Freitag, 16. Oktober 2015

Uschi K.

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Uschi K. vermittelt den halben Tag lang rumänische Straßenhunde auf Facebook.
Sie kennt sogar die Leute persönlich, die die Hunde in Rumänien abholen.
Darauf ist sie stolz.
Die andere Hälfte des Tages hetzt sie gegen Flüchtlinge.
Schleuser findet sie widerlich.
Auch jene, die nur helfen wollen und kein Geld verlangen.
Uschi hasst „Tierquäler“ und Menschen, die sogenannte „Listenhunde“ als „gefährlich“ einstufen.
Bei Syrern und Afghanen ist das anders. Die sehen für sie alle „gefährlich“ aus.
Weil Uschi arbeitslos ist und mit ihrem Geld kaum über den Monat kommt, kriegt sie „einen Hals“, wenn sie sieht, dass den Flüchtlingen „das Geld in den Arsch geschoben wird“.
Deshalb ist es praktisch, dass sie in der Nähe von Dresden wohnt und jeden Montag mit vielen anderen Pegida-Zombies durch die Straßen wanken darf.
Da schreit sie dann Parolen, die sie von Plakaten mit Schreibfehlern abliest.
Wenn man Uschi fragt, ob sie auch schon mal gegen die Steuergeldverschwendung bei hirnlosen Bauprojekten demonstriert hat, gegen korrupte Bänker oder gegen den deutschen Waffenhandel, der die Flüchtlingskrise mitverantwortet, sagt sie „ach hör doch auf“ und läuft weg.
Das sind doch eher Themen, mit denen sich Globalisierungsgegner und „linke Chaoten“ befassen.
Die korrupten Bauherren, Bänker und Waffenhändler „sind wenigstens Deutsche“, denkt sich Uschi.
Das spendet Trost und mindert das Verlustgefühl.
Vor drei Jahren hat sich Uschi noch als „antifaschistisch“ bezeichnet.
Genauso wie viele ihrer Freunde und Freundinnen, die nun ebenfalls gegen Flüchtlinge hetzen.
Antifaschistisch sein war im Trend.
Einst stellte sie sich die Frage, „wie es zu einem Dritten Reich kommen konnte“.
Jetzt hat sie die Antwort.
Durch gefühlskalte Propaganda auf dem Nährboden von Verlustangst, Missgunst und Egoismus.
Und ja, natürlich auch eine große Portion Dummheit. Aber wenn man Uschi sagt, dass sie dumm ist, bringt das ja auch nicht viel, also muss man das gar nicht erst erwähnen.
In jedem Fall macht sie genau das, was auch damals getan wurde, bevor es richtig los ging.
Wahrscheinlich ist sie sich der Parallelen gar nicht bewusst und sie ist auch nicht in der Lage, soweit verknüpfend zu denken und vorauszuschauen, dass sie erkennt, wofür sie sich mitverantwortlich macht.
So geht es Vielen, die mit ihr Montags schreiend durch die Straßen ziehen und braunen Dreck im Netz teilen.
Ein paar Wenige unter ihnen verstehen die Zusammenhänge und sie freuen sich über so viele dumme Menschen, die ihnen folgen.
Uschi wird wohl die Kurve nicht mehr kriegen. Es fällt ihr viel zu leicht, zu hassen und wo der Hass regiert, muss der Kopf nicht viel arbeiten.
Wer sie auf ihre Doppelmoral hinweist, wird ebenfalls gehasst.
Uschi ist natürlich frei erfunden und die Ähnlichkeit mit real existierenden Personen ist beabsichtigt.
Es gibt leider viel zu viele Menschen wie Uschi...


Schlunz 14.10.2015

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Samstag, 3. Oktober 2015

Wuschel im Vorverkauf

Das Buch ist fertig und im Vorverkauf. ;o)


Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover

“Große Bären müssen Fische fangen!”
Der alte Karpfen sieht das anders...
Müssen “moderne Bären” mit bunten Haaren, Hose und Halskette Fische fangen? Muss der “moderne Mensch” Fleisch grillen und Leder tragen?
Mit ein wenig fremder Hilfe kommt Wuschel zu dem Schluß, dass es besser ist, dem alten Karpfen Gesellschaft zu leisten als ihn zu fangen und er bekommt dennoch die Gelegenheit zu zeigen, dass er schon ein “großer Bär” ist.

Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.

Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.

Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.

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Montag, 9. Februar 2015

Ich bin nicht Charlie

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Kurz nach dem Charlie-Hebdo-Attentat ließ ich mich dazu hinreißen, ebenfalls einen Cartoon zu zeichnen, unter dem das obligatorische „Ich bin Charlie“ steht.
Davon möchte ich mich distanzieren. Ich bin nicht Charlie.
Meine Intention lag in der Solidarität mit den Zeichnern, ich hatte in den Neunzigern diverse Cartoon-Publikationen in Printmedien und sehe sie als Kollegen.
Während bei Demonstrationen und Mahnwachen unzählige Stifte in die Höhe gehalten wurden, saßen diese Kollegen mit einem „jetzt erst recht“ im Hinterkopf an weiteren Gags über den Propheten, die dann in mehreren Auflagen weggingen, wie die warmen Semmeln.
Die gesamte islamische Welt möchte das nicht, ist angepisst, wenn man ihren Propheten darstellt.
Warum man das nicht respektieren kann, ist mir ein Rätsel.
„Satire darf alles“ hieß es dann schnell, locker aus der Hüfte argumentiert. Darf sie alles?
Darf sie Schweinemastanlagen mit Konzentrationslagern vergleichen? Darf sie die Politik Israels und den jüdisch orthodoxen Glauben kritisieren?
Nein. Macht sie auch nicht, oder es gibt was auf den Deckel.
Und während die Medien ausschließlich negativ über den Islam berichten und somit die allgemeine Islamophobie schüren, dürfen sich die Zeichner von Charlie Hebdo fragen, wieweit sie sich daran beteiligen.

Bleibt die Frage, ob es tatsächlich Islamisten waren, die da rumgeballert haben.
Al Qaida hat sich zu dem Attentat bekannt, also dieselben Leute, die den Abriss des World Trade Centers auf ihre Kappe nehmen.
Wenn man sich mit diesem Vorfall und der Entstehungsgeschichte von Al Qaida etwas vertraut macht, wundert man sich kaum über Attentäter in schusssicheren Westen, die ihre Personalien im Auto „verlieren“.
Dass auch Erdogan ganz unverblümt behauptet, die Vorfälle in Paris seien ein Konstrukt des Westens, wird von unseren Medien verschwiegen.
Das Spiel mit der Angst läuft in Wellen. Jetzt ist erst mal wieder Pause, was Attentate im Abendland betrifft, man darf die Menschen nicht überfordern.
In dieser Pause entstehen neue Kontrollgesetze und dann kommt mal wieder Nord-Korea mit neuen Drohungen.
Und jeweils, kurz vor der Eskalation, passiert etwas anderes, eine Ölbohr-Plattform im Golf von Mexiko geht leck, eine Bombe explodiert beim Boston-Marathon oder eine Satire-Redaktion wird dezimiert. Ja, kurz vor der Aktion in Paris drohte Nord Korea mit einem weiteren Nine Eleven, wenn ein satirischer Film über dessen Diktator in den Kinos erscheint.
Nord Korea ist genauso wie Al Qaida und der IS ein Konstrukt der Angst, das je nach Bedarf in den Vordergrund gerückt oder ignoriert wird.

Zeitgleich während des Attentates und der Geiselnahme in Paris wurden in Afrika Tausende Menschen von der islamistischen „Boko-Haram“ abgeschlachtet, die mit Al Qaida und dem IS sympathisiert und zusammenarbeitet. Eine ganze Stadt wurde platt gemacht.
Manche Medien berichteten darüber beiläufig, andere warteten ein paar Tage oder ignorierten diesen Vorfall komplett.
Staatlich verordnete Betroffenheit gilt nur ein paar Wenigen aus den eigenen Reihen.
Doch dass uns die Medien manipulieren, darf man ja nicht mehr sagen, seit die Pegida-Faschos das Wort „Lügenpresse“ mit seiner Nazi-Vergangenheit nutzen.
Wenn man politisch korrekt im Trend bleiben will, gibt man nun am besten vor, alles zu glauben, was Glotze, Radio und Printmedien verzapfen.

Wer bei der systematischen Einschüchterung und Reduktion der Menschheit wirklich die Fäden zieht, ist den Kollegen der Satiremagazine hier wie dort schnurz egal.
Verschwörungstheorien verkaufen sich nicht, also bleibt man Medien konform im Main Stream.
Darwinistisch arrogant und glaubensintolerant haut man voll auf die Kacke, geht auch gern unter die Gürtellinie, macht aber einen großen Bogen um alternative Informationsquellen und bleibt schön auf dem Gleis.
Die toten Zeichner und Redakteure von Charlie Hebdo sind bedauernswerte Opfer, aber sicher keine Helden oder Rebellen, die eine vermeintliche Meinungsfreiheit vertreten.
Vielmehr sind/waren sie mitverantwortlich für Berichte über weltweit wütende Muslime, die sich über Mohammed-Karikaturen aufregen, und somit Mittäter im großen Programm, die Massen in die Angst zu treiben.
Man sollte sich wirklich zweimal überlegen, ob man sich als „Charlie“ bezeichnet.

Ich bin Schlunz

Freitag, 12. Dezember 2014

PEGIDA

Liebe PEGIDA-Idioten und Idiotinnen,
es sind keine Salafisten/Islamisten, die da aus Syrien und anderen Ländern fliehen.
Diese Menschen fliehen vor islamistischem Terror, es sind Christen und normale Muslime, denen Ihr die Tür vor der Nase zuschmeißt, weil Ihr sie offenbar mit ihren Verfolgern verwechselt.
Seid Ihr wirklich so blöd? Tausende Menschen aus der „bürgerlichen Mitte“, die so hohl sind wie ne Handpuppe?
Ja! Ihr seid so blöd, Ihr seid das beste Anschauungsmaterial für Soziologen, die erklären wollen, wie das damals mit dem Judenhass angefangen hat.
Ihr lasst Euch von ein paar vorbestraften Hardcore-Nazis aufstacheln und eine Deutschlandfahne in die Hand drücken, zeigt der Welt, wie viele Schwachköpfe es in diesem Land gibt... Ganz toll!
Ihr habt keine Angst vor Islamisten. Ihr habt Angst vor Menschen, die in einer anderen Sprache reden und denken, Ihr habt Angst vor peinlichen Momenten, wenn Ihr mit fremder Kultur konfrontiert werdet, die nicht mit Eurer Hinterwäldler-Erziehung konform läuft. Und Ihr wollt nicht mit Menschen konfrontiert werden, denen nichts geblieben ist, während Ihr so viel besitzt. Kurz: Ihr habt Angst vor Unbequemlichkeiten, sonst nichts.
Da ist noch Platz im Boot, da passen noch Frauen und Kinder rein, aber das fette Arschloch hat Angst um seinen bequemen Platz, also schubst es die Leute zurück ins Wasser und rudert dann schnell davon. Das kennt man aus Katastrophenfilmen und aus dem echten Leben, wo die fetten Arschlöcher auch noch „wir sind das Volk“ rufen. Ekelhaft...

Ich sag Euch was: Es werden immer mehr Flüchtlinge kommen! Nicht nur Opfer von Islamisten, auch Opfer des globalen Wirtschaftssystems, auf dem Euer Wohlstand basiert.
Findet Euch damit ab, dass es in Zukunft etwas enger im Boot wird, statt mit Fähnchen und dummen Parolen wie ein bockiges Kind aufzustampfen!
Euer Volksbegriff und Eure Kultur, um deren Vermischung Ihr so fürchtet, ist nichts wert, wenn Ihr im Herzen kalt und voller Egoismus gegen jene aufmarschiert, die Eure Hilfe brauchen.
Und seid Euch immer bewusst, dass auch Ihr eines Tages auf der Flucht sein könntet.
Erwartet Ihr dann, dass man Euch bevorzugt behandelt?
Wahrscheinlich... Soviel Dummheit und Arroganz ist Euch zuzutrauen.
Ekelhaft.

Schlunz

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"Hunde stinken!"

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Sagt man. Sie stinken aus dem Mund, aus Fell und Haut, umso mehr wenn sie nass sind. Schlimme Fürze und der Mief des glitschigen Häufchens runden das Ganze ab.
Dass all diese Aspekte bei meinem Hund fehlen, verwundert viele mir bekannte Hundehalter, die ihre Hunde mit konventioneller Hundenahrung quälen.
Ich erkläre ihnen dann, dass der Hund nicht aus dem Mund stinkt, sondern aus dem Hals, dass überflüssige/schädliche Substanzen über Talkdrüsen in der Haut ausgeschieden werden und dass Blähungen und glitschiger Stuhl als Indikator für Darmprobleme gelten.
Oft höre ich die undurchdachte Aussage, fleischlose Ernährung für Hunde sei unnatürlich, doch ist es genau andersrum.
Der Wolf ernährt sich, wie seine nahen Verwandten, die Bären, je nach Saison bis zu 80% pflanzlich (Wurzeln, Früchte, Beeren, Gräser, etc.).
Saisonbedingt stehen ansonsten Schnecken, Würmer, Insekten, Frösche, Mäuse, Echsen, etc. mit auf dem Speiseplan.
Da bei Großwild bekanntlich nur sehr junge oder kranke/schwache Tiere von Wölfen erlegt werden, beschränkt es sich hier auf Gelegenheiten.
Hersteller unveganer Tiernahrung werben dennoch mit über 70% Fleischanteil, damit der Hund „ein ganzer Kerl“ wird, egal ob männlich oder weiblich.
Obendrein wird dreist gelogen, Mundgeruch bei Hunden sei ein Indikator für schlechte Zähne, um so die Chemie-Dental-Sticks an den Hund zu bringen.
Ich weiß um so viele Hunde mit Darm- und Hautproblemen. Die Halter wissen zum Teil sogar, woran es liegt und sie reagieren, indem sie ein „hochwertigeres Futter“ nach dem anderen kaufen und an ihrem Hund testen. In der Regel bleibt der Erfolg aus.
Für Menschen, die nicht vegan leben wollen, ist es sicher undenkbar, dass sich ihr Hund gesünder und ethisch korrekter ernährt als sie selbst.
Was ihnen bleibt, ist der tägliche Würgereiz und die Gewissheit, dass sie sowohl ein vorzeitiges Ableben ihres „Schützlings“ forcieren, als auch jener Tiere, die sie „verfüttern“.
Sie leben ja selbst kaum anders, bekämpfen die Folgen ihrer Laktoseintoleranz mit probiotischem Joghurt und ernährungsbedingte Akne mit Chemie von außen...
Jene, die sich da unbelehrbar zeigen, sollten sich fragen, warum sie überhaupt einen Hund bei sich aufnehmen, wenn ihnen dessen Wohlbefinden in letzter Konsequenz egal ist.

Fazit: Neben dem Tierrechtsaspekt ist vegane Hundenahrung rein pragmatisch weiterzuempfehlen.
Tu Deinem Hund den Gefallen, google nach veganer Hunde-Vollnahrung und sei Dir gewiss, dass Ihr so länger Spaß miteinander habt. ;o)

Bitte, danke, guten Tag!

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Montag, 8. Dezember 2014

Freitag, 5. September 2014

Hildmän

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Der Attila Hildmann redete gestern (4.9.14) beim „Perfekten Dinner - 100% vegan“ über den veganen Trend.
„In Hollywood sind ja auch immer mehr Menschen vegan … Bill Gates … ach nee … der nich … aber Bill Clinton (Hollywood-Star) und Pamela Anderson... Und noch viele mehr…. Und ich hab das dann nach Deutschland gebracht...“
Danke Atti! Du hast den Veganismus nach Deutschland gebracht! Genial...
Dann führte er wieder an, wie überzogen er konsequente Veganer findet, die kein Leder tragen und überhaupt bei jedem Scheiß auf Inhaltsstoffe achten, die dürften ja nicht mal Sperma schlucken und da klinkt er sich dann regelmäßig aus.
Die alte Leier... Nichts Neues. Nur eben in der Glotze, zur besten Sendezeit. Vor 12 Jahren hat er den Mist nur in seinem Forum gepostet.
Extreme Dummheit bringt ja immer ne Menge unfreiwillige Komik mit sich, aber der Schaden, den der Idiot verursacht, toppt den Lacheffekt.
Sein Motto lautet, sich lediglich für die Fitness vegan zu ernähren und die Tierrechte komplett auszuklammern. „Ich hab im Prinzip nichts gegen die Sklaverei, mir fiel nur auf, dass ich viel fitter bin, wenn ich die Feldarbeit selbst mache.“
Egoistisch, inhaltlich unlogisch und widersprüchlich...
Für meine Fitness muss ich nicht auf Tierversuche achten, auf unvegane Herstellungsweisen, Aromen und Zusatzstoffe (viele der unveganen E-Nummern sind gesundheitlich unbedenklich).
Wer nach dieser Fasson lebt, sollte sich den Begriff „vegan“ sparen. Das hab ich ihm schon vor 12 Jahren vermittelt.
Den Wochenend-Gandhis gefällt der Hildmän-Wischinismus und den Fernsehmachern auch. Die wissen um die Widersprüchlichkeit und nur mit dieser kann man entspannt in die Werbung für Tierprodukte überleiten.
Das System konforme Arschloch, das auch mal Fleisch grillt und auf dessen Qualität hinweist, das passt schon.
Aber lustig ist er wirklich. Wie Hitler mit Brausepulver. So ein hohles Geblubber, der Mund geht auf und zu und das Ding zwischen Ohren kommt nicht hinterher.
Wenigstens dafür kriegt er von mir einen Punkt. Und dafür, dass er den Veganismus nach Deutschland gebracht hat, nominiere ich ihn für den goldenen Hasselhoff.
Es bleibt spannend...

Kötzerchen, Schlunz





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Samstag, 30. August 2014

Neue Motive...

...im Shop.


LG, Schlunz

Mittwoch, 26. Februar 2014

Eiskalt (Satire)

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Da mach ich mir nichts vor... Schweinen gegenüber bin ich ein Arschloch.
Die sind halt so lecker. Rinder und Hühner auch...
Früher hab ich da noch rumgeheuchelt. Hab erzählt, ich sei  ein Tierfreund, gegen Massentierhaltung und deshalb würde ich nur ganz selten Fleisch essen.
Dabei zählt die Salamipizza am Montag und die Lasagne am Dienstag nicht mit.
Am Mittwoch gibt es Schnitzel. Das ist Fleisch. Nur so als Beispiel.
Ich meine, das is ja eh totaler Blödsinn, so was zu behaupten. Wenn man angeblich nur ganz selten Fleisch isst, kann man es auch lassen.
Ich mag's halt. Bin schließlich damit aufgewachsen.
So ne vegane Tussi fragt mich neulich, ob ich glauben würde, dass alle Antifaschisten von Antifaschisten großgezogen werden.
Hä? Was hat das damit zu tun?
Diese veganen Extremisten wollen mir ihr Weltbild aufdrücken, mir die Eier schlecht reden.
Angeblich sei meine Wahrnehmung bei all der Werbung für Tierprodukte selektiv und mein schlechtes Gewissen würde mich in die Abwehrhaltung treiben. Bullshit!
Okay, ich geb zu, die sind nur ein paar Tausend und ich fühl mich umzingelt.
Liegt wohl an ihren kranken Analogien, mit ihrem Antispeziedingsbums und Gutmenschenscheiß.
Allein dieser ewige Holocaustvergleich... Der würde nicht mal dann passen, wenn man die KZ-Insassen damals gegessen hätte.
Nur weil sich die Bauwerke und die Behandlung der Insassen ähneln und sie am Ende umgebracht werden, äh...
Und wenn ich frage, wie man denn die Menschheit ernähren sollte, wenn alle vegan wären, kommen nur blöde Antworten. Es ginge primär um unsere Gesellschaft, die neunzig Prozent der Welternte als Tiernahrung beansprucht.
Hallo? Wie geil is das denn? Unsere Gesellschaft beansprucht neunzig Prozent der Welternte für die Tiere und die ach so tierlieben Veganer beklagen sich!
Und die restlichen zehn Prozent der Welternte fressen sie dann der Dritten Welt weg, ne?!
Die Frage, wie man die Menschheit ohne Fleisch ernähren soll, können sie leider nicht beantworten.
Und was leisten sie sonst?
Ich setze mich wenigstens für Menschenrechte ein. Die Menschen haben ein Recht auf Fleisch!
Wie auch immer, Schweinen gegenüber bin ich ein Arschloch. Dazu steh ich.
Auch bei kleinen süßen Ferkeln und Kälbern bin ich eiskalt.
Ich esse die männlichen Kälber der Milchkühe, überbacken mit dem Käse ihrer Mütter.
Und ja, ich weiß von den geschredderten männlichen Küken, aber ich liebe mein Frühstücksei.
Die Viecher sind mir ehrlich gesagt scheißegal, solange es um meinen Geschmackssinn geht.
Wenn es nicht so wäre, würde ich sie nicht essen. Is klar...
Insofern habe ich auch aufgehört, Hunde und Katzen mit romantisch verklärtem Blick zu betrachten, nur weil sie kuscheliger als Schweine sind.
Wenn man sie artgerecht tötet und human grillt, kann man sie auch essen.
In dieser Welt setzt sich halt der Stärkere durch und solange ich es schaffe, ein Kilo Fleisch und zwei Liter Milch nach Hause zu schleppen, bin ich der Stärkere.
Jetzt hau ich mir erst mal ne Rinderbabywurst rein, haha!
Vielleicht sehen wir uns im Antivegan-Forum. Da machen wir uns über diese mangelernährten Spacken lustig. Teilweise recht heftig, aber Du weißt ja, wie das mit den Hemmschwellen ist...

Antivegane Grüße, Voll Pfosten

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Dieser fiktive Text fasst einiges zusammen, was sich in den Köpfen speziesistischer Artgenossen abspielt. Er ist leider auf den Großteil der Gesellschaft übertragbar.
Dabei steht neben den klassischen Vorurteilen der Spaßfaktor im Vordergrund: „...solange es um meinen Geschmackssinn geht.“
Ja, beim Geschmackssinn geht es um Genuss, also im weitesten Sinne um Spaß und Freude.
Das Tierschutzgesetz definiert das Manipulieren und Töten von Tieren unter Motiven ohne „vernünftigen Grund“ als „Tierquälerei“.
Das impliziert, dass wir in dieser Gesellschaft auf Tierprodukte angewiesen und diese somit gerechtfertigt wären, was ja nun widerlegt ist, egal wie sehr man sich an alte Klischees und Binsenweisheiten klammert.
Menschen drücken für Menschenkinder, Hunde, Katzen, Giraffen und die Umwelt auf die Tränendrüse, doch gegenüber unzähligen leidensfähigen Individuen sind sie nur eiskalte und berechnende Arschlöcher.
Das würden sich die wenigsten eingestehen, eher gibt man sich beleidigt und ich stehe mit meiner Aussage in der Kritik, weil ich mich zu „drastisch“ ausdrücke.
Würde man das Ganze im Schlachthaus diskutieren, direkt vor der zuckenden Sau, mit Betonung auf den „Spaßfaktor“, so würde sich die Perspektive auf das, was „drastisch“ und „vertretbar“ ist, verschieben.
Wie findest Du Dich aus Sicht Deiner „Nutztiere“, lieber Otto-Normalverbraucher? Bist Du Dir sympathisch? Bist Du jemand, für dessen Spaßfaktor man gerne mal durch die Hölle geht und sein Leben lässt?
Zum Glück sind wir nicht im Schlachthaus und Du tust einfach so, als wären diese Gedankengänge nie an Dich herangetragen worden.
Das ist zwar eiskalt, aber konform und insofern legitim.

LG, Schlunz

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Dienstag, 17. Dezember 2013

"Geschmack ist King!"

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Seit ich das Märchen vom Geschmack schrieb und kindgerecht illustrierte, fällt es mir mehr und mehr auf:
Die vermeintliche Abhängigkeit dieser Gesellschaft von Tierleidprodukten reduziert sich allein auf den Geschmack.
Die CMA, einst Wurst-Eier-Käse-Propagandazentrale, hat längst dicht gemacht, (fast) alle wissen, dass das mit den Vitaminen und besonders wertvollen Aminosäuren in Tierprodukten Bullshit ist.
Es musste eine neue Strategie her und seitdem setzt die Werbung voll auf Geschmack.
Das „Schmecktakel, „Geschmack ist King“, „für den guten Geschmack“ und so weiter...
Das zieht bei Menschen, die pflanzliche Nahrung nur als Muttis zerkochte und puristische Beilage kennen.
„Igitt! Gemüse! Glibbriger Matsch. Lass es uns mit etwas Salz totkochen und neben die Leiche legen.“
Kids, die damit aufwachsen, werden zu Erwachsenen, die das so an ihre Kinder weitergeben.
Es ist ja auch immer das letzte „Argument“, das in Grundsatzdiskussionen vorgeschoben wird.
„Weil es mir schmeckt!“
Bevor ich jetzt wieder auf die Vielfältigkeit der Vegan Cuisine hinweise:
Unser Geschmackssinn kann so oder so keine Rechtfertigung für das Ausbeuten und Töten leidensfähiger Individuen sein!
Beim Geschmackssinn handelt es sich nicht um eine Drogenabhängigkeit, die Fieber mit Krämpfen auslöst und so stark ist, dass man jemanden im Wahn abmurkst.
Wer behauptet, ohne Tierprodukte nicht leben zu können, wäre wohl als Drogenabhängiger ein hoffnungsloser Fall. Nicht im Stande, sich selbst aus der Lage zu befreien, dem langsamen Zerfall bis zum sicheren Tod ausgeliefert...
Wir haben in dieser Gesellschaft nicht viel Respekt vor Menschen, die immer wieder in die Sucht rutschen und diese dadurch finanzieren, dass sie anderen Schaden zufügen.
Doch mit Geschimpfe und erhobenem Zeigefinger kriegen Junkies kaum die Kurve.
Sie brauchen alternative Lebensinhalte und Perspektiven.
Auch dort, wo man sich vehement dem Veganismus verwehrt und der Geschmackssinn so weit über der Moral steht, dass schon der Gedanke an zerstückelte Leichen die Sabberproduktion steigert, gibt es Abhilfe:
Angeblich schmeckt Menschenfleisch besser als Rindfleisch.
Jeden Tag werden tote Menschen verbrannt und vergraben, nur weil irgendwer meint, es sei ihnen gegenüber respektlos, wenn man sie nicht beerdigt.
Was soll diese Ressourcenverschwendung, die auf uraltem Aberglauben basiert? Wir sind doch aufgeklärt!
Wenn Dich die Geister der Schweine und Rinder nicht heimsuchen, tut es auch nicht Dein Nachbar!
Abgesaugtes Fett, amputierte Organe und Gliedmaßen, Unfallopfer, etc... Jedes Krankenhaus kann mit einer eigenen Metzgerei seinen Etat aufpushen.
Jägerschnitzel, Holzfällersteaks und echte Frankfurter Würstchen. Wo ist das Problem?
Bei Katastrophen brauchen wir Kühlboxen, statt Plastiksäcke und Särge.
Selbst Neandertaler, die ohne Leder nicht klarkommen, werden bedacht. „Es cremt sich mit der Lotion ein!“
Fleisch ist doch ein „Lebensmittel“! Hört auf, es zu verbuddeln oder als Asche über dem Meer zu verstreuen!
Und keine Sorge wegen der Rückstände von Drogen und Medikamenten! Die Belastung bei „Nutztieren“ dürfte um einiges höher sein.
Es ist alles reine Kopfsache. Du ekelst Dich nach dem Verzehr von Gammelfleisch und Pony-Lasagne erst dann, wenn man Dir sagt, was Du gegessen hast. Vorher war es einfach nur lecker.
Natürlich muss auch Menschenfleisch reglementiert und kontrolliert werden.
Lebenswandel, Ernährung und Herkunft bestimmen die Fleischqualität.
Erweitere Organspendeausweise wären ein guter Anfang. Die kann man auch personalisieren, indem man alles, was nicht mehr funzt, an Tim Mälzer vermacht. Nur so als Beispiel...
Für die Produktion von Käse und Schaumküssen hätte ich auch noch ein paar Ideen, aber ich glaube, das sprengt hier den Rahmen.
Analogien zu Kalbfleisch und Spanferkel spare ich mir ebenfalls.
In jedem Fall sterben jeden Tag genug Menschen, es muss niemand extra weitere Individuen züchten und umbringen.
Mit gutem Gewissen Fleisch essen!
Da bleibt sogar was für's Kittekack übrig. Und Knochen für Haribo...
Lass Dich nicht von propagandistisch negativ assoziierten Begriffen wie „Kannibalismus“ abschrecken!
Versuche nicht weiter, Deinen Drang durch Filme mit Hannibal Lecter oder Vampiren und Zombies zu kompensieren.
Schwein, Rind oder Mensch, im Fleischwolf sehen wir alle gleich aus.
Es ist alles eine Frage der Perspektive und die Hauptsache ist doch, dass es Dir schmeckt, dass das Steak schön blutig ist und sich genug Knorpel in der Wurst befindet.

In diesem Sinne:
Leben und leben lassen... ;o)

LG, Schlunz

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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Schlunz im Interview

Tierbefreiung - das aktuelle Tierrechtsmagazin
Mit Schlunz im Interview... ;o)


http://www.tierbefreier.de/tierbefreiung/80/index.html

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Donnerstag, 19. September 2013

Anerzogene Denkmuster

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Wir schütteln den Kopf über Rechtsradikale und religiöse Fanatiker.
Wir schütteln den Kopf über Prügeleltern und Tierquäler.
Wir schütteln über alles Mögliche den Kopf...
Dabei sind wir austauschbar.
Wir könnten genauso gut zu jenen gehören, über die wir den Kopf schütteln. Je nach dem, in welchem sozialen Kosmos wir aufgewachsen sind, verhalten wir uns demokratisch oder faschistoid, massenkonform oder aufrührerisch.
Unser gesamtes Weltbild ist anerzogen, selbst wenn wir das nicht glauben wollen.
Nicht nur dann, wenn das allgemeine und elterliche Umfeld zu dominant ist, fügt sich der Mensch und übernimmt ungefragt fast alles, was man ihm vorgekaut hat.
Viele Menschen wachsen mit einem Feindbild auf, das sie ihr Leben lang behalten und an ihre Kinder weiter geben. Darüber schütteln wir den Kopf.
Und sehr viele Menschen wachsen mit einem Opferbild auf, das sie ebenfalls nicht überdenken und an die nächste Generation weitergeben.
Unsere „Nutz- und Haustiere“ gehören zu diesen Opfern. Sie haben das, was der Mensch mit ihnen macht, als selbstverständlich hinzunehmen, dafür sind sie da.
Stereotype Aussagen wie „ohne Käse kann ich nicht“, „Kinder brauchen Fleisch“ und „ich steh nicht an der Spitze der Nahrungskette, um Salat zu essen“, werden von einer Generation an die nächste weiter gegeben.
Anerzogene Vorurteile über mangelnde Intelligenz und Leidensfähigkeit der Opfer rechtfertigen die vermeintliche Machtposition ebenso, wie anerzogene Vorurteile über die Wertigkeit und Vielfältigkeit veganer Alternativen.
Nicht nur unsere Eltern und Lehrer prägen unser Weltbild, es sind auch Massenmedien und die mit deren Input konform gehende Gesellschaft.
Wenn wir auf unsere innere Stimme, unser Bauchgefühl hören, merken wir, was stimmt und was falsch ist.
Aber die vielen Stimmen im Kopf, die als Echo anerzogener Gesellschaftsmuster Gegenteiliges vermitteln, sind meist lauter und halten uns im Trott.
Wir werden von klein auf manipuliert und wir lernen, uns selbst zu manipulieren, um nicht aus der Reihe zu tanzen. Egal, wie viel Blut an unseren Händen klebt...
Wenn es nicht das Blut unserer eigenen Art oder unserer Kuscheltiere ist, nehmen wir es hin und klammern erfolgreich alles aus, was uns die innere Stimme vermittelt, sofern sie nicht schon längst zum Schweigen verurteilt wurde.
Faschismus gegenüber nichtmenschlichen Tieren ist in diesem System gesellschaftsfähig.
Vielleicht hilft es uns, unser Verhalten besser zu verstehen, wenn wir uns in ein Kind hinein fühlen, das in einem religiös dogmatischen Staat aufwächst, in dem anders Denkende mit einem Feindbild versehen werden.
Was unterscheidet uns von diesem Kind und dem daraus entstehen Erwachsenen?
Es sind wohl nur Grauschattierungen, etwas mehr Demokratie, etwas mehr Toleranz, weil wir Glück hatten, hier und nicht dort aufzuwachsen.
Wirklich objektiv und ehrlich können wir nicht sein, wenn wir uns mit einer Rostbratwurst im Bauch gegen Nazis aussprechen.
Empathie ist nicht erlernbar, sie ist tief in uns verankert und wird von uns unterdrückt, weil wir es nicht anders gelernt haben.
Mitgefühl gegenüber den obligatorischen Opfern wird noch immer als Schwäche ausgelegt und erntet allgemeines Gelächter.
So lernen wir es von unseren Klassenkameraden, Kollegen und Fernsehköchen und so geben wir es an unsere Kinder weiter, während wir über andere Formen des Faschismus den Kopf schütteln.
Betrachten wir uns mal von außen, aus der Sicht eines Kindes, dem früh vermittelt wurde, dass es keinen Sinn macht, mit Hunden zu leiden und Schweine leiden zu lassen, so schütteln wir vielleicht über uns selbst den Kopf.
Wir erwarten von jenen, für die wir wegen politischer oder religiöser Ansichten kein Verständnis haben, dass sie von selbst drauf kommen, was bei ihnen falsch läuft, dass sie von allein den Weg aus ihren anerzogegen Denkmustern finden.
Vielleicht erwarten wir da ein bisschen zu viel, wenn wir es nicht mal schaffen, eine einheitliche Grundethik als Selbstverständlichkeit zu etablieren.

GO VEGAN!

Schlunz

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Donnerstag, 29. August 2013

Zwischen Heckenschützen und Granaten...

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Du kommst aus einem Verfolgerstaat.
Du bist mit Deinen Kindern auf der Flucht, hast alles hinter Dir gelassen, Verwandte, Freunde, Dein Haus, sofern es noch steht...
Du findest, ein Land, das Dich aufnimmt und natürlich nimmst Du die Hilfe an, so ungewiss die Zukunft auch sein mag. Es muss doch irgendwie weitergehen!
Und dann stehen da Menschen vor dem Haus, wohlgenährt, kräftig, mit neuen Schuhen.
Sie haben wahrscheinlich keine anderen Probleme als ihre Altersvorsorge, Mindestlöhne, die Angst, sich nicht das neueste Smartphone leisten zu können und dass ihr Fußballverein absteigen könnte.
Und sie bedrohen Dich und Deine Kinder, rufen böse Parolen, werden handgreiflich, bis Du mit Deinen Kindern zitternd weiterziehst. Wohin...?!
Es sei Dir gestattet, diesen Menschen ein ähnliches Schicksal zu wünschen, dass auch sie mal die Erfahrung machen, statt Hilfe nur verschlossene Türen und Hass zu ernten.
Du denkst, es geht diesen Menschen viel zu gut, sie haben noch kein wirkliches Leid erlebt, wissen nicht, was Angst ist, sie sind dekadent, arrogant und dumm? Du hast recht!
Doch das hilft Dir wenig. Du willst nicht in einem Land bleiben, in dem Du um das Wohl Deiner Kinder kaum weniger fürchten musst, als in Deiner Heimat.
Und so haben sie gewonnen. Nicht an Menschlichkeit, nicht an Wohlstand, nur an Perversion.
Und während Du mit Deinen Kindern das Haus verlässt, in dem Du nicht erwünscht bist, gehst Du auch an Menschen vorbei, die Dir wohlgewollen sind, die sich den bösen Menschen entgegen stellen.
Du siehst, dass sie sich für ihre Landsleute schämen, dass manche weinen und mit Dir leiden.
Doch auch das hilft Dir nicht! Es ist zu spät, Dein Vertrauen wurde gebrochen, Deine Hoffnung ist um ein weiteres Mal geschwunden.
Es tut mir leid! Auch ich weine um Dich und Deine Kinder!
Und ich schäme mich!
Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann Geborgenheit, Toleranz und Liebe findest!
Wir haben eigentlich alles, was Du brauchst.
Wir haben Milliardenüberschüsse, sind Exportweltmeister...
Und wir haben Arschlöcher. Dumme Arschlöcher, die Dir und Deinen Kindern Angst machen...
Die brauchst Du nicht. Die braucht niemand. Es sind zu viele!
Da, wo Du herkommst, sind jetzt ne Menge Häuser frei, es gibt viel zu tun, viel aufzuräumen, zwischen Heckenschützen und Granaten...
Dort könnten sich diese Arschlöcher mal neu orientieren, ihr Leben übderdenken, sofern sie es nicht am Tag der Ankunft verlieren...
Vielleicht gäbe ihnen ein Besuch in Deiner Heimat die Möglichkeit, zu reflektieren, die eigene Perspektive zu überdenken...
Doch für einen solchen "Abenteuerurlaub" sind sie zu feige.
Dick, verwöhnt, unfähig, sich anzupassen, am Boden zerstört, wenn das Laken im Hotelzimmer mit fremden Haaren verseucht ist...
Als Du mit Deinen Kindern durchgefroren auf dem Flüchtlingsboot gesessen hast, konntest Du Dir nicht vorstellen, dass es solche Menschen gibt.
Jetzt weißt Du es.
Und es tut mir leid...

Schlunz
 
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Montag, 12. August 2013

animal.fair empfiehlt...

...Bilder- und Kinderbücher von Schlunz

Toll geschriebene Rezension... ;o)

http://www.animalfair.at/2013/08/animal-fair-empfiehlt-bilder-und-kinderbucher-von-schlunz/




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Mittwoch, 19. Juni 2013

"Der kleine Faschismus"

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Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen und politisch aktive Linke haben oft eins gemeinsam: Sie stehen moralisch und intellektuell auf einem "Gutmenschenpodest", welches anfängt zu wackeln, wenn Veganer das Umfeld betreten.
Kognitive Dissonanz durch Grundethik.
Einem Nazi ist scheißegal, ob Du vegan bist oder nicht, der denkt höchstens "Adolf war ja auch Vegetarier".
Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen, Lehrer, etc. und politisch aktive Linke ertragen Deinen Veganismus meist nur mit Störgefühlen.
Dazu musst Du nichts machen, nichts sagen, nicht mal irgendwie gucken, es reicht, dass sie wissen, dass Du vegan bist.
Der Grund liegt darin, dass sie die Grundethik, das moralische Gesamtpaket längst erkannt haben, dass sie die Zusammenhänge verstehen und sich dennoch gegensätzlich verhalten. Sie möchten nicht an Widersprüchliches erinnert werden (solange Mörder unter sich sind, ist das Morden legitim...).

Auch der "Gutmensch" weiß: "Angriff ist die beste Verteidigung" und es wird erstmal nach den Leichen im veganen Keller gesucht.
Wenn diese nicht auffindbar sind, kommt als nächste Stufe das Schönreden des eigenen Speziesismus (nur Biofleisch und so) und wenn das auch nicht klappt, wird der Veganismus schlecht geredet (Klischees über Mangelerscheinungen und eingeschränkte Möglichkeiten).
Wenn man genug Bullshit labert, wird schon irgendwas dabei sein, was auch den nervenstärksten veganen Menschen aus der Fassung bringt und spätestens dann hat man die Bestätigung: "So möchte ich nicht werden!"
Daraus entsteht der Umkehrschluß, dass man sich, der Welt und vielleicht sogar den Tieren einen Gefallen tut, wenn man weiterhin unvegan lebt.
Damit ist man gerüstet und dem nächsten Veganer, dem man begegnet, wird dann erstmal die vermeintliche Intoleranz des Vorgängers angelastet.
Wie schnell man sich selber über Bullshit in anderen Bereichen aufregt, wo man wegen allgemein anerkannter "Political Correctness" sogar Applaus erntet, ist nebensächlich.
Wenn sie Menschen therapieren, resozialisieren und am Weltbild rütteln, gehen sie an die Wurzeln, suchen in der Vergangenheit des Betreuten nach Ursachen und Lösungspunkten.
Wenn es um ihre eigenen Verhaltensweisen geht, ist es legitim, die Erziehung als unumkehrbaren Vorwand einzusetzen.
"Ich bin damit groß geworden, mein Onkel hatte Hühner und bla bla..."

Ich kenne Veganer in diesen Berufs- und Lebensbereichen, die das Geschriebene bestätigen können.
Sie haben den Wunsch, dass ihre Kollegen, Mitstreiter und Genossen mal das ethische Gesamtpaket öffnen, statt Regelmäßig "den kleinen Faschismus" zu leben.
"Der kleine Faschismus" ist meine analoge Wortkreation für Speziesismus.
Man kann sich zwar streiten, ob das nicht genauso großer Faschismus ist, wie der gegenüber Menschen, aber da auch erwähnte "Gutmenschen" ihre Spezies über alle anderen stellen, halte ich das "kleine" für eine legitime geistige Einparkhilfe.

Siehe auch:
http://schlunz-extra.blogspot.de/2009/03/papa-warum-leben-wir-vegan.html
http://schlunz-extra.blogspot.de/2013/03/mein-kind-soll-das-selbst-entscheiden.html

In der Hoffnung, dass ich hiermit den einen oder anderen "Gutmenschen" erreiche, verbleibe ich hochachtungsvoll vor Einsatz und Hingabe. Da ist wie gesagt noch Platz nach oben, man muss nur etwas unterlassen (less is more!).

Go vegan! ;o)

LG, Schlunz

Sonntag, 31. März 2013

"Mein Kind soll das selbst entscheiden"

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Vor ein paar Tagen wurde ich zu meiner Meinung über vegane Eltern gefragt, die sagen, dass ihr Kind selbst entscheiden soll, wie es sich ernährt, die zwar "etwas Positives" vorleben, ansonsten aber keinen Einfluss ausüben wollen.
Diese Einstellung wird von vielen Menschen bevorzugt, damit sich das Kind in der Schule und unter Freunden nicht "ausgegrenzt" fühlt.

Ich überlegte kurz, was ich antworte und dann fiel mir erstmal Folgendes auf: Meine Eltern machten mir einst klar, dass es für mich kein Kriegsspielzeug gibt und dass sie mir weder Plastikpanzer noch Maschinengewehre kaufen.
Deshalb wurde ich nicht ausgegrenzt.
Oft passten sich die anderen Kids mir an. Wenn ich der Einzige ohne Knarre, Panzer oder Plastiksoldaten war, spielten wir halt etwas anderes als "Krieg" oder "Cowboy und Indianer".

Man brachte mir auch bei, dass ich nicht mit dem Finger auf Menschen zeigen und "PENG PENG" sagen darf. Auch deshalb wurde ich nie gemieden, selbst wenn meine Spielkameraden auf alles "schossen", was zwei oder vier Beine hat.
Diese grundpazifistische Einstellung meiner Eltern wird allgemein als "löblich" empfunden.
Klar, Gewalt gegenüber Menschen ist scheiße, selbst dann, wenn sie im Spiel simuliert wird. Man weiß scheinbar um die Zusammenhänge zwischen spielerischer und ernsthafter Handlung.

Warum sollten also vegane Eltern, die sicherlich intervenieren würden, wenn ihre Kinder an Satanistenpartys oder Wehrsportveranstaltungen teilnehmen wollen, beide Augen zudrücken, sobald es um nichtmenschliche Tiere geht?
Vielleicht, weil sie darum wissen, dass sich sowohl Kinder als auch Kindergärtner und Lehrer gerne dazu hinreißen lassen, vegane/vegetarische Kinder kollektiv mit Klischees zu konfrontieren.

Kognitive Dissonanz durch ein schlechtes Gewissen, dessen Ausmaß wirklich groß sein muss, wenn sich pädagogisch ausgebildete Erwachsene dazu hinreißen lassen, Kinder zu mobben und auszugrenzen...
Das ist nicht die Regel aber dennoch peinliche Realität, zu viele vegane Kinder und Eltern können das bestätigen.

Je nach Selbstbewusstsein und Härtegrad des Mobbings leiden Kinder natürlich darunter und insofern konnte ich die Frage nicht klar beantworten.
Mit 14 entschied ich mich, keine Tiere mehr zu essen und damit schwamm ich voll gegen den Strom, doch das war meine eigene Entscheidung.
Wenn vegane Eltern ihren Kindern vermitteln, dass sie Gewalt gegenüber Menschen nicht dulden, während Gewalt gegenüber Tieren die Privatsache des Kindes bleibt, handeln sie speziesistisch. Das zumindest sollte ihnen klar sein.

Ich weiß, dass es viele vegane Kinder gibt, die aus sich heraus mit voller Lebensfreude geradezu ansteckend wirken und Zweifler mit schlichter Argumentation zu neuen Denkansätzen bringen.
Vielleicht sind sie ja ein Anreiz, es zu unterlassen, für ein bequemes Leben in dieser kaputten Gesellschaft leidensfähige Individuen zu opfern...

Siehe hierzu auch:
"Papa, warum leben wir vegan?"


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Donnerstag, 28. März 2013

Sonntag, 24. März 2013

Facebook und die Tierschützer

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Auf der weltgrößten Selbstdarstellungsplattform teilen "Tierfreunde" jeden Tag widerliche Bilder, auf denen man sieht, wie Chinesen und Hobby-Tierquäler mit Hunden und Katzen umgehen (untermauert von rassistischen und misanthropischen Kommentaren).
Ich möchte, dass diese zahlreich vorhandenen "Tierfreunde" sich ein paar Dinge klar machen:

Menschen fotografieren andere Menschen, die Tiere erschießen, lebendig häuten oder sonstwie quälen. Das Phänomen gibt es seit der Erfindung der Kamera.

Ob solche Fotos/Filme aus dokumentarischen Zwecken oder aus reinem "Spass an der Freude" entstehen, erschließt sich, wenn man beim Betrachten etwas mitdenkt.

Material aus Schlachthöfen und "Nutztierbetrieben" ist oft dokumentarischer Natur, wie die Arbeit von Dirk Gießelmann. Das zu teilen, halte ich für legitim und wichtig.

Fotos von privaten Jagd- und Tierqualsessions entstehen aus reinem Sadismus. Auch diese Fotos werden auf Facebook fleißig geteilt und kommentiert.

Die Kommentare sind dann meistens verallgemeneinernd und rachsüchtig ("Menschen sind … man sollte sie …"). Obligatorische Folterfantasien mit breiter Zustimmung.

Solch faschistoide Verallgemeinerungen und Aufrufe zur Lynchjustiz kommen selten auf, wenn der Mensch seiner eigenen Spezies gegenübersteht. Dann unterscheiden wir zwischen den "bösen" und den "guten" Menschen (Polizisten vs. Aktivisten, etc.).

Ich glaube, manche von den Tierrechtlern und Tierschützern, die im Netz den Dreck von Sadisten teilen und diesen mit noch größerem Sadismus kommentieren, machen das nur, um der Tierrechtsarbeit zu schaden... Andere machen es, weil sie sich damit von den eigenen Leichen im Keller ablenken... Und ein paar wenige, die ich hiermit erreichen will, haben noch nicht erkannt, dass neben dem Reflektieren auch das Differenzieren von Bedeutung ist.

Amoklauf beginnt nicht am Tatort, er beginnt in unseren Herzen und Gedanken. Für jeden Gedanken, den wir teilen, übernehmen wir Verantwortung und wieweit er zu einer Kettenreaktion führt, können wir nicht beurteilen.

Wenn sich angebliche Ethiker selbst als Teil der allgemeinen Verrohung präsentieren, ist nichts gewonnen!

Merke: Tiere in "Privathaltung" werden schon immer misshandelt, in dieser Gesellschaft ist nicht jeder auf dem gleichen geistigen Entwicklungsstand. Ein weiterer Anreiz für Menschen, die ihre vermeintliche Macht gern am nichtmenschlichen Tier ausleben, ist das öffentliche Teilen der Tat im Internet. Sicher freuen sie sich, wenn sie sehen, wie viele Menschen sich über ihren Dreck aufregen und sich zu schlimmen Aussagen hinreißen lassen.

Wenn irgendwo ein Besoffener seinen Collie poppt oder seine Katzen ins Meer wirft, steht der Kumpel mit der Kamera daneben und weiß um die vielen Tierfreunde, die seinem Video zu internationalem Ruhm verhelfen.

Und kaum hat man seine Gewaltfantasien gegenüber dem Tierquäler gedacht, geschrieben und gepostet, ist man keinen Deut besser...

Wenn Du also wieder mal ein Bild siehst, auf dem man etwas Furchtbares sieht, frage Dich, ob das Teilen wirklich Sinn macht, ob es sich um ein Bild handelt, das sensibilisiert und klar auf einen Umstand hinweist, bei dem es möglich ist, aktivistisch/boykottiv zu handeln, sowohl bei sich selbst als auch in der Gesellschaft – > oder ob es sich um ein Bild handelt, das einfach nur furchtbar ist, um furchtbar zu sein und bis auf fassungsloses Entsetzen keine weiteren Anhalts- und Lösungspunkte bietet.

Bis auf die Verbreitung negativer Energie, deren Ausmaß Du nicht überblicken kannst, wirst Du mit einem solchen Bild nichts erreichen. Das gilt auch für rachsüchtige Kommentare.

Ethik ist Ethik und kein Schlachtfeld! Okay? ;o)


LG, Schlunz 

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Mittwoch, 13. März 2013

Schon mal frohe Ostern...

...und so...


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Sonntag, 10. Februar 2013

"Wuschel lässt die Sau raus"

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"Immer der Nase nach" sagt sich Wuschel Bär, wird zum Fluchthelfer und findet eine neue Freundin...

Eine weitere Wuschel-Geschichte über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.


Wuschel lässt die Sau jetzt in den Wuschel Geschichten raus.
Grafisch überarbeitet, zusammen mit "Wuschel im Wald" und einer neuen Geschichte...


Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover

Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.

Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.

Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.

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Freitag, 18. Januar 2013

"Wuschel im Wald"

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"Große Bären müssen Fische fangen!"
Der alte Karpfen sieht das anders...

Müssen "moderne Bären" mit bunten Haaren, Hose und Halskette Fische fangen? Muss der "moderne Mensch" Fleisch grillen und Leder tragen?
Mit ein wenig fremder Hilfe kommt Wuschel zu dem Schluß, dass es besser ist, dem alten Karpfen Gesellschaft zu leisten als ihn zu fangen und er bekommt dennoch die Gelegenheit zu zeigen, dass er schon ein "großer Bär" ist.


Eine kleine Geschichte über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, als Teil der Wuschel Geschichten.
Grafisch überarbeitet, zusammen mit "Wuschel lässt die Sau raus" und einer neuen Geschichte...


Copyright: GrünerSinn-Verlag
Autor: Schlunz
Titel: Wuschel-Geschichten
ISBN: 978-3-9816299-8-9
Maße: 21 x 14,8cm
Hardcover

Drei Geschichten über Einfühlungsvermögen und neue Freundschaften, durchweg bunt und kindgerecht erzählt von Schlunz.
116 Seiten, Hardcover - Für Kinder ab 3 Jahren.

Bei der Produktion des Buches haben wir Wert auf eine ethische & klimaneutrale Verarbeitung gelegt. Vom Papier über die Druckerfarbe bis hin zum Verlag ist alles vegan.

Endlich vorbestellbar! Auslieferung ab Mitte November 2015!
HIER geht's zum Verlag.

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Sonntag, 6. Januar 2013

Neue Motive...


...im Shop




LG, Schlunz

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Samstag, 5. Januar 2013

Fuck the Energiesparlampe!

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Sicher weißt Du schon, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten.
Weißt Du auch was passiert, wenn so eine Lampe während des Betriebs kaputt geht, z.B., wenn sie im Kinderzimmer als Nachttischlampe beim Toben runter fällt?
Dann verpufft das Quecksilber und breitet sich sofort im Raum aus. Im bekanntesten Fall, der durch die Medien ging, ist das Kind krank und kahlköpfig, das Haus ist unbewohnbar und die Familie wohnt bei Nachbarn.
Es ist interessant, wie leicht die Dinger zerbrechen, die Glaswände sind ja wesentlich dünner als die der verbotenen Fieberthermometer.

Es ist soweit bekannt, dass die Farbspektren der Glühbirne alle Farben des Sonnenlichts enthalten, während bei der Energiesparlampe rot (infrarot) komplett fehlt. Der hohe Anteil von blau gaukelt Tageslicht vor, die Melatoninproduktion wird gesenkt und der Mensch leidet unter Schlafstörungen.
Weniger bekannt ist, dass eine einzige Lampe weit mehr Elektrosmog verursacht, als ein PC-Arbeitsplatz und dass diese Dinger während des Betriebs diverse hochgiftige Stoffe ausdünsten.
90% der Energiesparlampen landen im Hausmüll... Was das langfristig für Mensch, Tier und Pflanze bedeutet, ist nur zu erahnen.
Das Licht der Leuchtstoffröhre, das in Schulen seit langem die Kinder und Lehrer wach hält, befindet sich nun in Kinderzimmern und jeglichem Wohnbereich, leicht zerbrechlich, handlich wie ne Handgranate, mit nem Beipackzettel, der jeglicher Beschreibung spottet.
Und äh ... das is jetzt kein Witz: Die Dinger verbrauchen in der Herstellung mehr Energie, als sie beim Benutzen einsparen! ;o.

Wenn man nun all die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte betrachtet, die in dem hier verlinkten Kinofilm "Bulb Fiction" thematisiert werden, könnte man hinter dem Ganzen eine bestimme "Absicht" vermuten.
Das könnte man auch beim chronischen Botulismus, bei Aspartam, Glutamat, täglichen "Kondensstreifen" und vielen anderen Merkwürdigkeiten...

Das " Glühbirnenkartell" war mal eine so genannte "Verschwörungstheorie", bis es aufgedeckt wurde. Bei der Aufdeckung von Verschwörungen wird in der Regel genauso weg geschaut, geschwiegen und weiter gemacht, wie bei der Theoretisierung, sonst müsste sich die Gesellschaft eingestehen, dass es so etwas wie "Verschwörer" gibt. 
Undenkbar...

Kauf Dir Glühbirnen (E-Bay), LEDs, Lichterketten oder Halogenlampen, um Dich, Deine Kinder, nichtmenschliche Mitbewohner und Gäste zu schützen!
Auch reiner Boykott sollte ein Antrieb sein, den Mist nicht zu kaufen.
Schau Dir bitte den aufhellenden Film an, er enthält sehr wichtige Fakten und leite ihn dann weiter.

Hinweis: Der Film ist leider nicht mehr online einsehbar, der Kommerz scheißt was auf den Aktivismus.

 LG, Schlunz


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Freitag, 28. Dezember 2012

Glyphosat, Botulismus und Botox

Wie ich schon mehrfach in meinem Blog erwähnte, grasiert in Deutschland unter Rindern der "chronische Botulismus", an dem auch immer mehr Landwirte erkranken.
Ich habe darauf hingewiesen, dass sich das als Ursache verantwortliche "Glyphosat" in Monsanto's Herbizid "Round Up" befindet. 
Dieses "Glyphosat" nehmen Rinder über die Nahrung auf, woraufhin Bakterien in ihrem Magen das Gift "Botulinumtoxin" produzieren.
 
Bei "Botulinumtoxin" handelt es sich um nichts anderes als das bekannte Botox, welches verschrumpelte Menschenhaut strafft.


Zitat:
"Auf vermutlich Hunderten Milchhöfen in Deutschland sind in den vergangenen Jahren ganze Herden erkrankt oder im Extremfall wie bei den Strohsahls verendet, ohne dass zunächst eine klare Krankheitsursache gefunden wurde. Das Institut für Bakteriologie an der Universität Leipzig hat fünfzehn eingeschläferte Rinder der Familie Strohsahl untersucht und im Pansensaft von vierzehn Tieren das Bakterium Clostridium botulinum nachgewiesen. Die Institutsleiterin Monika Krüger geht davon aus, dass diese Gift produzierenden Bakterien den Darmtrakt der Rinder besiedelt und sie so schleichend vergiftet haben.
Doch um diese Diagnose – den chronischen Botulismus – wogt unter Wissenschaftlern und Tierärzten ein bizarrer Streit. Der klassische Botulismus verläuft nämlich akut: Er führt in wenigen Stunden zum Tod, ausgelöst durch die Bakteriengifte, die Botulinumtoxine . Deren Erzeuger, eng verwandt mit dem Wundstarrkrampf auslösenden Clostridium tetani , kommen überall im Boden vor und vermehren sich unter Luftabschluss. Ihre Gifte sind die gefährlichsten, die die Natur produziert.
Zehn Nanogramm (Milliardstelgramm) können einen Menschen töten, und ein halber Liter reicht theoretisch für eine Millionenstadt. Rührte man einen halben Teelöffel Botulinumtoxin ins Steinhuder Meer und tränke daraus ein Glas Wasser, man stürbe qualvoll innerhalb weniger Stunden an Lähmungen und Atemnot.
In winzigen Dosen wird das Gift heute aber auch medizinisch genutzt unter dem Kurznamen Botox. Schönheitschirurgen spritzen den gefährlichen Stoff zur Faltenbehandlung. Dass er tödlich sein kann, ist lange bekannt: Der Arzt Justinus Kerner hat Anfang des 19. Jahrhunderts den plötzlichen Tod nach dem Verzehr von Lebensmitteln mit dem Botulinumtoxin als Wurstvergiftung beschrieben. Damals wurden Clostridien oft in unsauber verarbeiteten Würsten, Räucherschinken oder Konserven verzehrt."

Fleisch und Milch dürfen laut Frau Aigner nur von gesunden Tieren an den Verbraucher abgegeben werden. Und als gesund gelten alle Tiere, die es aus eigener Kraft auf den Anhänger zum Schlachthof schaffen...

Wer nicht vegan lebt und Kinder hat, spielt nicht nur mit dem Leben nichtmenschlicher Tiere!

Und während ich über den Zusammenhang zwischen Monsanto, Botox und Frau Aigners verbeultem Gesicht nachdenke, stoße ich auf Folgendes:

"Genmanipulierte Tiere sollen Antikörper gegen Botulinum-Gifte in Milch produzieren
Die US-Unternehmen Hematech und Dynport Vaccine Corporation werden von der Regierung mit 3,3 Mio. Dollar für die Entwicklung eines bovinen Systems für die Produktion humaner polyklonaler Antikörper gegen Botulismusgifte ausgestattet. Dann könnten geklonte Kühe in ihrer Milch Antikörper gegen die giftigste natürliche Substanz produzieren. Das Botulinum-Toxin ist nicht nur eine Ursache für Lebensmittelvergiftungen und ein gehegtes Antifalten-Mittel der Kosmetik-Industrie, es wird auch als biologische Waffe eingesetzt. Dieser Umstand hat in den USA zur fieberhaften Suche nach einem Gegenmittel geführt..."

Alles "reiner Zufall"...

Update: Kritischer Agrarbericht 2013 
http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2013/Lorenzen.pdf

Siehe auch:




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Montag, 8. Oktober 2012

Schlunz-Vegan-Buch

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Schlunz-Vegan ist jetzt in Buchform erhältlich. ;o) 
48 Seiten, DIN a4, im Softcover.
Schön bunt, empfohlen ab 16 Jahren und in der Vorschau komplett einsehbar.
Ein nettes Geschenk für alle Veganer und jene, die es werden wollen...

 https://www.epubli.de/shop/buch/Schlunz-Vegan-T-Schlunz-9783844233049/20006



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Montag, 24. September 2012

"Chronischer Botulismus" und Monsanto

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Wie ich schon in meinem Blog erwähnte, wütet unter Rindern und Rinderzüchtern eine Krankheit namens "Chronischer Botulismus".
Sofern sich infizierte Tiere auf den Anhänger schleppen können, kommt ihr Fleisch in den Umlauf und Frau Aigner schweigt sich aus.
Nun gibt es neue Erkenntnisse und Hinweise auf "Glyphosat", ein Herbizid von Monsanto, Patenteigner von jeglichem genmanipulierten Saatgut, einst "IG-Farben", Erfinder von "Zyklon-B" (Gift in den Gaskammern der deutschen KZs), "Agent-Orange" (Entlaubungsgift im Vietnam-Krieg), Glutamat (Geschmacksverstärker), Aspartam (Süßungsmittel) und jenem "Glyphosat", das als "Round Up" weltweit auf Feldern ausgebracht wird...
Keine dieser Mixturen ist für uns vorteilhaft, im Gegenteil, und nur einen "Verschwörungstheoretiker" wie mich wundert es nicht, dass die Behörden, ganz konform mit Monsanto, zum "chronischen Botulismus" ausweichende Antworten liefern und das Thema herunterspielen.
Bis 2015 will man sich Zeit lassen, die Problematik zu erfassen und dann weitersehen.
Monsanto ist auch Patenteigner von Aluminium resistentem Saatgut.
Aluminium kommt in der Natur kaum vor, findet sich aber mittlerweile in hohen Dosen in Regenwasser- und Bodenproben. Weltweit... Soll was mit Wettermanipulation zu tun haben... Aber sicher gibt es keine "Chemtrails", keine Nahrungsmittel-Monopolisierung und das ist alles reiner Zufall...

3SAT: Bericht zum Zusammenhang zwischen "chronischem Botulismus" und "Glyphosat":


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Dienstag, 18. September 2012

Spreadshirt

Mein Shop-Partner Spreadshirt feiert sein zehnjähriges Bestehen und hat ein Lob verdient.
Ich weiß, die freuen sich drüber... ;o)

Seit ich meinen Shop betreibe, hat sich von der Schweiz bis Groß Britannien eine zufriedene Stammkundschaft entwickelt, die mich mit positivem Feedback und tollen Fotos versorgt.
Fair und bio, preiswert, mega Druck-Qualität, schnelle Abwicklung und super netter Service... Was will mensch mehr?
Vielleicht ab und zu ne coole Rabatt-Aktion... Auch das ist gegeben.

Danke und happy birthday, Spreadshirt! ;o)


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Dienstag, 14. August 2012

Totalschaden...

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Guck mal, das hier hat der Onkel Hitler gezeichnet:


Das ist der erste Entwurf für den "KDF-Wagen" ("Kraft durch Freude"), den seine Fans liebevoll "Käfer" nennen...
Das wurde dann irgendwie das beliebteste Auto der Welt und Hauptdarsteller in vielen Kinostreifen.


Als der depressive "Herbie" in dieser dunklen Nacht von der Brücke springen und Totalschaden begehen wollte, hab ich kleiner Rotz mich fast eingepullert.


Es ist schon krass, dass ein so niedliches Auto, ein Relikt der Hippie-Bewegung von dem wohl bösesten Menschen der Weltgeschichte kreiert wurde.
Alle freuen sich, wenn sie mal einen alten Käfer sehen... Cool!


Mit dem Käfer hat sich Onkel Hitler heimlich in unser aller Herzen geschlichen...


Das heißt nicht, dass Käferfahrer Nazis sind, es zeigt aber, dass wir die Herkunft von Produkten nicht hinterfragen, wenn sie für uns praktisch sind, uns oberflächlich ansprechen und im Trend liegen.
Dazu bedarf es keiner weltweit etablierten Designs von Massenmördern, es reicht schon, viele Menschen einzulullen, wenn Olli Kahn für Wiesenhof wirbt und uns die Entwickler des "Kraft-Durch-Freude-Wagens" einen verklebten Himmel als "normal" verkaufen...


Scheisse fressen, Scheisse atmen, hauptsache, die Benzinpreise stimmen...

Na dann...