegan?"
***
Donnerstag, 28. März 2013
"Tofu? Tofu? Tofu?"
***
Propaganda:
http://www.brainwaves.de/de/referenzen/arbeiten/deutscher-fleischer-verband/
Realität:
http://www.gundja.de/veganblog/files/category-95-hauptgerichte.php
Mehr muss ich dazu nicht sagen. ;o)
LG, Schlunz
Propaganda:
http://www.brainwaves.de/de/referenzen/arbeiten/deutscher-fleischer-verband/
Realität:
http://www.gundja.de/veganblog/files/category-95-hauptgerichte.php
Mehr muss ich dazu nicht sagen. ;o)
LG, Schlunz
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Sonntag, 24. März 2013
Facebook und die Tierschützer
***
Auf der weltgrößten Selbstdarstellungsplattform teilen "Tierfreunde" jeden Tag widerliche Bilder, auf denen man sieht, wie Chinesen und Hobby-Tierquäler mit Hunden und Katzen umgehen (untermauert von rassistischen und misanthropischen Kommentaren).
Ich möchte, dass diese zahlreich vorhandenen "Tierfreunde" sich ein paar Dinge klar machen:
Menschen fotografieren andere Menschen, die Tiere erschießen, lebendig häuten oder sonstwie quälen. Das Phänomen gibt es seit der Erfindung der Kamera.
Ob solche Fotos/Filme aus dokumentarischen Zwecken oder aus reinem "Spass an der Freude" entstehen, erschließt sich, wenn man beim Betrachten etwas mitdenkt.
Material aus Schlachthöfen und "Nutztierbetrieben" ist oft dokumentarischer Natur, wie die Arbeit von Dirk Gießelmann. Das zu teilen, halte ich für legitim und wichtig.
Fotos von privaten Jagd- und Tierqualsessions entstehen aus reinem Sadismus. Auch diese Fotos werden auf Facebook fleißig geteilt und kommentiert.
Die Kommentare sind dann meistens verallgemeneinernd und rachsüchtig ("Menschen sind … man sollte sie …"). Obligatorische Folterfantasien mit breiter Zustimmung.
Solch faschistoide Verallgemeinerungen und Aufrufe zur Lynchjustiz kommen selten auf, wenn der Mensch seiner eigenen Spezies gegenübersteht. Dann unterscheiden wir zwischen den "bösen" und den "guten" Menschen (Polizisten vs. Aktivisten, etc.).
Ich glaube, manche von den Tierrechtlern und Tierschützern, die im Netz den Dreck von Sadisten teilen und diesen mit noch größerem Sadismus kommentieren, machen das nur, um der Tierrechtsarbeit zu schaden... Andere machen es, weil sie sich damit von den eigenen Leichen im Keller ablenken... Und ein paar wenige, die ich hiermit erreichen will, haben noch nicht erkannt, dass neben dem Reflektieren auch das Differenzieren von Bedeutung ist.
Amoklauf beginnt nicht am Tatort, er beginnt in unseren Herzen und Gedanken. Für jeden Gedanken, den wir teilen, übernehmen wir Verantwortung und wieweit er zu einer Kettenreaktion führt, können wir nicht beurteilen.
Wenn sich angebliche Ethiker selbst als Teil der allgemeinen Verrohung präsentieren, ist nichts gewonnen!
Merke: Tiere in "Privathaltung" werden schon immer misshandelt, in dieser Gesellschaft ist nicht jeder auf dem gleichen geistigen Entwicklungsstand. Ein weiterer Anreiz für Menschen, die ihre vermeintliche Macht gern am nichtmenschlichen Tier ausleben, ist das öffentliche Teilen der Tat im Internet. Sicher freuen sie sich, wenn sie sehen, wie viele Menschen sich über ihren Dreck aufregen und sich zu schlimmen Aussagen hinreißen lassen.
Wenn irgendwo ein Besoffener seinen Collie poppt oder seine Katzen ins Meer wirft, steht der Kumpel mit der Kamera daneben und weiß um die vielen Tierfreunde, die seinem Video zu internationalem Ruhm verhelfen.
Und kaum hat man seine Gewaltfantasien gegenüber dem Tierquäler gedacht, geschrieben und gepostet, ist man keinen Deut besser...
Wenn Du also wieder mal ein Bild siehst, auf dem man etwas Furchtbares sieht, frage Dich, ob das Teilen wirklich Sinn macht, ob es sich um ein Bild handelt, das sensibilisiert und klar auf einen Umstand hinweist, bei dem es möglich ist, aktivistisch/boykottiv zu handeln, sowohl bei sich selbst als auch in der Gesellschaft – > oder ob es sich um ein Bild handelt, das einfach nur furchtbar ist, um furchtbar zu sein und bis auf fassungsloses Entsetzen keine weiteren Anhalts- und Lösungspunkte bietet.
Bis auf die Verbreitung negativer Energie, deren Ausmaß Du nicht überblicken kannst, wirst Du mit einem solchen Bild nichts erreichen. Das gilt auch für rachsüchtige Kommentare.
Ethik ist Ethik und kein Schlachtfeld! Okay? ;o)
LG, Schlunz
Auf der weltgrößten Selbstdarstellungsplattform teilen "Tierfreunde" jeden Tag widerliche Bilder, auf denen man sieht, wie Chinesen und Hobby-Tierquäler mit Hunden und Katzen umgehen (untermauert von rassistischen und misanthropischen Kommentaren).
Ich möchte, dass diese zahlreich vorhandenen "Tierfreunde" sich ein paar Dinge klar machen:
Menschen fotografieren andere Menschen, die Tiere erschießen, lebendig häuten oder sonstwie quälen. Das Phänomen gibt es seit der Erfindung der Kamera.
Ob solche Fotos/Filme aus dokumentarischen Zwecken oder aus reinem "Spass an der Freude" entstehen, erschließt sich, wenn man beim Betrachten etwas mitdenkt.
Material aus Schlachthöfen und "Nutztierbetrieben" ist oft dokumentarischer Natur, wie die Arbeit von Dirk Gießelmann. Das zu teilen, halte ich für legitim und wichtig.
Fotos von privaten Jagd- und Tierqualsessions entstehen aus reinem Sadismus. Auch diese Fotos werden auf Facebook fleißig geteilt und kommentiert.
Die Kommentare sind dann meistens verallgemeneinernd und rachsüchtig ("Menschen sind … man sollte sie …"). Obligatorische Folterfantasien mit breiter Zustimmung.
Solch faschistoide Verallgemeinerungen und Aufrufe zur Lynchjustiz kommen selten auf, wenn der Mensch seiner eigenen Spezies gegenübersteht. Dann unterscheiden wir zwischen den "bösen" und den "guten" Menschen (Polizisten vs. Aktivisten, etc.).
Ich glaube, manche von den Tierrechtlern und Tierschützern, die im Netz den Dreck von Sadisten teilen und diesen mit noch größerem Sadismus kommentieren, machen das nur, um der Tierrechtsarbeit zu schaden... Andere machen es, weil sie sich damit von den eigenen Leichen im Keller ablenken... Und ein paar wenige, die ich hiermit erreichen will, haben noch nicht erkannt, dass neben dem Reflektieren auch das Differenzieren von Bedeutung ist.
Amoklauf beginnt nicht am Tatort, er beginnt in unseren Herzen und Gedanken. Für jeden Gedanken, den wir teilen, übernehmen wir Verantwortung und wieweit er zu einer Kettenreaktion führt, können wir nicht beurteilen.
Wenn sich angebliche Ethiker selbst als Teil der allgemeinen Verrohung präsentieren, ist nichts gewonnen!
Merke: Tiere in "Privathaltung" werden schon immer misshandelt, in dieser Gesellschaft ist nicht jeder auf dem gleichen geistigen Entwicklungsstand. Ein weiterer Anreiz für Menschen, die ihre vermeintliche Macht gern am nichtmenschlichen Tier ausleben, ist das öffentliche Teilen der Tat im Internet. Sicher freuen sie sich, wenn sie sehen, wie viele Menschen sich über ihren Dreck aufregen und sich zu schlimmen Aussagen hinreißen lassen.
Wenn irgendwo ein Besoffener seinen Collie poppt oder seine Katzen ins Meer wirft, steht der Kumpel mit der Kamera daneben und weiß um die vielen Tierfreunde, die seinem Video zu internationalem Ruhm verhelfen.
Und kaum hat man seine Gewaltfantasien gegenüber dem Tierquäler gedacht, geschrieben und gepostet, ist man keinen Deut besser...
Wenn Du also wieder mal ein Bild siehst, auf dem man etwas Furchtbares sieht, frage Dich, ob das Teilen wirklich Sinn macht, ob es sich um ein Bild handelt, das sensibilisiert und klar auf einen Umstand hinweist, bei dem es möglich ist, aktivistisch/boykottiv zu handeln, sowohl bei sich selbst als auch in der Gesellschaft – > oder ob es sich um ein Bild handelt, das einfach nur furchtbar ist, um furchtbar zu sein und bis auf fassungsloses Entsetzen keine weiteren Anhalts- und Lösungspunkte bietet.
Bis auf die Verbreitung negativer Energie, deren Ausmaß Du nicht überblicken kannst, wirst Du mit einem solchen Bild nichts erreichen. Das gilt auch für rachsüchtige Kommentare.
Ethik ist Ethik und kein Schlachtfeld! Okay? ;o)
LG, Schlunz
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